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Die Beichte, das vergessene Sakrament !


13 Antworten in diesem Thema

#1 Maria Magdalena

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Geschrieben 26 November 2009 - 05:27

Die Beichte, das vergessene Sakrament ! Geht es euch auch so ? Dass Ihr oft vor der Messe beobachten könnt, dass der Priester zwar zum Beichtstuhl geht, aber niemand dort hingeht " um den Schmutz seiner Sünden, die die Seele verunreinigt los zu werden"? Und um sich mit Gott zu versöhnen ? Sind wir denn wirklich so markellos, dass wir die Beichte und die Versöhnung nicht mehr " brauchen" ? Oder liegt die Wahrheit darin, dass wir im Grunde die Hande des Herrn zur Vergebung unser Sünden ausschlagen, weil wir selbst im Glauben nur noch oberflächlich sind und uns vorgaukeln der Zorn, die Wut auf jemanden; das lieblose Wort ,welches wir über unseren Nächsten sprechen oder denken sei keine Sünde? Nur sind wir hier " auf dem Holzweg "! Denn es ist sehr wohl eine Sünde, die wir nicht mehr wahr haben wollen, weil es ja jeder macht ! Aber vor kurzen durfte ich folgendes hören. Mit der Beichte ist es so wie mit dem täglichen Duschen. Dort wartet keiner darauf, dass alle vor ihm reizausnehmen, weil er stinkt ! Sondern er duscht täglich. Also warum genönnen wir unser Seele, die einen viel höheren Wert hat als unser Körper, da sie ja für die Ewigkeit bestimmt ist ,nicht viel öfters " eine Dusche" ? Denn sehen wir vielleicht auch bei Ihr ein, dass sie genauso gefährdet ist sich erneut zu verunreinigen wie unser Körper ,den wir täglich reinigen. Auch könnte die Möglichkeit bestehen, dass die Beichtstühle, die heute auch von den Priestern verlassen sind, da niemand mehr zur Beichte geht, erneut im schönsten Sinne besetzt werden, weil wir die Oberflächlichkeit gegen wahrhaftigen Glauben und Liebe zum Herrn angelegt haben. Denn bedenkt nur in unserem erdischen Leben kann der Herr uns vergeben, lossprechen und wir dürfen Werke der Buße tun, um unser mit Ihm zuversöhnen. Später nach unserem erdischen Leben ist es zu spät und wir könnten auf Grund unserer Oberflächlichkeit verloren gehen. So fragt Euch selbst vielleicht : Wann war meine letzte Beichte ? Und wenn es recht lange her ist, erinnere ich eigendlich noch wirklich an alles, was eine Sünde war ? :blush:

#2 Guest_DieSamariterin_*

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Geschrieben 04 Dezember 2009 - 09:23

Nun ist sie fast einen Monat her: Mariensamstag, den 7. November 2009 Meine erste Beichte im Beichtstuhl Die Generalbeichte fand beim Priester im Rahmen eines Beichtgespräches statt: So lange hätte ich gar nie knien können. Doch aufgenommen in die wunderbare katholische Kirche wollte ich künftig im Beichtstuhl beichten. So bereitete ich mich so gut wie ich es vermochte auf meine erste Beichte in diesem mir suspekt anmutenden Möbel mit dessen Decke davor (keine Tür - eine Decke ;) . Wirklich uralt schien das Gestühl zu sein. Wie mag es darinnen wohl aussehen? Wegen meiner Sehminderung konnte ich dort hinein keinen Zettel mitnehmen, um Notizen oder das GL mitnehmen. Halte ich das Knien aus oder meditiere ich, statt vernünftig zu beichten über meine Knie? Mache ich alles richtig? (Doch mein Vertrauen zu dem Priester nahm mir diese Angst sofort weg.) Blieb doch dieses Möbel in meinem Sinn…;-) Ich ging ich dann zu der im Gemeindebrief angegebenen Zeit zur Kirche, Ich war schon um 17 h da, weil ich noch beten wollte Ab 17.30 h sollte Beichtgelegenheit sein. Die Zeit ging dahin und kein Priester erschien. Hätte ich mich anmelden müssen? Hm. Was ist falsch? Wenn ich hier nicht beichten kann, kann ich es morgen tun? Und in welcher Kirche wird die Beichte vor dem Hochamt abgenommen? Kann ich jetzt keinen Ablass für meine Vorfahren erwirken? Fragen… Doch ich wusste Gott sieht meinen Vorsatz. Ich wusste mich bei Gott geborgen und alles ist o.k. ER vollbringt alles und hilft mir mich richtig in Seine Kirche einzufügen. Nach der Heiligen Messe traf ich den Priester und sagte ihm, dass ich zur Beichte wollte, wie es im Gemeindebrief stand. Dieser sagte freundlich, ich könne sofort kommen. Er ging in die Sakristei und ich hatte so noch die Gelegenheit Gott zu danken und dann gleich zu beichten. Der Priester betrat also den Beichtstuhl. Nach kurzem Warten, ging ich hinein. Mein Herz klopfte leicht schneller. Dann fand die Beichte statt. Als ich wieder raus kam, waren meine Knie weich wegen des harten Brettes, aber meine Seele jubelte. Lasst euch nicht schrecken. Beichten ist so etwas Wundervolles, so eine große Gnade. :) :) dieSamariterin

