Zum Inhalt wechseln


Fragen zum Sakrament der Taufe


  • Du kannst auf dieses Thema nicht antworten
38 Antworten in diesem Thema

#1 Maria Magdalena

    Heimat gefunden

  • Moderators
  • 3.130 Beiträge
  • Stadt/BundeslandMecklenburg- Vorpommern
  • meine besonderen Heiligen:Die allerseeligste Jungfrau und Gottesmutter Maria, ;
    Die selige Schwester Maria Euthymia,
    Franziskus von Assisi,
    Pater Pio,
    Hildegard von Bingen,
    Maria Magdalena,

Geschrieben 08 August 2008 - 05:38

Liebe Mitglieder des Forums, Liebe Gäste, Wir möchten Euch einladen auch Fragen zum Sakrament der Taufe zu stellen und freuen uns auf eine rege Teilnahme. Bitte beachtet, dass wir alle Suchende sind , uns in Nächstenliebe und in freundlichen Ton begegnen sollten. Pax et bonum

#2 Guest_Hemma_*

  • Guests

Geschrieben 24 August 2008 - 11:29

Wie ist das eigentlich mit den Ungeborenen, die abgetrieben werden? Gibt es da ein kirchliches Dokument, dass man stellvertretend für diese Kinder die Begiertaufe verrichten soll? Ich habe schon verschiedentlich Aufforderungen dazu gelesen, glaube aber, dass diese auf Privatoffenbarungen zurückgehen. Im Katechismus lese ich dazu (Nr.1261): Was die ohne Taufe verstorbenen Kinder betrifft, kann die Kirche sie nur der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen, wie sie dies im entsprechenden Begräbnisritus tut. Das große Erbarmen Gottes, der will, dass alle Menschen gerettet werden, und die zärtliche Liebe Jesu zu den Kindern, die ihn sagen läßt: Laßt die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! (Mk 10,14), berechtigt uns zu der Hoffnung, dass es für die ohne Taufe gestorbenen Kinder eine Heilsweg gibt... Lb.Grüße, Hemma

#3 MIA

    Heimat gefunden

  • Members
  • PIPPIPPIP
  • 1.098 Beiträge

Geschrieben 25 August 2008 - 08:04

Also ich denke, dass Jesus die kleinen abgetrieben Seelchen aufnimmt in sein Himmelreich. Denn sie sind doch ganz unschuldig und ihnen wurde das Leben einfach so abgesprochen von Mütter, Vätern, Ärzten und Politikern (die dies durch Gesetzgebung erst möglich machen). Ich glaube fest an Gottes Barmherzigkeit, der diese Seelchen aufnimmt in den Himmel!! Zur geistigen Taufe: Maureen Sweeny Kyle bekommt monatliche Botschaften von der Mutter Gottes (so auch der Rosenkranz der Ungeborenen). Maria berichet in der Botschaft vom 16. Mai 1996 über eine geistige Taufe, die aber nicht das Sakramet ersetzen kann. Aber diese geistige Taufe ist ein Segen und Schutz der Heiligsten Dreifaltigkeit: Allmächtiger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, Deine Macht und Gnade durchdringen Zeit und Raum. Blicke voll Miteid auf alles Leben im Mutterschoß, vom Augenblick der Empfängnis an bis zum Augenblick der Geburt. Liebkose diese unschuldigen Seelen in Deiner Barmherzigen Liebe. Schütze dieses Leben vor jedem, der danach seine Hand ausstreckt. Spende jeder Seele, die Du geschaffen hast, eine geistige Taufe, in Deinem Namen, Vater, Sohn und Heiliger Geist.

#4 Guest_Wiktoria_*

  • Guests

Geschrieben 25 August 2008 - 09:52

Ich habe gehört, das die Kinder die Ungetauft ( Abgetrieben, Todgeburt) nicht zur Anschaung Gottes können, sie sind zwar Glückselig, und vermissen nichts, da sie es nicht anders kennen. Erst durch die Taufe kommen die Kinder zur Anschaung Gottes. Da stellt sich mir als Laie die Frage was ist mit all denn Menschen die eine andere Religion haben, sie können auch in den Himmel kommen, aber werden sie dann Gott sehen?. Ich habe gelesen das es für die eine andere Seligkeit gibt. Weiß da einer mehr? Liebe Grüße Wiktoria

