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Ehe-bruch


14 Antworten in diesem Thema

#1 Gloeckner

    Pilger

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Geschrieben 12 Dezember 2010 - 02:26

Wie seht Ihr das mit dem Ehebruch.
Meine Meinung dazu ist folgende.
Zur Zeit Abrahams und Moses, ja bis ins Mittelalter, war die Frau der Besitz des Mannes, kaum mehr Wert als eine Sache. Jesus bestätigt das Gebot und setzt sogar noch eins drauf- ich sage Euch, wer die Frau (Besitz) seines Nächsten auch nur lüstern anblickt (als wolle er mit ihr schlafen, sich also am Besitz seines Nächsten vergreifen(, der hat schon Ehebruch mit Ihr begangen in seinem Herzen.
Von der schönen, hübschen ledigen Tochter seines Nächsten ist keine Rede, eben weil die nicht der Besitz des Vaters, der Mutter war.
Geistliche, vor allem katholische neigen gerne dazu zu sagen, Gott führe die Eheleute zusammen -nicht der kleine Engel Amor-. Nun, wenn es um die Auflösung einer Ehe geht, einer Scheidung, verurteilen die katholischen Geistlichen gerne, ohne zu bedenken, daß Menschen unterschiedlich auf bestimmte Situationen reagieren, die oft selbst von eben diesen Geistlichen herbeigeführt wurden.
Beispiel: Zwei gläubige Ehemänner, fromme Kirchgänger, werden unverschuldet arbeitslos. Der eine, Ingenieur einer Baufirma, denkt sich, gut, ich mache das beste draus, gehe übergangsweise auch mal zur Müllabfuhr bis ich was anderes finde.
Der zweite, als Organist und Chorleiter im Kirchendienst tätig, wurde weggemobbt, fällt deshalb in tiefe Depressionen, redet sich ein, natürlich von der holden Geistlichkeit unterstützt, er sei ein Versager, könne jetzt seine Familie nicht mehr ernähren, sei selbst an allem Schuld, dieser Mann steht am Wasserhäuschen und säuft. Im Suff schlägt er Frau und Kinder, die dadurch derart traumatisiert werden, daß sie später selbst kaum in der Lage sind, eine gute, christliche Ehe zu führen.
Ist das Gottes Wille? Wenn die Frau sich von dem Mann, der trinkt, auch der Kinder wegen trennen will, ist das eine so große Sünde?

Die Ehe und die damit zusammenhängende Sexualität werden von der katholischen Kirche auch heute oft noch als Schweinkram und Teufelszeug hingestellt.
Mir ist eine Frau bekannt, die hat fünf Kinder und hat gesagt, ihr Mann habe sie noch nie nackt gesehen. So etwas, nach meiner Meinung total krankes, mögen die katholischen Geistlichen.

Wie seht ihr das?

#2 Maria Magdalena

    Heimat gefunden

  • Moderators
  • 3.130 Beiträge
  • Stadt/BundeslandMecklenburg- Vorpommern
  • meine besonderen Heiligen:Die allerseeligste Jungfrau und Gottesmutter Maria, ;
    Die selige Schwester Maria Euthymia,
    Franziskus von Assisi,
    Pater Pio,
    Hildegard von Bingen,
    Maria Magdalena,

Geschrieben 12 Dezember 2010 - 07:16

Beitrag anzeigenGloeckner sagte am 12 Dezember 2010 - 02:26 :

Wie seht Ihr das mit dem Ehebruch.
Meine Meinung dazu ist folgende.
Zur Zeit Abrahams und Moses, ja bis ins Mittelalter, war die Frau der Besitz des Mannes, kaum mehr Wert als eine Sache. Jesus bestätigt das Gebot und setzt sogar noch eins drauf- ich sage Euch, wer die Frau (Besitz) seines Nächsten auch nur lüstern anblickt (als wolle er mit ihr schlafen, sich also am Besitz seines Nächsten vergreifen(, der hat schon Ehebruch mit Ihr begangen in seinem Herzen.
Von der schönen, hübschen ledigen Tochter seines Nächsten ist keine Rede, eben weil die nicht der Besitz des Vaters, der Mutter war.
Geistliche, vor allem katholische neigen gerne dazu zu sagen, Gott führe die Eheleute zusammen -nicht der kleine Engel Amor-. Nun, wenn es um die Auflösung einer Ehe geht, einer Scheidung, verurteilen die katholischen Geistlichen gerne, ohne zu bedenken, daß Menschen unterschiedlich auf bestimmte Situationen reagieren, die oft selbst von eben diesen Geistlichen herbeigeführt wurden.
Beispiel: Zwei gläubige Ehemänner, fromme Kirchgänger, werden unverschuldet arbeitslos. Der eine, Ingenieur einer Baufirma, denkt sich, gut, ich mache das beste draus, gehe übergangsweise auch mal zur Müllabfuhr bis ich was anderes finde.
Der zweite, als Organist und Chorleiter im Kirchendienst tätig, wurde weggemobbt, fällt deshalb in tiefe Depressionen, redet sich ein, natürlich von der holden Geistlichkeit unterstützt, er sei ein Versager, könne jetzt seine Familie nicht mehr ernähren, sei selbst an allem Schuld, dieser Mann steht am Wasserhäuschen und säuft. Im Suff schlägt er Frau und Kinder, die dadurch derart traumatisiert werden, daß sie später selbst kaum in der Lage sind, eine gute, christliche Ehe zu führen.
Ist das Gottes Wille? Wenn die Frau sich von dem Mann, der trinkt, auch der Kinder wegen trennen will, ist das eine so große Sünde?

Die Ehe und die damit zusammenhängende Sexualität werden von der katholischen Kirche auch heute oft noch als Schweinkram und Teufelszeug hingestellt.
Mir ist eine Frau bekannt, die hat fünf Kinder und hat gesagt, ihr Mann habe sie noch nie nackt gesehen. So etwas, nach meiner Meinung total krankes, mögen die katholischen Geistlichen.

Wie seht ihr das?

Verzeih, aber wenn man liest was bzw, wie Du geschrieben hast könnte man leicht auf die Idee kommen, dass hier eher ein sehr zorniger Mensch seine Meinung äusser und schon längst den vermeindlichen " Schuldigen" auswendig gemacht hat. Und im Grunde nur eine Bestätigung seiner eigenen Vorwürfe sucht, doch ich kann sie nicht bestättigen.
Denn es wäre schon etwas zu einfach, einfach mit den Fingern auch die Geistlichen und somit auf die katholische Kirche zu zeigen.

Denn ich persönlich glaube, dass Gott sehr wohl ein Mann und eine Frau zusammen führt, doch sind wir es oft selbst, die vor lauter rosaroter Brille in der verliebtheit den Falschen wählen. Somit fällt Gott als der Schuldige schon einmal aus.
Und verzeih dann unterschwellig Gott für eine Arbeitslosigkeit verantwortlich zu machen,
ist auch nicht gerade der richtige Weg. Denn solange ein Mensch die Arbeit die er macht
nach besten Wissen und Gewissen macht ist es ehrenvoll und niemand hat das Recht sich über seine Tätigkeit zu erheben. Denn dann wäre es nichts anderes als Hochmut !
Als Gegenbeispiel: Ich komme aus der Pflege und heute trage ich am Samstag Zeitung aus,
aber ich bin immer noch ich, der Mensch mit der gleichen Würde, mit der gleichen Einstellung und nehme mir auch jetzt gerne noch Zeit wenn eine alte Dame mich beim austeilen anspricht, um mit jemand anderen eine Unterhaltung führen zu können.
Natürlich gibt es auch die Menschen, die meinen " was für ein Niedergang", von eine Pflegekraft, die mal einen Wohnbereich geleitet hat zur Zeitungsverteilerin ! Aber dies ist doch ihr Problem. Und weshalb sollte ich es zu meinem machen ? Nur weil jeder meint sagen zu müssen, " zeig mir welche Arbeit du machst und ich sage dir wär du bist ?"
Da mache ich einfach nicht mit und warum auch. Denn vorm Herrn steht noch immer der gleiche Mensch, egal was die anderen meinen, denn die kennen nicht mein Herz sondern Er.

Was nun Deinen zweiten Bericht über den Organist und Chorleiter angeht, so ist mein Mitgefühl und mein Gebet bei ihm.
Doch ist Mobbing heute leider etwas ,was sich nur so stark zeigen bzw. auftreten kann, weil viele Menschen ,und darunter leider auch Geistliche,ein kaltes von Neid zerfressenes Herz haben.
Denn freud sich wirklich noch jemand darüber wenn ein Kollege vor einem selbst befördert wird ?
Oder ein anderer vermeintlichen Vorteil erhält ?
Immer öfters sind es nur Mißgunst und Neid, die schon oft nur noch unsere Hauptgefühle zu sein schein, dies Gott anzulasten wäre, verzeih, nun wirklich der größte Unsinn.
Da dies ausschließlich Regungen des Geschöpfes also des Menschen sind.Ferner, und hier sollten wir uns nichts vormachen, wird doch gezielt durch die Gesellschaft in allen Formen und Möglichkeiten der Verbreitung dies als einzig Rechtig hingestellt.
Was die Auswirkungen angehen, so ist es auch leider wahr, dass die " Verursacher" dies gerne in Kauf nehmen, weil sie den Beneideten gerne am Boden liegen sehen.
Doch so frage ich mich, wenn er glücklich verheiratet ist, weshalb hat da, ausser edem möglichen Therapeuten, nicht die Ehefrau mit der restlichen Familie
" den Spieß umgedreht ?"
- Nun erzähl` bitte nicht dies geht nicht !
Denn ich bin selbst verheiratet und weis genau, was passieren kann wenn der Ehemann aus der Arbeit gemobbt wird. Da kann man eben nicht die Hände in den Schoß liegen oder erst einmal mit dem Mann jammern, sondern kann ihm sehr wohl aufzeigen, dass er kein Versager ist und nicht zur Flasche greifen muß. Auch wenn man Kinder hat. Also keine auch so süssliche Ausrede ! Weil, wenn es so ist ,wie geschrieben steht dass der Mann das Haupt der Frau ist, wie Christus das Haupt der Kirche, und ich somit sein Leib bin, dann hat der Leib sehr wohl das Recht sich vehement zu melden, wenn die Gefahr besteht so " vergiftet zu werden! Oder will mir nun jemand tatsächlich glaubhaft machen ein gesunder Körper reagiert nicht darauf wenn man etwas Verdorbenes zu sich nimmt ?! Nein, man bekommt eine ordentliche Diarrhö bis alles ausgeschieden ist.Und dann verlangt der Körper, danach, wieder hergestellt zu werden mit ausreichender gesunder Flüssigkeit usw..