#3 JoseMaria

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Geschrieben 04 Dezember 2009 - 09:32

:silly: sehr schönes Zeugnis und sehr amüsant geschrieben, ich konnte es mir bildlich vorstellen und musste lachen :P

#4 Wiktoria

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Geschrieben 05 Dezember 2009 - 11:48

Danke liebe Samariterin , das hast du schön geschrieben, ich finde auch Beichte ist nichts schlimmes. Mir gehts meist danach immer besser.

#5 Maria Magdalena

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Geschrieben 06 Dezember 2009 - 06:14

Nur und dies ist vielleicht eher die Fragen : Warum gehen die Mehrzahl von uns Katholiken so selten bzw. eigendlich garnicht zur Beichte ? Obwohl, wir danach von unseren Sünden bei wahrer Reue " befreit sind " ? Haben wir denn vergessen, dass wir zwar zum Arzt gehen wenn wir krank sind, um den Körperbehandeln bzw. heilen zu lasen, aber unser Seele soll Krank bleiben oder gar unter der Last der Sünde verdorren ?

#6 Wiktoria

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Geschrieben 06 Dezember 2009 - 10:09

Nun meine Liebe, viele denken man braucht Beichte nicht mehr, sie wissen es aber nicht besser. Schau dir die Papierchristen an. Kennst du einen Pfarrer der über das Sakrament erzählt warum es so heilsam ist? Und warum wir es brauchen, bzw. das der Pfarrer nur der Stellvertreter hier ist. Genau das ist der Punkt viele gehen nicht hin, begründung ich Morde nicht, auch klaue ich nicht usw. Doch genau das ist der falsche Ansatz. Es muss mehr Erklärt werden warum heute Beichte so wichtig ist. Liebe Grüße Wiktoria

#7 Guest_DieSamariterin_*

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Geschrieben 06 Dezember 2009 - 07:57

Wenn wir katholische Geschwister kennen und wir selber ein Zeugnis von der Beichte in Tat und Wort ablegen können, dann wird es den anderen vielleicht ermutigen auch zur Beichte zu gehen. Wir sind ein Leib und sollten uns gegenseitig ermutigen und füreinander beten. Es kommen ja auch nur wenige, gemessen an der Mitgliederzahl, zur Hl Messe. Bei uns stand im Gemeindebrief ein Artikel von einem Mann, der redet nur davon, dass es an der Musik läge und man die Messe auch noch ändern solle. Von der Eucharistie kein Wort. Nein, es liegt, wie Wiki auch oben sagt, am mangelnden Verständnis, dessen was in der Beichte und in der Heiligen Messe geschieht. Eines dürfen wir nicht tun, die wir die Sakramente dankend empfangen: Den anderen, der solches nicht tut abqualifizieren. Aber das macht ja auch keiner hier. Vielleicht ist die "Karteileiche" eine viel bessere Christin als ich, weil sie liebevoller ist zu dem Nächsten zum Beispiel. dieSamariterin

#8 Maria Magdalena

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Geschrieben 07 Dezember 2009 - 04:03

DieSamariterin schrieb:

Zitat

Wenn wir katholische Geschwister kennen und wir selber ein Zeugnis von der Beichte in Tat und Wort ablegen können, dann wird es den anderen vielleicht ermutigen auch zur Beichte zu gehen. Wir sind ein Leib und sollten uns gegenseitig ermutigen und füreinander beten. Es kommen ja auch nur wenige, gemessen an der Mitgliederzahl, zur Hl Messe. Bei uns stand im Gemeindebrief ein Artikel von einem Mann, der redet nur davon, dass es an der Musik läge und man die Messe auch noch ändern solle. Von der Eucharistie kein Wort. Nein, es liegt, wie Wiki auch oben sagt, am mangelnden Verständnis, dessen was in der Beichte und in der Heiligen Messe geschieht. Eines dürfen wir nicht tun, die wir die Sakramente dankend empfangen: Den anderen, der solches nicht tut abqualifizieren. Aber das macht ja auch keiner hier.Vielleicht ist die "Karteileiche" eine viel bessere Christin als ich, weil sie liebevoller ist zu dem Nächsten zum Beispiel. dieSamariterin
Liebe Samariterin, aber wären wir nicht schlechte Geschwister, wenn wir diesen Christen nicht in Liebe ins Gewissen reden und auch ihn auf den menschlich gesehenen Weg zur Heiligung die Notwendigkeit der göttlichen Sakramente wieder nahe bringen ? Denn ein Priester hat mir mal folgendes gesagt : Wenn du etwas in Nächstenliebe einen anderen tust, diese aber nicht aus der Liebe zu Gott und Seinen Sakramenten kommt, so wirst du dessen bald überdrüssig, weil sie nur aus dem weltlichen Gefühl nicht aus der wahren selbstlosen göttlichen Liebe entspringen. Schau Dir dazu die Aufrufe zum Spenden in den Medien an. Es ist zwar gut, dafür zu sorgen, dass kein Mensch verhungert,aber dies kann doch nur ein Anfang sein. Nur beschränkt sich die weltliche Solidarität darauf ;und nutzt die jetzige Adventszeit dafür, aber denkt wahre christliche Nächstenliebe nicht weiter ? Bei ihr ist nicht " das schlechte Gewissen " sondern einfach nur Liebe, der Auslöser dem Nächsten viel weiter ,als in nur den Bauch zu fühlen, zur Seite zu stehen. Welches wir, wenn wir ehrlich zu uns sind, doch selbst nur weitertragen können, wenn wir selbst getragen werden von Gott und Seinen heiligen Sakramenten. Damit möchte ich auf keinen Fall die Hilfsbereitschafz anderer herunterwürdigen ! Aber es kommt mir so vor alsob da etwas fehlt, was wichtig ist. Und somit noch nur etwas Halbes ist.

#9 Guest_DieSamariterin_*

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Geschrieben 07 Dezember 2009 - 02:49

Maria Magdalena schrieb:

Zitat

DieSamariterin schrieb:

Zitat

[b]Wenn wir katholische Geschwister kennen und wir selber ein Zeugnis von der Beichte in Tat und Wort ablegen können, dann wird es den anderen vielleicht ermutigen auch zur Beichte zu gehen. Wir sind ein Leib und sollten uns gegenseitig ermutigen und füreinander beten. dieSamariterin
Liebe Samariterin, aber wären wir nicht schlechte Geschwister, wenn wir diesen Christen nicht in Liebe ins Gewissen reden und auch ihn auf den menschlich gesehenen Weg zur Heiligung die Notwendigkeit der göttlichen Sakramente wieder nahe bringen ? .
Liebe Mara Magdalena, habe ich dies nicht getan, siehe Fettgedrucktes? dieSamariterin

#10 Guest_DieSamariterin_*

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Geschrieben 29 August 2010 - 02:23

Liebe Freunde in Christo, mich lässt was nicht los: Ich bin mir einer oder mehrerer Sünden bewußt und weiß, dass es Sünden sind und gehe deshalb zur Beichte. Dann kann es sein, dass der Priester, diese abtut oder gar es nicht als Sünde sieht. Auf dieses machte mich eine liebe Schwester aufmerksam. Mir kam da Thomas von Aquin in den Sinn. Finde aber die Quelle nicht. Nun schreibe ich es euch trotzdem. Vielleicht wisst ihr, die ihr viel länger oder intensiver die Katholische Lehre kennt ja die Quelle. St. Thomas sagt, die Sakramente wirken unabhängig von der Qualifikation des Priesters. Also für mich heißt das, egal, was er sonst wärend der Beichte spricht - im Sakrament selber (Lossprechung) spricht Christus zu mir. Zudem sagt mir der Kathechismus und die Heilige Schrift, was Sünde ist. So bin ich durch die Mutter Kirche quasi bestärkt und sicher. Die rechte Lehre, die wir Katholiken haben dürfen, hilft mir von den Priestern als Menschen unabhängig zu sein und mich allein in die heilende Abhängigkeit Jesus zu begeben, wenn der Priester in persona Christi handelt und spricht. Herzliche liebende Grüße dieSamariterin

#11 MIA

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Geschrieben 01 September 2010 - 08:40

Der Priester ist das Werkzeug Gottes. Durch ihn wirkt Gott. Der Beichtvater ist in der Beichte wie ein Sprachrohr zu Gott. Er ist da um für Gott deine Sünden zu hören und mit der Vollmacht, die Gott dem Priester verliehen hat, zu vergeben. Im Prinzip sind dir natürlich alle Sünden, auch wenn der Priester diese nicht als solche ansieht, in der Beichte vergeben, wenn du sie auch aufrichtig bereust!! Du musst die Sünden aufrichtig bereuen, dann wird dir auch vergeben. Was den Beichtvater angeht: Bete immer vor der Beichte zur Mutter Gottes, dass Jesus auf den Mund des Priesters Worte legt, die dein armes Herz zu ändern vermögen. Bete zu Jesus, dass die Worte des Priesters Seine Worte sind. Und bete auch sonst so oft du kannst für deinen Beichtvater, der dir ja auch ein Begleiter im Glauben ist.