#5 Eminenz

    Heimat gefunden

  • Members
  • PIPPIPPIP
  • 612 Beiträge

Geschrieben 25 August 2008 - 11:19

Zitat

Da stellt sich mir als Laie die Frage was ist mit all denn Menschen die eine andere Religion haben, sie können auch in den Himmel kommen, aber werden sie dann Gott sehen?. Ich habe gelesen das es für die eine andere Seligkeit gibt. Weiß da einer mehr?
Es gibt viele Menschen, die einen anderen Glauben haben und von Jesus so nichts näheres gehört haben. Die können genausogut in den Himmel kommen. (sie können ja nichts dafür). Mensch aber, die von Jesus zu genüge gehört haben und sich einen anderen Glauben angeeignet haben, tun dies in voller Absicht. Er richtet ja nicht nach dem Glauben, auch die Taten werden gerichtet. Mein Vater z.B. ist nicht gläubig, aber ein gütiger und vor allem sehr gerechter Mann. Ich bin mir sicher, dass er seine Güte und seine Gerechtigkeit irgendwann angerechnet bekommt.

#6 Guest_Wiktoria_*

  • Guests

Geschrieben 25 August 2008 - 01:09

Zitat

Es gibt viele Menschen, die einen anderen Glauben haben und von Jesus so nichts näheres gehört haben. Die können genausogut in den Himmel kommen. (sie können ja nichts dafür). Mensch aber, die von Jesus zu genüge gehört haben und sich einen anderen Glauben angeeignet haben, tun dies in voller Absicht.
Ja aber sagen wir mal die Moslems, sie haben was von Jesus gehört, und sie hängen an Ihren Wurzeln fest. So wie die Juden!. Ich sage ja nicht das diese nicht in den Himmel kommen, sondern ich hab es mal gelesen, leider weiß ich nicht mehr wo...das diese eine andere Glückseligkeit besitzen, nicht wie jetzt Christen die getauft sind. Es ist ja auch bekannt, das es im Himmel Stufen gibt, so wie im Fegefeuer...vielleicht meint man das einfach?.

Zitat

Er richtet ja nicht nach dem Glauben, auch die Taten werden gerichtet. Mein Vater z.B. ist nicht gläubig, aber ein gütiger und vor allem sehr gerechter Mann. Ich bin mir sicher, dass er seine Güte und seine Gerechtigkeit irgendwann angerechnet bekommt.
So wie meine Freundin, ja, nach den Taten wird es vergolten. Liebe Grüße Wiktoria