Somit könnte ich nun die Gegenbehauptung aufstellen, dass in diesen Fällen das Hinschauen auf die Scheidung daraus resultiert , dass im Grunde keiner die Worte des Ehegelöbnis " in schlechten, wie in guten Tagen verstanden hat. Denn es kostet natürlich keine oder kaum eine Ansträgung eine Ehe zu führen, wenn alles glatt läuft, was ja nun auch wirklich keine Kunst ist, aber wenn es knüpeldicke hart kommt, dann beweist es sich wiee man zu seinen Ehemann/frau wirklich steht bzw. wie man ihn zu getan ist.

Was nun die Frau mit ihrer Aussage angeht. So sollte man doch genauer versuchen zu unterscheiden ob, wie sehr oft, es anerzogen worden ist, oder wirklich ein Geistlicher und sein Gedankengut dahinter steckt. Es einfach auf Grund einer Verfahrung pauschal zu behaupten ist, verzeih, schon töricht.

Sorry, aber bei Deiner letzen Aussagen mußte ich schon sehr schmunzeln. Denn der eheliche Akt ist nach katolischen Glauben bestimmt kein Schweinkram und schon garnicht Teufelszeug,
sondern wird sogar eher gewünscht als unterbunden.
Nur Sexualität als reine Lustbefriedigung ist Schweinkarm und Teufelszeug. Heißt also nichts weiter, wer nur auf eine lüsterne, rein körperliche Befriedung aus ist, der handelt gegen den Glauben.
Wie Du es geschrieben hast ,fühle ich mich eher an die alte Lehre der ev.- luth. Kirche erinnert. Denn da sollte wirklich alles im Dunkeln stattfinden .
Denn wenn dem so wäre, wie Du es hinstellst,dann wären unter anrerem Bücher wie " Theologie des Leibes für Anfänger" Einführung in die sexulle Revolution nach Papst Johannes Paul II niemals möglich gewesen ! Die katholische Kirche mag aus dem Blickwinkel des zeitgeistlichen Denkens vieles sein, aber gegen Sexualität in der schönsten und gottgefälligen Form hat sie nun wirklich nichts ! Mag sein, dass es einige Geistliche haben, aber in diesem Punkt sprechen sie nicht für die katholische Kirche sondern nur für sich persönlich.
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Oves meae vocem meam audiunt et ego cognosco eas, et sequuntur me ( Joh 10,27 )

#3 Gloeckner

    Pilger

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Geschrieben 12 Dezember 2010 - 10:16

Beitrag anzeigenMaria Magdalena sagte am 12 Dezember 2010 - 07:16 :

Verzeih, aber wenn man liest was bzw, wie Du geschrieben hast könnte man leicht auf die Idee kommen, dass hier eher ein sehr zorniger Mensch seine Meinung äusser und schon längst den vermeindlichen " Schuldigen" auswendig gemacht hat. Und im Grunde nur eine Bestätigung seiner eigenen Vorwürfe sucht, doch ich kann sie nicht bestättigen.
Denn es wäre schon etwas zu einfach, einfach mit den Fingern auch die Geistlichen und somit auf die katholische Kirche zu zeigen.

Denn ich persönlich glaube, dass Gott sehr wohl ein Mann und eine Frau zusammen führt, doch sind wir es oft selbst, die vor lauter rosaroter Brille in der verliebtheit den Falschen wählen. Somit fällt Gott als der Schuldige schon einmal aus.
Und verzeih dann unterschwellig Gott für eine Arbeitslosigkeit verantwortlich zu machen,
ist auch nicht gerade der richtige Weg. Denn solange ein Mensch die Arbeit die er macht
nach besten Wissen und Gewissen macht ist es ehrenvoll und niemand hat das Recht sich über seine Tätigkeit zu erheben. Denn dann wäre es nichts anderes als Hochmut !
Als Gegenbeispiel: Ich komme aus der Pflege und heute trage ich am Samstag Zeitung aus,
aber ich bin immer noch ich, der Mensch mit der gleichen Würde, mit der gleichen Einstellung und nehme mir auch jetzt gerne noch Zeit wenn eine alte Dame mich beim austeilen anspricht, um mit jemand anderen eine Unterhaltung führen zu können.
Natürlich gibt es auch die Menschen, die meinen " was für ein Niedergang", von eine Pflegekraft, die mal einen Wohnbereich geleitet hat zur Zeitungsverteilerin ! Aber dies ist doch ihr Problem. Und weshalb sollte ich es zu meinem machen ? Nur weil jeder meint sagen zu müssen, " zeig mir welche Arbeit du machst und ich sage dir wär du bist ?"
Da mache ich einfach nicht mit und warum auch. Denn vorm Herrn steht noch immer der gleiche Mensch, egal was die anderen meinen, denn die kennen nicht mein Herz sondern Er.

Was nun Deinen zweiten Bericht über den Organist und Chorleiter angeht, so ist mein Mitgefühl und mein Gebet bei ihm.
Doch ist Mobbing heute leider etwas ,was sich nur so stark zeigen bzw. auftreten kann, weil viele Menschen ,und darunter leider auch Geistliche,ein kaltes von Neid zerfressenes Herz haben.
Denn freud sich wirklich noch jemand darüber wenn ein Kollege vor einem selbst befördert wird ?
Oder ein anderer vermeintlichen Vorteil erhält ?
Immer öfters sind es nur Mißgunst und Neid, die schon oft nur noch unsere Hauptgefühle zu sein schein, dies Gott anzulasten wäre, verzeih, nun wirklich der größte Unsinn.
Da dies ausschließlich Regungen des Geschöpfes also des Menschen sind.Ferner, und hier sollten wir uns nichts vormachen, wird doch gezielt durch die Gesellschaft in allen Formen und Möglichkeiten der Verbreitung dies als einzig Rechtig hingestellt.
Was die Auswirkungen angehen, so ist es auch leider wahr, dass die " Verursacher" dies gerne in Kauf nehmen, weil sie den Beneideten gerne am Boden liegen sehen.
Doch so frage ich mich, wenn er glücklich verheiratet ist, weshalb hat da, ausser edem möglichen Therapeuten, nicht die Ehefrau mit der restlichen Familie
" den Spieß umgedreht ?"
- Nun erzähl` bitte nicht dies geht nicht !
Denn ich bin selbst verheiratet und weis genau, was passieren kann wenn der Ehemann aus der Arbeit gemobbt wird. Da kann man eben nicht die Hände in den Schoß liegen oder erst einmal mit dem Mann jammern, sondern kann ihm sehr wohl aufzeigen, dass er kein Versager ist und nicht zur Flasche greifen muß. Auch wenn man Kinder hat. Also keine auch so süssliche Ausrede ! Weil, wenn es so ist ,wie geschrieben steht dass der Mann das Haupt der Frau ist, wie Christus das Haupt der Kirche, und ich somit sein Leib bin, dann hat der Leib sehr wohl das Recht sich vehement zu melden, wenn die Gefahr besteht so " vergiftet zu werden! Oder will mir nun jemand tatsächlich glaubhaft machen ein gesunder Körper reagiert nicht darauf wenn man etwas Verdorbenes zu sich nimmt ?! Nein, man bekommt eine ordentliche Diarrhö bis alles ausgeschieden ist.Und dann verlangt der Körper, danach, wieder hergestellt zu werden mit ausreichender gesunder Flüssigkeit usw..


Somit könnte ich nun die Gegenbehauptung aufstellen, dass in diesen Fällen das Hinschauen auf die Scheidung daraus resultiert , dass im Grunde keiner die Worte des Ehegelöbnis " in schlechten, wie in guten Tagen verstanden hat. Denn es kostet natürlich keine oder kaum eine Ansträgung eine Ehe zu führen, wenn alles glatt läuft, was ja nun auch wirklich keine Kunst ist, aber wenn es knüpeldicke hart kommt, dann beweist es sich wiee man zu seinen Ehemann/frau wirklich steht bzw. wie man ihn zu getan ist.

Was nun die Frau mit ihrer Aussage angeht. So sollte man doch genauer versuchen zu unterscheiden ob, wie sehr oft, es anerzogen worden ist, oder wirklich ein Geistlicher und sein Gedankengut dahinter steckt. Es einfach auf Grund einer Verfahrung pauschal zu behaupten ist, verzeih, schon töricht.