#12 Maria Magdalena

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Geschrieben 06 September 2010 - 05:32

Ihr Lieben, vor einiger Zeit habe ich folgendes in einer wunderbaren Predigt zum Evangelium gehört, die mich sehr nachdenklich gemacht hat. Es ging darum, dass " wir uns" leider nur zu oft auch in der heiligen Beichte versuchen rauszureden, als Beispiel " er war so gemein mit seinen Wort zu mir, da habe ich die Beherrschung verloren und habe ihn erst mal die Meinung gesagt". Der Priester nannte noch andere und bessere Beispiele, aber meinte letztendlich, dass wir halt nicht die Schuld einen anderen zu schieben können, weil wir nicht recht Gehandelt haben. Und schon garnicht erwarten " sollten vom Priester auch die Schulter geklopft zu werden und er uns sagt :Na ja, das ist nun auch wirklich nicht deine Schuld !" So ein Denken entsprich zwar dem Zeitgeist, aber nicht dem Glauben !

#13 MIA

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Geschrieben 07 September 2010 - 11:39

Ja das ist richtig. Sicherlich kann uns das Verhalten eines anderen sehr reizen aber, dennoch können wir dem anderen nicht die Schuld zu schieben. Man hätte besser handeln müssen. Schauen wir auf Jesus: Hat er irgendetwas erwiedert als er bespuckt wurde oder geschlagen? Nein er hat alles in Demut und Liebe ertragen und sogar noch für seine Peiniger gebetet. Und so haben wir auch die Wahl: entweder wir beten in dieser Situation um Hilfe, dass wir nicht sündigen oder wir geben uns der Sünde hin. Aber dennoch ist es vielleicht trotzdem für den Priester hilfreich nicht nur die Sünde, sondern auch den Umstand der Sünde zu kennen. Zumindest beichte ich so, indem ich versuche die Situation darzustellen aber natürlich im Bewusstsein, dass ich besser hätte handeln müssen. Ich gehe ja zur Beichte mit dem Bewusstsein, dass ich gesündigt habe und mich mit Gott wieder versöhnen will und nicht um mich rauszureden.

#14 Maria Magdalena

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Geschrieben 07 September 2010 - 12:41

MIA schrieb:

Zitat

Ja das ist richtig. Sicherlich kann uns das Verhalten eines anderen sehr reizen aber, dennoch können wir dem anderen nicht die Schuld zu schieben. Man hätte besser handeln müssen. Schauen wir auf Jesus: Hat er irgendetwas erwiedert als er bespuckt wurde oder geschlagen? Nein er hat alles in Demut und Liebe ertragen und sogar noch für seine Peiniger gebetet. Und so haben wir auch die Wahl: entweder wir beten in dieser Situation um Hilfe, dass wir nicht sündigen oder wir geben uns der Sünde hin. Aber dennoch ist es vielleicht trotzdem für den Priester hilfreich nicht nur die Sünde, sondern auch den Umstand der Sünde zu kennen. Zumindest beichte ich so, indem ich versuche die Situation darzustellen aber natürlich im Bewusstsein, dass ich besser hätte handeln müssen. Ich gehe ja zur Beichte mit dem Bewusstsein, dass ich gesündigt habe und mich mit Gott wieder versöhnen will und nicht um mich rauszureden.
Liebe Mia, was Du schreibst ist zwar wahr, aber dennoch, so hat es den Anschein, verstecken sich heute viele Katholiken mit ihrer eigenen Sünde hinter dem Fehlverhalten des Anderen; bzw. spielen ihre eigene Sünde runter. Und dies ist der Punkt, wo der Priester klar und deutlich sagte: " So geht es nicht, weil da eigentlich keine Reue der eigenen Schuld ist, sondern die Verantwortung nur zu leicht auf den anderen geschoben wird. Frei nach dem Motto " ich habe zwar etwas schlechtes gemacht, aber der andere hat Schuld, weil er mich provoziert hat !" Anstatt sich ehrlich zu befragen: " Weshalb habe ich mich provozieren lassen, anstatt sanfmütig zu sein?"





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