Sorry, aber bei Deiner letzen Aussagen mußte ich schon sehr schmunzeln. Denn der eheliche Akt ist nach katolischen Glauben bestimmt kein Schweinkram und schon garnicht Teufelszeug,
sondern wird sogar eher gewünscht als unterbunden.
Nur Sexualität als reine Lustbefriedigung ist Schweinkarm und Teufelszeug. Heißt also nichts weiter, wer nur auf eine lüsterne, rein körperliche Befriedung aus ist, der handelt gegen den Glauben.
Wie Du es geschrieben hast ,fühle ich mich eher an die alte Lehre der ev.- luth. Kirche erinnert. Denn da sollte wirklich alles im Dunkeln stattfinden .
Denn wenn dem so wäre, wie Du es hinstellst,dann wären unter anrerem Bücher wie " Theologie des Leibes für Anfänger" Einführung in die sexulle Revolution nach Papst Johannes Paul II niemals möglich gewesen ! Die katholische Kirche mag aus dem Blickwinkel des zeitgeistlichen Denkens vieles sein, aber gegen Sexualität in der schönsten und gottgefälligen Form hat sie nun wirklich nichts ! Mag sein, dass es einige Geistliche haben, aber in diesem Punkt sprechen sie nicht für die katholische Kirche sondern nur für sich persönlich.

1. Mache ich Gott nicht verantwortlich für den Verlust einer Arbeit.
2. In meiner Heimatgemeinde ist es so. Egal, ob Organist, Kindergartenleiterin, Gemeindereferentin etc. Wenn die Familie nicht in der 3. Generation in der kirche tätig ist, wird man aus der Gemeinde, dem Gemeindeleben ja aus dem Beruf weggemobbt.
3. Die Lehre der Kirche besagt, daß man nie seine eigene Ehe brechen kann, immer nur eine andere. Weiterhin sagt die Kirche, das Sakrament der Ehe spenden sich die Eheleute gegenseitig, Gott gibt aber seinen Segen dazu. Ist sich die Kirche das selbst nicht sicher oder wird diese Lehre verbreitet, daß, sollte die Ehe doch in die Brüche gehen, die Kirche aus dem Schneider ist?
4. In guten und in schlechten Tagen. Sicherlich, in Krankheit, wenn der Partner Probleme hat, dann sollte man ihm beistehen, so gut man nur kann. Aber, wenn der Partner es eben nicht anders gelernt hat zu reagieren, soll sich der andere Partner dann die Hölle auf Erden bereiten lassen, soll sich der andere Partner (und die Kinder) dann weiter traumatisieren lassen?
5. Auch ich führe seit nunmehr 20 Jahren eine glückliche Ehe, mit allen Höhen und Tiefen. Meine Mutter ist erz-katholich, mein Vater hat immer gesagt, er hat sie aus dem Kloster errettet. Früher, als sie noch fit war, ist meine Mutter wirklich jeden Tag in die Kirche gerannt.
Als ich meine Frau kennen gelernt habe, hat sie gebetet, daß die Beziehung auseinandergehen soll, wohlwissend, daß Gott die Eheleute zusammenführt. Meine Frau hat einen pflegerischen Beruf gelernt. Da kamen von Seiten meiner Mutter dann so Sprüche, ich hätte mir eine andere Frau suchen sollen, keine, die anderen Leuten den.....abputzen muß usw.
Und diese Frau (meine Mutter) ist wirklich jeden Tag in die Kirche gerannt......
6. Sicherlich ist die Sexualität und die Sinnlichkeit Gottgewollt, aber es ist unbestreitbar, daß einigen Klerikern wirklich lieber wäre: Dort auf dem Berg, da steht ein Gerüst, da werden die Frauen elektrisch geküßt,

#4 Maria Magdalena

    Heimat gefunden

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    Franziskus von Assisi,
    Pater Pio,
    Hildegard von Bingen,
    Maria Magdalena,

Geschrieben 13 Dezember 2010 - 08:36

Beitrag anzeigenGloeckner sagte am 12 Dezember 2010 - 10:16 :

1. Mache ich Gott nicht verantwortlich für den Verlust einer Arbeit.
2. In meiner Heimatgemeinde ist es so. Egal, ob Organist, Kindergartenleiterin, Gemeindereferentin etc. Wenn die Familie nicht in der 3. Generation in der kirche tätig ist, wird man aus der Gemeinde, dem Gemeindeleben ja aus dem Beruf weggemobbt.
3. Die Lehre der Kirche besagt, daß man nie seine eigene Ehe brechen kann, immer nur eine andere. Weiterhin sagt die Kirche, das Sakrament der Ehe spenden sich die Eheleute gegenseitig, Gott gibt aber seinen Segen dazu. Ist sich die Kirche das selbst nicht sicher oder wird diese Lehre verbreitet, daß, sollte die Ehe doch in die Brüche gehen, die Kirche aus dem Schneider ist?
4. In guten und in schlechten Tagen. Sicherlich, in Krankheit, wenn der Partner Probleme hat, dann sollte man ihm beistehen, so gut man nur kann. Aber, wenn der Partner es eben nicht anders gelernt hat zu reagieren, soll sich der andere Partner dann die Hölle auf Erden bereiten lassen, soll sich der andere Partner (und die Kinder) dann weiter traumatisieren lassen?
5. Auch ich führe seit nunmehr 20 Jahren eine glückliche Ehe, mit allen Höhen und Tiefen. Meine Mutter ist erz-katholich, mein Vater hat immer gesagt, er hat sie aus dem Kloster errettet. Früher, als sie noch fit war, ist meine Mutter wirklich jeden Tag in die Kirche gerannt.
Als ich meine Frau kennen gelernt habe, hat sie gebetet, daß die Beziehung auseinandergehen soll, wohlwissend, daß Gott die Eheleute zusammenführt. Meine Frau hat einen pflegerischen Beruf gelernt. Da kamen von Seiten meiner Mutter dann so Sprüche, ich hätte mir eine andere Frau suchen sollen, keine, die anderen Leuten den.....abputzen muß usw.
Und diese Frau (meine Mutter) ist wirklich jeden Tag in die Kirche gerannt......
6. Sicherlich ist die Sexualität und die Sinnlichkeit Gottgewollt, aber es ist unbestreitbar, daß einigen Klerikern wirklich lieber wäre: Dort auf dem Berg, da steht ein Gerüst, da werden die Frauen elektrisch geküßt,


Lieber Gloeckner,

verzeih, aber ich möchte zu erst nur kurz zu einem oder anderen Punkt etwas schreiben.
Denn nachdem ich fast alle Deine Beiträge gelesen habe.
Scheint es mir,daß Du so voller Zorn bist und überhaupt nicht erkennen kannst,
daß Du nun im Grunde in gleicher Weise, wie jene, die Dich verletzt haben, handelst.
Und Du jede Meinung ignorierst, die nicht Deiner aus Zorn entstandener Meinung entspricht,
dies ist zwar traurig, doch rein menschlich verständlich.

zu Deinem zweiten Punkt. Ist es noch Glaube oder nicht eher Bornierheit, die Menschen, die so handeln läßt ? Wenn es aus einer Art Glaubensbornierheit kommt, so ist es im Sinne des Glaubens kein Glaube sondern nur noch Pharisäertum . Und dazu hat der Herr sehr deutliche Wort gesprochen, die so ist es auch mir bekannt, sehr gerne ausseracht gelassen werden, da das Geltungsbedürfnis ihnen wichtiger ist als der Glaube.Doch kannst Du sie wirklich verurteilen anstatt sie wegen ihrer Todsünde zu bemitleiden ?
Bist Du wirklich absolut Sündenfrei ?
Hast Du nie in Wut,Zorn, Enttäuschung, menschlicher Schwäche usw. etwas getan,
gedacht oder gar gehandelt, was einen anderen Menschen verletzt hat ?
Somit hast Du genau so wenig das Recht über einen anderen zu urteilen, wie ich !

zu Deinen Punkt fünf. Woher will Deiner Vater wirklich wissen, ob er Deine Mutter vor
dem Kloster gerettet hat ? Vielleicht wäre es ja doch ihr Weg gewesen, um halt wie Du es mit Deinen Worten andeutest nicht innerlich so verbitter zu sein. Willst Du etwa sagen,
so hätte es nicht sein können. Verzeih, aber genau diese Möglichkeit besteht, denn oft sind es Menschen, die durch sich selbst oder von anderen davon abgehalten werden ihrer Berufung zu folgen, die in späteren Jahren so viel Bitterkeit in sich tragen, dass sie für andere nur noch verbitterte, bösartige Menschen zu sein schein. Und dies räume ich, aus ihrer inneren Zerrissenheit, Trauer und Hilflosigkeit wirklich ungerecht sind. Doch auch hier erneut meine Frage: " Kannst Du Dich wirklich zum Richter über sie erheben ?"

Denn in Deinen Nachsatz: "Als ich meine Frau kennen gelernt habe, hat sie gebetet, daß die Beziehung auseinandergehen soll[u], wohlwissend, daß Gott die Eheleute zusammenführt. Meine Frau hat einen pflegerischen Beruf gelernt. [u]Da kamen von Seiten meiner Mutter dann so Sprüche, ich hätte mir eine andere Frau suchen sollen, keine, die anderen Leuten den.....abputzen muß usw.
Und diese Frau (meine Mutter) ist wirklich jeden Tag in die Kirche gerannt......


Kommt denn nicht die gleiche Verbitterung von Dir zum Ausdruck ?
Ist Dir überhaupt bewußt, dass Du auf gleiche Art und Weise reagierst ,
wie Du es Deiner Mutter vorwirfst ?
Nur kurz angedeutet, wie ich es meine. Meine Mutter haßt mich vom Grunde ihres Herzens
und viele Jahre ( vor allem als Kind ) verstand ich nicht warum. Auch als junge Frau
versuchte ich vieles nur von ihr anerkannt zu werden.Selbst als sie mir ins Gesicht sagt " sie haße mich, weil ich ihr Leben zerstört habe" begriff ich nicht was sie meinte. Erst in späteren Jahren durfte ich erkennen, dass meine ganze Schuld darin lag als Mädchen zur Welt gekommen zu sein und sie mir die ganze Schuld, dass sie ihr Leben nicht so leben konnte, wie es in ihrer Phantasie hätte sein sollen, auf die Schultern gelegt hatte.
Und für sie viel schlimmer war, dass ich, die vom Wesen zum größten Teil ganz anderes bin als sie, mich vehement weigerte ihr Wunschleben zu leben, sondern den Weg ging und geht der im meinem Herzen geschrieben ist. Ja, es gab eine Zeit da war ich, so wie Du, verbittert, aber nicht lange. Denn wie Traurig ist es so Verbitter zu sein, welche Einsamkeit und Dunkelheit wohnt in solchen Seelen ? Nein, auch hier habe ich mich gegen die
Bitterkeit entschieden und bete lieber für sie.
Also man kann auch anderes als auf Bitterkeit mit Bitterkeit zu antworten.
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Oves meae vocem meam audiunt et ego cognosco eas, et sequuntur me ( Joh 10,27 )

#5 Gloeckner

    Pilger

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Geschrieben 23 Dezember 2010 - 07:49

Beitrag anzeigenMaria Magdalena sagte am 12 Dezember 2010 - 07:16 :

Verzeih, aber wenn man liest was bzw, wie Du geschrieben hast könnte man leicht auf die Idee kommen, dass hier eher ein sehr zorniger Mensch seine Meinung äusser und schon längst den vermeindlichen " Schuldigen" auswendig gemacht hat. Und im Grunde nur eine Bestätigung seiner eigenen Vorwürfe sucht, doch ich kann sie nicht bestättigen.
Denn es wäre schon etwas zu einfach, einfach mit den Fingern auch die Geistlichen und somit auf die katholische Kirche zu zeigen.

Denn ich persönlich glaube, dass Gott sehr wohl ein Mann und eine Frau zusammen führt, doch sind wir es oft selbst, die vor lauter rosaroter Brille in der verliebtheit den Falschen wählen. Somit fällt Gott als der Schuldige schon einmal aus.
Und verzeih dann unterschwellig Gott für eine Arbeitslosigkeit verantwortlich zu machen,
ist auch nicht gerade der richtige Weg. Denn solange ein Mensch die Arbeit die er macht
nach besten Wissen und Gewissen macht ist es ehrenvoll und niemand hat das Recht sich über seine Tätigkeit zu erheben. Denn dann wäre es nichts anderes als Hochmut !
Als Gegenbeispiel: Ich komme aus der Pflege und heute trage ich am Samstag Zeitung aus,
aber ich bin immer noch ich, der Mensch mit der gleichen Würde, mit der gleichen Einstellung und nehme mir auch jetzt gerne noch Zeit wenn eine alte Dame mich beim austeilen anspricht, um mit jemand anderen eine Unterhaltung führen zu können.
Natürlich gibt es auch die Menschen, die meinen " was für ein Niedergang", von eine Pflegekraft, die mal einen Wohnbereich geleitet hat zur Zeitungsverteilerin ! Aber dies ist doch ihr Problem. Und weshalb sollte ich es zu meinem machen ? Nur weil jeder meint sagen zu müssen, " zeig mir welche Arbeit du machst und ich sage dir wär du bist ?"
Da mache ich einfach nicht mit und warum auch. Denn vorm Herrn steht noch immer der gleiche Mensch, egal was die anderen meinen, denn die kennen nicht mein Herz sondern Er.

Was nun Deinen zweiten Bericht über den Organist und Chorleiter angeht, so ist mein Mitgefühl und mein Gebet bei ihm.
Doch ist Mobbing heute leider etwas ,was sich nur so stark zeigen bzw. auftreten kann, weil viele Menschen ,und darunter leider auch Geistliche,ein kaltes von Neid zerfressenes Herz haben.
Denn freud sich wirklich noch jemand darüber wenn ein Kollege vor einem selbst befördert wird ?
Oder ein anderer vermeintlichen Vorteil erhält ?
Immer öfters sind es nur Mißgunst und Neid, die schon oft nur noch unsere Hauptgefühle zu sein schein, dies Gott anzulasten wäre, verzeih, nun wirklich der größte Unsinn.
Da dies ausschließlich Regungen des Geschöpfes also des Menschen sind.Ferner, und hier sollten wir uns nichts vormachen, wird doch gezielt durch die Gesellschaft in allen Formen und Möglichkeiten der Verbreitung dies als einzig Rechtig hingestellt.
Was die Auswirkungen angehen, so ist es auch leider wahr, dass die " Verursacher" dies gerne in Kauf nehmen, weil sie den Beneideten gerne am Boden liegen sehen.
Doch so frage ich mich, wenn er glücklich verheiratet ist, weshalb hat da, ausser edem möglichen Therapeuten, nicht die Ehefrau mit der restlichen Familie
" den Spieß umgedreht ?"
- Nun erzähl` bitte nicht dies geht nicht !
Denn ich bin selbst verheiratet und weis genau, was passieren kann wenn der Ehemann aus der Arbeit gemobbt wird. Da kann man eben nicht die Hände in den Schoß liegen oder erst einmal mit dem Mann jammern, sondern kann ihm sehr wohl aufzeigen, dass er kein Versager ist und nicht zur Flasche greifen muß. Auch wenn man Kinder hat. Also keine auch so süssliche Ausrede ! Weil, wenn es so ist ,wie geschrieben steht dass der Mann das Haupt der Frau ist, wie Christus das Haupt der Kirche, und ich somit sein Leib bin, dann hat der Leib sehr wohl das Recht sich vehement zu melden, wenn die Gefahr besteht so " vergiftet zu werden! Oder will mir nun jemand tatsächlich glaubhaft machen ein gesunder Körper reagiert nicht darauf wenn man etwas Verdorbenes zu sich nimmt ?! Nein, man bekommt eine ordentliche Diarrhö bis alles ausgeschieden ist.Und dann verlangt der Körper, danach, wieder hergestellt zu werden mit ausreichender gesunder Flüssigkeit usw..


Somit könnte ich nun die Gegenbehauptung aufstellen, dass in diesen Fällen das Hinschauen auf die Scheidung daraus resultiert , dass im Grunde keiner die Worte des Ehegelöbnis " in schlechten, wie in guten Tagen verstanden hat. Denn es kostet natürlich keine oder kaum eine Ansträgung eine Ehe zu führen, wenn alles glatt läuft, was ja nun auch wirklich keine Kunst ist, aber wenn es knüpeldicke hart kommt, dann beweist es sich wiee man zu seinen Ehemann/frau wirklich steht bzw. wie man ihn zu getan ist.

Was nun die Frau mit ihrer Aussage angeht. So sollte man doch genauer versuchen zu unterscheiden ob, wie sehr oft, es anerzogen worden ist, oder wirklich ein Geistlicher und sein Gedankengut dahinter steckt. Es einfach auf Grund einer Verfahrung pauschal zu behaupten ist, verzeih, schon töricht.

Sorry, aber bei Deiner letzen Aussagen mußte ich schon sehr schmunzeln. Denn der eheliche Akt ist nach katolischen Glauben bestimmt kein Schweinkram und schon garnicht Teufelszeug,
sondern wird sogar eher gewünscht als unterbunden.
Nur Sexualität als reine Lustbefriedigung ist Schweinkarm und Teufelszeug. Heißt also nichts weiter, wer nur auf eine lüsterne, rein körperliche Befriedung aus ist, der handelt gegen den Glauben.
Wie Du es geschrieben hast ,fühle ich mich eher an die alte Lehre der ev.- luth. Kirche erinnert. Denn da sollte wirklich alles im Dunkeln stattfinden .
Denn wenn dem so wäre, wie Du es hinstellst,dann wären unter anrerem Bücher wie " Theologie des Leibes für Anfänger" Einführung in die sexulle Revolution nach Papst Johannes Paul II niemals möglich gewesen ! Die katholische Kirche mag aus dem Blickwinkel des zeitgeistlichen Denkens vieles sein, aber gegen Sexualität in der schönsten und gottgefälligen Form hat sie nun wirklich nichts ! Mag sein, dass es einige Geistliche haben, aber in diesem Punkt sprechen sie nicht für die katholische Kirche sondern nur für sich persönlich.
Du willst wohl besser auf die bösen Opfer, die wahrscheinlich selbst dran schuld sind und vor allem auf die Medien zeigen.
Ich bin kein Zorniger Mensch. Ich betrachte die Sache nur nüchtern und rede mir nicht alles schön, wie Du es tust.
Und wenn wiedermal ein Papst kommt, der Hexen verbrennt, dann ist die Kirche auch nicht dran schuld, nein, niemals. es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Selbst Jesus sagt, daß es schuldige gibt und immer geben wird, egal ob Geistliche oder andere. Als Bestrafung läßt Jesus sogar die Todesstrafe zu.
Ich bin halt kein Gutmensch. Da kann ich auch sagen, mit Deiner Aussage verlierst Du die Opfer aus dem Blick.
Natürlich verallgemeinere ich, die katholische Kirche läßt mir keine andere Wahl. Wären von Seiten der Kirche Roß und Reiter genannt worden, käme es nicht zu Verallgemeinerungen.
Ich werde mich wahrscheinlich für immer aus diesem Forum verabschieden. Hier wird die Kirche gutgeredet. Ich bete für alle Menschen, die die Mißbrauchsopfer mit Ihrer Gutmenschen-meinung förmlich diskriminieren!

#6 Maria Magdalena

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    Franziskus von Assisi,
    Pater Pio,
    Hildegard von Bingen,
    Maria Magdalena,

Geschrieben 23 Dezember 2010 - 09:42

Beitrag anzeigenGloeckner sagte am 23 Dezember 2010 - 07:49 :

Du willst wohl besser auf die bösen Opfer, die wahrscheinlich selbst dran schuld sind und vor allem auf die Medien zeigen.
Ich bin kein Zorniger Mensch. Ich betrachte die Sache nur nüchtern und rede mir nicht alles schön, wie Du es tust.
Und wenn wiedermal ein Papst kommt, der Hexen verbrennt, dann ist die Kirche auch nicht dran schuld, nein, niemals. es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Selbst Jesus sagt, daß es schuldige gibt und immer geben wird, egal ob Geistliche oder andere. Als Bestrafung läßt Jesus sogar die Todesstrafe zu.
Ich bin halt kein Gutmensch. Da kann ich auch sagen, mit Deiner Aussage verlierst Du die Opfer aus dem Blick.
Natürlich verallgemeinere ich, die katholische Kirche läßt mir keine andere Wahl. Wären von Seiten der Kirche Roß und Reiter genannt worden, käme es nicht zu Verallgemeinerungen.
Ich werde mich wahrscheinlich für immer aus diesem Forum verabschieden. Hier wird die Kirche gutgeredet. Ich bete für alle Menschen, die die Mißbrauchsopfer mit Ihrer Gutmenschen-meinung förmlich diskriminieren!

Lieber Gloeckner,
Verzeih, aber Du bist, so meine ganz persönliche Meinung, tatsächlich nur dabei einen Sündenbock zu suchen und dieser ist einzig und alleine die katholische Kirche und alle, die
sie eben nicht schlecht reden oder aufgeben.
Ich versuche, so gut es mir möglich ist, Deine Gedanken nachzuvollziehen und mir ist bewußt,dass Dir meine Meinung überhaupt nicht zusagt.
Doch bin ich alles andere als jemand, der ein " Gutmensch ist" oder gar die Opfer von Mißbrauch, ob nun durch Geweihte oder weltliche Menschen gutheißt oder hinnimmt.
Hier bis Du mit verlaut " so sehr auf dem Holzweg, wie sich eben nur ein Mensch irren
kann ! Denn Du, der sich hier so sehr ( verzeih, meinen Worte) zum Richter aufspielst, schreibst gerade einem Menschen, der das erste Mal mit 7,5 Jahren mißbraucht und das letzte Mal mit 39 Jahren Vergewaltigt worden ist. Somit könnte ich ,mit jeglichen Recht, welches Du Dir nimmst, urteilen und jeden Menschen ablehnen ! Aber, dies ist der Unterschied zwischen Dir und mir, ich nehme es nicht in Anspruch. Nicht aus Angst,sonstigen anerzogenen Denken oder weil man darüber nicht spricht!
Sondern einfach und alleine aus dem Grund " ich lasse mich von dem Bösen, was mir widerfahren ist nicht zerstören,es eben nicht mein Leben beherrschen ! Denn ich durfte erkennen, dass wir Menschen nicht vollkommen sind. Du genau so wenig wie ich, und wenn ich ständig nur damit beschäftigt bin mit den Finger auf die anderen und ihre Fehler zu zeigen,
ich vergesse, dass auch ich Fehler mache und es besser wäre mich um sie zu kümmern.
Denn will ich ernsthaft etwas ändern, dann muß ich bei mir anfangen, aber auch gleichzeitig
realistisch genug sein das andere Menschen vielleicht länger brauchen um an diesen Punkt zu gelangen oder es niemals schaffen. Denn richten kann man schnell, aber wollen wir wirklich auch so selbst gerichtet werden, wie wir richten ? Ich weiß es nicht, doch denke ich, wenn ich mir so anschaue wie Menschen Menschen gerne auch voreilig richten oder ihre Position nur auf Grund Fehler fehlerhafter Menschen ändern, ob dies überhaupt mit Gerechtigkeit im Sinne des Glaubens oder der viel zu viel beschworener welt-/zeitgeistlichen Gerechtigkeit zu tun hat. Denn Fakt ist, ob nun die sichtbare Kirche oder die weltliche Gesellschaft keiner ist frei von Fehlern und Unrecht zu tun, ist und bleibt eine Unart des Menschen.
Wenn Du wirklich denkst " wir reden alles nur schön", dann solltest Du wirklich das Forum verlassen. Denn es gibt bestimmt genügend Internet Fornen, die auf die Kirche als ganzes im bildlichen Sinne einschlagen. Doch wenn Du trotz aller Fehler und Schwächen, die uns hier auch zu eingen sind, bleiben möchtest bist Du herzlich Willkommen.
Es ist einzig und alleine Deine Entscheidung.
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Oves meae vocem meam audiunt et ego cognosco eas, et sequuntur me ( Joh 10,27 )

#7 Wiktoria

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Geschrieben 23 Dezember 2010 - 10:04

Lieber Gloeckner,

ich glaube was Maria Magdalena gesagt hat, dem kann man nichts hinzufügen.
Auch ich kann nur das bestätigen. Da ich sie lang genug kenne. Und Sie die Wahrheit spricht ,und du ziemlich auf dem Holzweg bist!.

Zitat

Ich werde mich wahrscheinlich für immer aus diesem Forum verabschieden. Hier wird die Kirche gutgeredet.

Wenn du meinst, dann musst du es so machen!. Denn du suchst nur gleichgesinnte die die Kirche schlecht reden möchten. Es geht dir nicht um austausch, sondern nur deinen Persönlichen Frust Los zu werden!.

Zitat

Ich bete für alle Menschen, die die Mißbrauchsopfer mit Ihrer Gutmenschen-meinung förmlich diskriminieren!

Wenn du meinst, Maria ( als selbst Missbrauchsopfer) und ich oder andere haben dich Diskriminiert dann hast du nichts verstanden.

Bedenke und das ist wahr: Nur 0,1% der Missbrauchsfälle ereigneten sich in den Reihen der katholischen Kirche, 99,9% außerhalb. Die Medien tun aber so, als sei es umgekehrt.
Genau das ist der "Gutmenschgedanke" aber sicher siehst du das anders.

Ich wünsche dir trotzdem ein schönes Weihnachtsfest

Wiktoria
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#8 Gloeckner

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Geschrieben 04 Februar 2011 - 07:51

[quote name='Wiktoria' timestamp='1293138242' post='15546']
Bedenke und das ist wahr: Nur 0,1% der Missbrauchsfälle ereigneten sich in den Reihen der katholischen Kirche, 99,9% außerhalb. Die Medien tun aber so, als sei es umgekehrt.
Genau das ist der "Gutmenschgedanke" aber sicher siehst du das anders.

Hallo
habe mich entschlossen, mich doch wiedermal zu Wort zu melden. Die Medien tun nicht so, als sei es umgekehrt, die Medien sehen das Verhältnis, was Du nicht siehst! Du kannst nicht von Millionen von Männern ausgehen, die in Deutschland leben, da hast Du natürlich recht, aber wenn Du im Verhältnis dazu die Anzahl der katholischen Geistlichen nimmst, sieht das schon ganz anders aus, nimm dann noch die Dunkelziffer dazu.
Die deutschen Bischöfe haben beschlossen, die Opfer zu entschädigen. Es ist von einer Summe von 120 Millionen Euro die Rede. die Jesuiten haben vorgeschlagen, 5000,-- € (das ganze Geld, über das wir reden, stammt außerdem, ob Du es glauben willst oder nicht, aus Kirchensteuermitteln!) pro Mißbrauchsopfer zu zahlen. Am runden Tisch wurde einmal vereinbart, pro Opfer 2000,-- bis 4000,-- Euro zu zahlen. Nehmen wir die 4000,-- Euro. Rechne bitte selbst nach, 120 Millionen geteilt durch 4000,-- € ergibt die erschreckende Zahl von 30.000 (für Dich in Worten: dreißigtausend) Mißbrauchsopfern. Die Dunkelziffer liegt aber noch sehr viel höher, denn es wird an eine große Anzahl von Opfern Schweigegeld gezahlt, damit die sich nur ja nicht als Opfer in der Öffentlichkeit darstellen!
Weißt Du, ich frage mich wirklich, ob ich mich nicht mitschuldig mache, wenn meine Kirchensteuer für Entschädigungszahlungen ausgegeben wird, und wenn die Priester, siehe Bischof Mixa, die Kinder mißbraucht haben, Pensionen davon gezahlt bekommen.
Gold gab ich für Eisen, und von dem Eisen wurde eine Bombe gebaut, die Menschen tötet.
Und von meiner Kirchensteuer werden Pensionen für Priester gezahlt, die Kinderseelen getötet haben.
Außerdem kann ich Dir gerne die Anschrift zweier Bischöfe geben, Du kannst Dich gerne auf mich berufen, die Dir bestätigen werden, daß das Fegfeuer eine katholische Erfindung ist, ebenso wie die Erbsünde.
Als ich einen dieser beiden Bischöfe darauf ansprach (den kenne ich sei etwa 20 Jahren, der hat in der Gemeinde, in der ich tätig war, immer die Firmung abgehalten), dieser feine Herr hat mir gesagt, ich soll das aber nicht an die große Glocke hängen, da das Geschäft, mit Hl. Messen, die zu Ehren der Armen Seelen im Fegefeuer gelesen werden, blüht!
So, jetzt bin ich wahrscheinlich wieder der Buhmann, alle werden wieder auf mir rumhacken. Das könnt ihr gerne tun, aber bitte, informiert Euch erst, bevor ihr rumhackt und vor allen Dingen, rechnet nach-die Medien haben aber wahrscheinlich wieder gelogen, wie immer.

#9 Wiktoria

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Geschrieben 04 Februar 2011 - 11:46

Weißt du und dazu hab ich mich geäußert, dass es schlimm ist und die Kirche Busse tun muss.
Wenn du meinst du machst dich mitschuldig musst du es wissen.
Ich kann dir nur Sagen, die Kirche wird nicht von Heiligen regiert sondern von Menschen die nun mal Sünder sind. Das Volk besteht aus Sündern dazu zähle ich sowie du und andere.
Jesus hat selbst Menschen in den Dienst berufen, Petrus der ihn 3 mal Verleugnet hat.
Judas der Ihn verraten hat. Und weiß du warum?.
Weil Gott das schwache erwählt hat um das große zu beschämen. Er hat Menschen also uns Sünder auserwählt. Wir sollen uns beweisen. Das Himmelreich zu erobern ist keine einfache Sache. Man muss gegen den Strom schwimmen und es Kostet viel Kraft. Manchmal sogar das eigene Leben.
Doch das ist es Wert, da wir hier nicht ewiglich Leben werden.

Es gibt nicht nur die Bösen Priester man darf nicht alles mit geballter Wut über einen Haufen werfen. Du tust unrecht denen und das ist die Mehrheit die niemanden Missbraucht haben.
Es ist jetzt nicht jeder zweite oder dritte Priester ein Wolf im Schafpelz. Da sollte man doch die Kirche im Dorf lassen. Wenn du genauer zugehört hättest, dann wüsstest du auch das es von den Medien gewollt so hoch gepuscht worden ist, ich hab lange genug in den Medien gearbeitet, die Tricks sind nett wie man Leute fängt und für dumm verkauft. Und schließlich geht’s doch nur darum ein Thema zu haben und die Katholische Kirche zu schädigen. Und die Menschen einzuheitzen. Schließlich wurde nicht nur über den Missbrauch berichtet sondern man hat alles als schlecht bezeichnet was katholisch ist. Wer das nicht merkt, ist selbst schuld. Die Medien trainieren uns an wie wir denken sollen das wird seit Jahren betrieben und es gibt sogar Seminare für. Und hier spreche ich nicht weil ich was gelesen habe sondern aus selbst erlebten. Ob du es nun glaubst oder nicht.
Vielleicht wenn du magst solltest du den Bericht Lesen den ich rein gestellt habe:

Die missbrauchte Republik – Wie die 68er Deutschland systematisch zerstören

Zitat

Das Volk wird nunmehr seit Jahrzehnten von Institutionen und Medien, die sich übrigens bis zum heutigen Tage willfährig vor den Karren spannen lassen, mit pädophiler »Aufklärungsliteratur« zugeschüttet. Schon zu Beginn wurde deutlich gemacht, dass es keine Privatintimität zu geben habe. Kinder waren fortan schamlos, sexuell interessiert. Sie waren es, die die Erwachsenen verführten. Ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie gefährlich die Triebe das Gehirn sogenannter politischer Weltverbesserer wie beispielsweise das des Europapolitikers der Grünen, Daniel Cohn-Bendt, vernebelten, zeigen dessen Aussagen in seinem inzwischen gänzlich vom Markt genommenem Buch Der Basar, indem Cohn-Bendit genussvoll darüber referiert, wie kleine Mädchen ihm die Hose öffnen und ihn streicheln. Sehr wohl im Internet immer noch erhältlich seine Ausführungen in einer französischen TV-Talkshow des damaligen Senders Antenne 2, dem heutigen France 2.

Zitat

Kinder müssen, soweit das entsprechend ihrem Alter nur immer möglich ist, von den Erwachsenen als gleichberechtigte Partner ernst genommen werden, und sie brauchen einen Raum zunehmender Unabhängigkeit und Selbstständigkeit, in dem sie in gegenseitiger Rücksicht und Achtung ihre sexuellen Bedürfnisse selbst regeln können. Die auch heute noch herrschende Sexualfeindschaft und eine mit Kinderschutzforderungen sich tarnende Kinderfeindlichkeit mögen noch eine Zeitlang als Denkhemmung, erst recht als Widerstand gegen die Realisierung solcher Überlegungen wirken. Es genügt aber, die Reformen des Sexualstrafrechts bei uns und in anderen europäischen Ländern zu beobachten, und man wird erkennen: Entscheidende Weichenstellungen, die zu einer sexualfreundlichen Kultur und freundlicheren Einstellung gegenüber der ›Kindersexualität‹ führen könnten, sind bereits vollzogen

Link: http://www.heiligerj...uchte-republik/

Da wird so einiges aufgedeckt, und du wirst dich wundern wie viel dreck unsere Politiker am stecken haben.
Willst du nach diesem Bericht keine Steuern mehr zahlen?.

Damit meine ich nicht das man drüber nicht berichten soll, aber Seriös, dass machen die Medien schon lange nicht.

Zitat

Außerdem kann ich Dir gerne die Anschrift zweier Bischöfe geben, Du kannst Dich gerne auf mich berufen, die Dir bestätigen werden, daß das Fegfeuer eine katholische Erfindung ist, ebenso wie die Erbsünde.

Weißt du auch Priester und Bischöfe können sich irren weil sind nur Menschen.
Das es kein Fegefeuer gibt ist eine Erfindung Luthers.
Es ist nun mal so in der Bibel steht das nichts unreines in den Himmel kommen kann.
Leider vergessen einige Priester das es sogar armen Seelenerscheinungen gibt.
Und sogar Heilige vom Fegefeuer sprechen.
Warum spricht die Bibel das es gut ist für seine Toten zu beten/opfern.

Erkläre es mir Warum? Warum steht so was in der Bibel!

Man stützt sich auf 2. Makkabäer 12,45 — das Gebet für die Verstorbenen
"Darum veranstaltete Judas, der Makkabäer, das Sühnopfer für die Verstorbenen, damit sie von der Sünde befreit werden."

Wären sie sofort im Himmel, bräuchten sie das Gebet nicht.

Warum hast du so ein Problem mit dem Fegefeuer auch Reinigungsort genannt?.
Wenn du im Reinigungsort bist, ist dir der Himmel gewiss.
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#10 Gloeckner

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Geschrieben 05 Februar 2011 - 06:37

Natürlich sind immer die Medien dran schuld. Aber auch Du verallgemeinerst. Lies doch mal was Diözesanzeitschriften, wie unser BoBo (das ist nichts schlimmes, das heißt Bonifatius-Bote) oder die Bild-Post dazu geschrieben haben.
Und wenn Du ließt, daß 144 Theologieprofessoren die Abschaffung des Zölibates fordern, siehst Du darin wahrscheinlich auch die Machenschaft der Bösen Medien. Nein, ist es nicht, es ist ein ehrlicher Hilferuf!!!
Was das Fegefeuer betrifft: In der Bibel steht auch, daß Gott (Jahwe) sagt, er wolle die menschen vernichten, nur weil er auf eine Welt voller Propheten hoffte. Ein allwissender, allweiser Gott weiß doch schon vorher, wohin sich die Menschheit entwickelt.
Nun, denk doch mal nach. Ich habe kein Problem mit dem Fegefeuer, weil es keines gibt.
Bei Gott gibt es keinen halben Freispruch! Entweder sind Dir Deine Sünden verziehen oder nicht. Stell Dir vor, Du kommst in den Himmel, aber ätsch, Du mußt zur Strafe erst noch ins Fegefeuer.
Die ganze Sache mit dem Fegefeuer rührt daher. Im alten Testament stellt Jahwe sich nicht als Gott der Liebe dar, der aus Liebe verzeiht, sondern als rachsüchtiger Gott (Mein ist die Rache- rächen bis in die 4. Generation-Sintflut- etc.) Deshalb konnte man sich nur schwer vorstellen, daß Gott aus Liebe verzeiht, daß man dann aber auch nicht mehr bestraft wird-wenn er nämlich Unschuldige bis in die 4. Generation bestrafen will....)
Jesus hat dann gesagt, Euer Ja sei ein Ja, Euer nein ein nein. Bei Gott ist es genauso. Entweder er verzeiht oder er behält dir die Sünden.

#11 Wiktoria

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Geschrieben 05 Februar 2011 - 08:12

Lieber Glockner,

zu allem anderen Themen habe ich bereit Stellung genommen, und es versucht dir zu erklären. Wie mit der Strafe bis zur 4 Generation. Schein du hast es überlesen oder bewusst weggelassen. Auch zum Fegefeuer hab ich genug geschrieben.
Schade das du mir auf meine Frage nicht Antworten willst oder kannst.

Über das Zölibat kannst du gerne hier im Link nachlesen:

http://www.heiligerj...at-zeitgerecht/

Kannst aber gerne alles noch mal nachlesen über den spruch bis zu 4 Generation und auch Fegefeuer was ich dir geschrieben hab.

http://www.heiligerj...h__1#entry15292

Frustration ist Gift das sich im Herzen breit macht und nichts anderes mehr zulässt.
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#12 Gloeckner

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Geschrieben 13 Februar 2011 - 10:03

Link: http://www.heiligerj...uchte-republik/

Weißt du auch Priester und Bischöfe können sich irren weil sind nur Menschen.
Das es kein Fegefeuer gibt ist eine Erfindung Luthers.
Es ist nun mal so in der Bibel steht das nichts unreines in den Himmel kommen kann.
Leider vergessen einige Priester das es sogar armen Seelenerscheinungen gibt.
Und sogar Heilige vom Fegefeuer sprechen.
Warum spricht die Bibel das es gut ist für seine Toten zu beten/opfern.

Erkläre es mir Warum? Warum steht so was in der Bibel!

Gut, ich will Dir antworten. Aber zuerst eine Gegenfrage: Als Jesus den Petrus beruft, will der erst noch seinen Vater begraben. Da sagt Jesus zu ihm: Laß die Toten ihre Toten begraben. Warum?
Das Fegfeuer von dem die Bibel und die Hl. sprechen und die Erscheinungen, ist das Feuer der Liebe Gottes. Wir beten ja auch: Entzünde in uns das Feuer Deiner Liebe.
Mit dem Himmel sehe ich das so. Wenn Du stirbst kommt Deine Seele gleich vor Gott (nicht in irgendeinen Vorraum oder Hausflur, von dem aus Du dann hinübergehst). Gott führt Dir dann Dein Leben vor Augen. Wenn Du bereust und es Dir leid tut, dann entzündet er in Dir das Feuer seiner Liebe, das die Sünde und die Schuld wegbrennt. Wenn Du nicht bereust und versuchst versuchst, Deine Sünden zu rechtfertigen, dann wird das Feuer seines Zorns Deine Seele verbrennen, Dieses Feuer wird ewig brennen.
Ich sprach von Freispruch. Ja, das stelle ich mir vor, wie in einer Gerichtsverhandlung. Du stehst vor Gott, er sagt Dir was Du falsch gemacht hast, und Du siehst es ein (bereust es) und bittest Gott um Verzeihung. Dann wird das Geständnis strafmildernd gewertet, er entzündet in Dir das Feuer seiner Liebe und Du darfst in den Himmel eingehen. (Du fragst mich, was ich für ein Problem mit dem Fegefeuer habe. Was hast Du für ein Problem damit, daß das Fegfeuer kein Halber Freispruch ist, kein Feuer in dem man gefangen ist, sondern schlicht und einfach, das Feuer seiner Liebe? Er verzeiht Dir alle Deine Sünden augenblicklich, wenn Du vor seinem Angesicht bereust. Nicht erst in ein paar Jahren.)
Das mit dem Gefangen sein im Fegefeuer für eine bestimmte Zeit stelle ich mir so vor. Wie gesagt, Gott entzündet in Dir das Feuer seiner Liebe. Das brennt und tut Dir weh, je nachdem wie schwer Deine Sünden waren. Aber Du bist dabei im Himmel, nicht in irgendeinem Glutofen, wo jemand, wie bei der Dampflok ständig Kohlen nachlegt.

#13 Wiktoria

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Geschrieben 13 Februar 2011 - 01:26

Lieber Gloeckner,

Zitat

Aber zuerst eine Gegenfrage: Als Jesus den Petrus beruft, will der erst noch seinen Vater begraben. Da sagt Jesus zu ihm: Laß die Toten ihre Toten begraben. Warum?

Ganz einfach:

Es verstößt so fundamental gegen das jüdische Gesetz, die zeitgenössische Frömmigkeit und die geltenden Sitten. Wollte Jesus mit seiner Aussage wirklich die Mitmenschlichkeit gegenüber den Toten abschaffen? Das harte Wort Jesu findet sich im Rahmen einer lehrhaften Erzählung über die Nachfolge und will besagen, dass nichts und niemand von der totalen Nachfolge Jesu abhalten darf – bis in das vergangene Jahrhundert durften viele Ordensleute nicht einmal zum Begräbnis der eigenen Eltern reisen. „Sich mit einem Toten zu befassen“, so die jüdische Redeweise, galt im Judentum aber als Pflichtgebot, ganz besonders gegenüber den Eltern (vgl. das vierte der Zehn Gebote). Pietät gegenüber Toten war Liebeswerk. Verboten war der Umgang mit Toten aus kultischen Gründen allerdings dem Hohenpriester und den Nasiräern (Lv 21,11; Num 6,6) sowie zeitlich befristet Männern wie z. B. Jeremia (Jer 16,1-9) und Hesekiel (Ez 24,15-24).

Das Begraben von Toten galt Juden und Christen stets als heilige Pflicht. Tobit, in assyrischer Gefangenschaft, berichtet: „Wenn ich sah, dass einer aus meinem Volk gestorben war und dass man seinen Leichnam hinter die Stadtmauer von Ninive geworfen hatte, begrub ich ihn“ (Tob 1,17b). Der gleiche Gedanke, als Befürchtung formuliert, spricht in christlicher Zeit aus der Offenbarung: „Sie werden nicht zulassen, dass die Leichen begraben werden“ (Offb 11,9b). Den bei Matthäus (25) genannten sechs „Werken der Barmherzigkeit“ wird das bereits bei Tobit (1,17) genannte Begraben der Toten als siebtes Werk angehangen. Bei der historischen Aufteilung der Werke kommen die Toten sogar zweimal vor: Den sieben leiblichen Werken –Hungrige speisen, Durstige tränken, Nackte bekleiden, Fremde beherbergen, Kranke besuchen, Gefangene erlösen und Tote begraben – entsprachen die sieben geistigen Werke der Barmherzigkeit: Unwissende lehren, Zweifelnde beraten, Trauernde trösten, Sünder zurechtweisen, Beleidigern verzeihen, Lästige ertragen.

Hoffe du kannst das verstehen.

Zitat

Das Fegfeuer von dem die Bibel und die Hl. sprechen und die Erscheinungen, ist das Feuer der Liebe Gottes. Wir beten ja auch: Entzünde in uns das Feuer Deiner Liebe.

Das Fegefeuer ist die Liebe Gottes, ja , weil wir sind gerettet,Wir dürfen früher oder später in den Himmel.

Zitat

Ich sprach von Freispruch. Ja, das stelle ich mir vor, wie in einer Gerichtsverhandlung. Du stehst vor Gott, er sagt Dir was Du falsch gemacht hast, und Du siehst es ein (bereust es) und bittest Gott um Verzeihung. Dann wird das Geständnis strafmildernd gewertet, er entzündet in Dir das Feuer seiner Liebe und Du darfst in den Himmel eingehen.

Ja ,so denken die Lutheraner.
Was passiert dann mit Mördern wenn sie bereuen kommen ja alle in den Himmel, dann kann ich hier auf Erden blödsinn ohne ende machen und wenn ich vor dem Richterstuhl Gottes lande und bereue bin ich im Himmel, toll, ein Freifahrtschein zu Leben wie man will.

Erst letztens gab es so einen Fall ein Mörder in England hat kurz vor seinem Tod gestanden das er Menschen umgebracht hat. Und das er mit seiner Schuld und Gewissen bissen so nicht leben kann. Und er sagte möge Gott ihm verzeihen. Ich glaube schon das Gott Ihm verziehen hat, doch bevor er in den Himmel einziehen darf muss er geläutert werden, muss sein kleid also die Seele die befleckt ist wieder ganz weiß werden.
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#14 Oberkuester

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Geschrieben 01 August 2011 - 08:08

Liebe Wiktoria und alle anderen Forumsmitglieder.

Jesus hat zu dem Verbrecher zu seiner Rechten am Kreuz gesagt: ..heute noch, wirst Du mit mir im Paradiese sein. Bliebe da noch Zeit für das Fegefeuer. Im Paradies ist im Paradies, wo es kein Leid mehr gibt, auch nicht im Fegefeuer. Ich sehe das mit der Läuterung etwas anders. Gott verzeiht jedem Menschen aus Liebe seine Sünden. Wen er der Gerechtigkeit halber strafen muß, der bekommt eine zweite Chance, der wird wiedergeboren. Die Strafe dabei ist, daß er aus dem Reich der Liebe Gottes wieder weg muß, als daß er wieder aus der Geborgenheit bei Gott weg muß.

Was die Mißbrauchsfälle betrifft. Die Geistlichen der Katholischen Kirche tragen eine beachtliche Mitschuld daran, daß in den Medien alles breit getreten wurde.
In unserer Kirchenzeitung war im letzten Jahr zu lesen, daß die KK die Summe von 120 Millionen Euro zur Verfügung stellt und jedem Opfer eine Summe zwischen 3.000 und5.000 Euro gezahlt wird. Nimmt man den Mittelwert, kommt man auf die Zahl von 30.000 Mißbrauchsfällen. Jetzt stellt sich der von der Kirche eingesetzte Sonderermittler (von eigenen Gnaden) hin und sagt, die Mißbrauchsfälle würden nur dann der Staatsanwaltschaft übergeben, wenn das Opfer dies ausdrücklich wünscht. Wehe dem, der Böses dabei denkt, wehe dem der denkt, daß sich die KK damit das Hintertürchen von Schweigegeldzahlungen offen gelassen hat; es wäre ja nicht auszudenken wenn rauskäme daß der Ehrwürde Herr Bischof XY sich einmal mit Jungen vergnügt hat....
Außerdem stand in der Kirchenzeitung, für alle die es immer noch nicht wahrhaben wollen, in der Kirchenzeitung (Glaube und Leben Bistum Mainz) zu lesen, daß die KK an der Aufklärung mitwirken will indem sie die Akten an die Staatsanwaltschaft weiterleitet, aber erst dann, wenn sie vom Sonderermittler selbst gelesen wurden. Und ein erneutes Wehe dem, der dabei schon sieht, wie der Herr Sonderermittler und seine Helferlein Seiten entfernen.
Würde die KK endlich aufhören alles vertuschen zu wollen, und mit offenen Karten spielen, wäre es für die Boulevardpresse uninteressant, darüber zu berichten.
Die KK hat ja das fromme Gottesvolk selbst informiert, würde es dann heißen.

#15 MIA

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Geschrieben 05 August 2011 - 09:54

Einige Gedanken von mir ... auch wenn die Diskussion schon im vollen Gange ist.

Zu den Missbrauchsfällen und den Medien:

Zunächst einmal möchte ich anmerken, dass wir alle Sünder sind, davon sind Priester und Ordensleute nicht ausgeschlossen. Das gerade Priester unschuldige Kinder missbraucht haben ist entsetzlich und sehr enttäuschend. Dennoch kann man doch nicht anhand dieser schändlichen Taten die ganze Kirche beurteilen oder besser: verurteilen. Wenn ein Schaf der Kirche fehl gilt, heißt es gleich die katholische Kirche hat das und das gemacht. Die Rolle der Medien, ob man es glauben mag oder nicht, ist besonders im Falle der Missbräuche gravierend gewesen. Plötzlich standen alle Priester unter Generalverdacht, ja sogar die ganze katholische Kirche mit allen ihren Einrichtungen und Institutionen. Mein Mann, der beid er Caritas tätig ist, musste sogar ein ausführliches polizeiliches Führungszeugnis abgeben aufgrund dieser Missbrauchsvorfälle. Jeder wird plötzlich verdächtig und das mischt sich dann noch zum einem mit dem Vorurteil die Kirche würde die Sexualität unterdrücken und als Teufelszeug verurteilen, und zum anderen mit der falschen Vorstellung über den Zölibat. Beides basiert auf Unwissen und dem ständigen Anheizen der Debatte durch die Medien, die bedienen sich der permanenten Wiederholung. Dies ist klar eine Methode der Propaganda um die Mehrheitsmeinung zu beeinflussen. Die Wiederholungen, und das ist nicht nur meine Meinung, sondern wissenschaftlich erforscht, führen dazu, dass die Mehrheit dem Glauben schenkt, was da durch die Medien vermittelt wird. Kurzum: der Zölibat ist schuld an den Missbräuchen. Dabei werden, wie hier schon erwähnt, empirische Tatsachen verschleiert: die meisten Missbräuche geschehen in den Familien. Wer sich auch nur ein wenig mit der Propagandaforschung und den Einfluss von Medien auf Menschen beschäftigt, erkennt ganz klar, dass diese ihren Anteil dazu beitragen, die Mehrheitsmeinung zu beeinflussen. Das sieht man ja schon bei der Debatte über die Piraterie am Golf von Aden. Die somalischen Piraten werden geradezu verteufelt, doch fragt jemand nach der Ursache ihrer Taten (die ich natürlich nicht für Gut heißen will)? Die somalischen Fischer sahen einfach keine andere Möglichkeit als die Piraterie um ihre Familien zu ernähren, denn die Meere sind leer gefischt durch die Unachtsamkeit der „westlichen Länder“. Dazu kommt auch noch, dass die Lage in Somalia sehr schlecht ist und die Menschen nichts zu essen haben und das ist nicht erst seit kurzem der Fall. Aber das zeigt auch die Macht der Medien. Das kann niemand mit einem gesunden Menschenverstand bestreiten. Deshalb sollte man immer hinterfragen, was in den Medien gezeigt wird und nicht alles sofort unhinterfragt annehmen.


Zum Ehebruch:

Es ist nicht richtig, dass angenommen wurde, dass man nur eine andere Ehe brechen kann aber nicht die eigene. Jesus sagte doch, dass man selber die Ehe bricht, wenn man auch nur eine Frau oder Mann lüstern anschaut. Das ist ein Treubruch, denn man hat vor dem Altar, also vor Gott, dem Ehepartner versprochen ihm immer treu zu sein. Verstößt man gegen dieses Versprechen, bricht man die Ehe. Also ich weiß nicht woher diese Annahme kommt, dass man nie die eigene Ehe brechen kann, aber es ist sicher, dass diese Annahme komplett falsch ist.
Ich glaube auch daran, dass Gott die Eheleute zusammenführt. Ist Gott nicht der allwissende Gott? Weiß er nicht was das Beste für uns ist? Gott gibt auch jeder Frau und jedem Mann, wenn sie denn für die Ehe berufen sind, einen Partner zur Seite, mit sie den Weg beschreiten und mit ihrer Ehe Zeugnis geben sollen für die Liebe Gottes.
Es gibt KEINE SCHEIDUNG DER EHE!! Die Kirche kann nicht für etwas sein, was es gar nicht gibt. Die Scheidung ist etwas was Menschen eingeführt haben, das sagt auch schon Jesus im Matthäusevangelium als er sich mit seinen Jüngern über die Ehe spricht (siehe Mt 19). Er sagt ja, dass Mose die Scheidung nur zugelassen hatte, weil die Menschen zu hartherzig waren und bestätigt dann noch einmal das, was in Genesis (Gen 2) geschrieben steht, dass der Frau und Mann nicht mehr zwei sind, sondern ein Fleisch, sie sind eins. Und Jesus fügt eindeutig hinzu: „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht scheiden.“ (Mt 19, 6) Was Gott schon von Anfang an bestimmt hat, bestätig Jesus hier noch einmal: Die Eheleute, die Gott zueinander geführt haben und vor dessen Angesicht sie sich gegenseitig die ewige Treue schwören, sind eins. Dieses Band darf nicht durch Menschenhand durchschnitten werden!! Den Brautleuten muss doch im Vornherein klar sein, dass der erste Liebesrausch vorbei sein wird und sich der Alltag einstellt und das die Ehe nicht immer einfach sein wird. Jeder der heiraten will, muss sich vorher bewusst machen, was er da für ein Versprechen gibt. Und dieses Versprechen kann nur eingehalten werden durch Gottes Beistand und Vorbild, der uns lehrt, was es heißt jemanden wirklich zu lieben. Liebe ist keine Gefühlsduselei, nein Liebe ist das, was Jesus mit seinem Kreuzestod getan hat: Hingabe ohne an sich selbst zu denken, Aufopferung für jemanden ohne selbst einen Vorteil daraus ziehen zu wollen. Jemanden so anzunehmen wie er ist, mit all seinen Sünden, Fehlern und Makel. Das ist wahre Liebe. Dies steht auch alles im Hohelied der Liebe (1. Korinth 12):

Die Liebe ist langmütig, /
die Liebe ist gütig. /
Sie ereifert sich nicht, /
sie prahlt nicht, /
sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig, /
sucht nicht ihren Vorteil, /
lässt sich nicht zum Zorn reizen, /
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht, /
sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, /
glaubt alles, /
hofft alles, /
hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf. /


(1. Korinth 12, 4-8)

Das ist die wahre Liebe, die Gott uns durch das Opfer seines Sohnes erwiesen hat und vorgelebt hat. Sicher kommt es in Ehen zu Schwierigkeiten aber die Lösung dieser Schwierigkeiten liegt nicht in der Scheidung. Jesus hat unendlich viele Schmerzen erlitten, Er hat sich aufs Äußerste erniedrigt. Trotz der Pein, die wir Ihm durch unsere Sünden zugefügt haben (und noch zufügen und zufügen werden) hat Er nicht gezögert und hat den bitteren Kelch des Leidens bis zum letzten Tropfen getrunken. Wenn wir nicht bereit sind Opfer für unseren zukünftigen Ehegatten zu bringen, dann sollte man sich überlegen, ob diese Person dann die Richtige ist mit der man bis zum Tod zusammenlebt. Prüfe, wer sich ewig binden will!

Zum Fegefeuer:

Das Fegefeuer existiert! Sicherlich Gott verzeiht uns unsere Sünden. Wenn wir unsere Sünden aufrichtig bereuen und in der Heiligen Beichte bekennen, vergibt uns Gott unsere Schuld. Durch die Buße versöhnen wir uns wieder mit der Kirche. Aber was bleibt sind die zeitlichen Sündenstrafen. Diese müssen abgetragen werden bis der letzte Heller bezahlt ist. Gott ist ein barmherziger Gott aber er ist auch gerecht. Jeder Mensch muss seine zeitlichen Sündenstrafen abtragen, entweder hier auf Erden, nach dem Tod oder beides. Dieser Vorgang ist wichtig, denn dadurch wird die Seele von allen noch verbliebenen Folgen der Sünde gereinigt. Nur gereinigt können wir vor Gottes Antlitz treten, können wir überhaupt seine Herrlichkeit ertragen. Wer schon einmal im Gebet oder während der Messe dieses Gefühl erlebt hat als würde ihm sein Herz zerspringen, also so sehr Gottes Gegenwart erfahrbar wird, dass man es kaum aushält, begreift, dass man nur voll und ganz vor Gottes Angesicht treten kann, wenn man vollkommen rein ist, anders könnten wir diese große Herrlichkeit nicht aushalten. Das Fegefeuer ist für die Seelen ein solcher Reinigungsort, die ihre zeitlichen Sündenstrafen noch tilgen müssen. Somit sind die Seelen, die im Fegefeuer noch verweilen müssen, gerettete Seelen, sie werden einst in den Himmel gelangen. Das Fegefeuer ist somit ein Feuer der liebenden Reinigung Gottes um würdig zu werden den höchsten zu schauen. Aber auch auf Erden können die zeitlichen Sündenstrafen schon abgeleistet werden, z. B. durch Ablässe: einen vollkommen Ablass, der alle Sündenstrafen tilgt oder ein Teilablass, der einen Teilerlass der Sündenstrafen bedeutet (natürlich unter Berücksichtigung der Ablassregeln).
"Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht." (Joh 12,24)

"Einen Mensch lieben heißt, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat." (F.M. Dostojewski)





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