#7 Guest_Verkünder_*

  • Guests

Geschrieben 25 August 2008 - 01:52

Liebe Forumsmitglieder Die Herrlichkeit der Glückseligkeit, die Anteilhabe am Göttlichen Leben, in ihrer Vollendung die Anschauung Gottes, kennt viele Stufungen ! Ihnen allen ist gemeinsam, die Anteilhabe am Göttlichen Leben, die ewige Liebe ! Freilich weiss GOTT alleine in Seiner gütigen, barmherzigen Allmacht Seiner heiligsten Dreifaltigkeit jeder Seele diese Stufung zukommen zu lassen, die alles in sich vereint ! GOTT ist in Seiner heiligsten Dreifaltigkeit die Glückseligkeit per se und Anteilhabe an IHM heisst ewiges Leben in nie endender Liebe. Ungeborene, hingemordete und ungetaufte Kinder sollen wir daher der unermesslichen Barmerzigkeit CHRISTI in der festen Hoffnung anvertrauen, dass auch sie ihre Glückseligkeit finden mögen, ohne dass sie irgendetwas missen müssten durch die weitere Stufung anderer Seelen. Gott ist gerecht bis ins Kleinste. Nichts entgeht Seiner allmächtigen Weisheit, die stets der barmherzigen Gerechtigkeit folgt. Durch die Verdienste des hochheiligen Opfers unseres Herrn und Gottes JESUS CHRISTUS, des Mensch gewordenen Sohnes Gottes, stellt sich die Barmherzigkeit Gottes vor Seine Gerechtigkeit. Nicht-Christen ist es ebenso gegeben, die ewige Glückseligkeit zu erlangen, wenn sie guten Willens sind und sie - würden sie das heilige Evangelium kennen - auch gerne danach leben würden und dies unbewusst dennoch schon tun ! ( Dem Nächsten in Liebe beistehen ! ) Hierzu gibt es eine wunderschöne Stelle in den Visionen der heiligen Brigitta, in der der HERR dies in wunderschöne Worte fasst. Ich werde sie heraussuchen und sie nachträglich posten... Jedem Menschen wird soviel an Gnaden gegeben, dass es ihm möglich ist - auch als Nicht-Christ - die ewige Glückseligkeit zu erlangen. Diese wiederum ist - wie schon erwähnt - in ihrer Unermesslichkeit der Stufungen auch wiederum eine unfassbare Gnade Gottes, denn so wird niemandem etwas genommen und niemandem etwas dazugegeben, dem es nicht zukommt. Gott schuldet niemandem die Glückseligkeit. Vergessen wir das niemals. Alleine Seiner unermesslichen Güte verdanken wir unsere Erlösung durch, mit und in Seinem über alles geliebten Mensch gewordenen Sohn, JESUS CHRISTUS. Die ewige Glückseligkeit in ihrer für eine Seele Vollendung ist die unmittelbare Anschauung Gottes. Diese wiederum geht einher als Lohn für die Annahme der Gnade des Glaubens an die alleinige Wahrheit JESUS CHRISTUS und an Seinen mystischen Leib, die römisch katholische Kirche , durch deren Fülle der Gnaden diese ewige glückselige Anschauung erst ermöglicht wird. Denn die irdische Treue im Glauben an die alleinige Wahrheit zeitigt nicht nur die Krone der Glückseligkeit in der ewigen Anschauung Gottes sondern auch das Heil für viele anderen Seelen guten Willens und lässt die Krone umso herrlicher im LICHTE GOTTES bekleidet leuchten. Gott ist frei in Seiner Auswahl. Wie sehr muss es daher die römisch Katholiken bis ins Herz und ins Mark treffen, dass sie die Allmacht Gottes mit der Auserwählung für den wahren Glauben beschenkt hat und wie müssen sie sich umso mehr hüten, diesen kostbaren Schatz nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen oder gar ihn zu verlieren oder noch schlimmer wegzuwerfen, was einer Sünde gegen den Heiligen Geist gleich käme ! ( die niemals vergeben wird ! ) Ein jeder Rechtgäubiger ( römisch Katholik ) hat Seinen Platz und Seine Aufgabe in der Welt, um dem Reich Gottes zu dienen und anderen statt Opfer zu bringen, damit auch viele jener anderen den Weg zum Heil finden mögen. Die Vorsehung Gottes ist in Ihrer unermesslichen Heiligkeit, Allmacht und Weisheit derart betörend schön, dass wir sie erst im Lichte der vollen Erkenntnis als das sehen werden, was sie ist; ein niemals genug zu dankendes Kunstwerk der BARMHERZIGEN LIEBE Gottes gütige, barmherzige und gerechte Weisheit steht über alles und allem. Ueberlassen wir IHM daher vertrauensvoll das Schicksal jener Seelen, denen es nicht aus eigener Schuld nicht vergönnt war, in der heiligen Taufe das geistliche Siegel der Angehörigkeit Christi zu erlangen und so die Vergebung der Sünden nicht zuteil wurden. Wir lesen im Katechismus der römisch katholischen Kirche: Zur Vergebung der Sünden 1263 Durch die Taufe werden sämtliche Sünden nachgelassen, die Erbsünde und alle persönlichen Sünden sowie die Sündenstrafen [Vgl. DS 1316]. In denen, die wiedergeboren sind, verbleibt nichts, das sie am Eintritt in das Reich Gottes hindern würde, weder die Sünde Adams noch die persönliche Sünde noch die Folgen der Sünde, deren schlimmste die Trennung von Gott ist. Gott will, dass alle Menschen gerettet werden. Dafür hat Er sich selber durch, mit und in Seinem Menschgewordenen Sohn JESUS CHRISTUS, geopfert. Da dies Sein heiligster Wille ist, sind wir, die wir die Gnade des wahren Glaubens geschenkt erhalten haben, verpflichtet die Verdienste Seines hochheiligsten Opfers auch all jenen zuteil werden zu lassen, die nicht aus eigener Schuld fern sind von IHM. Durch Gebete, ( Sühne)-Opfer und Busse helfen wir auch jenen die auch ihnen bereiteten Gnaden des Heiligen Geistes für ihr Heil zu nutzen. Freilich ist es auch unumstösslicher Wille Gottes, dass niemand zum Vater findet ausser durch den Mensch gewordenen eingeborenen Sohn, JESUS CHRISTUS, d.h. niemand findet zum Vater ohne den LEIB CHRISTI emfangen zu haben. Wie dies im Angesichte der GÖTTLICHEN MAJESTÄT CHRISTI auch Nicht-Katholiken / Nicht-Christen guten Willens zuteil wird, weiss der HERR alleine. Wir wissen z.b. aus dem Zeugnis von Dr. Gloria Polo, dass eine jede gerettete Seele, die noch ohne das BROT DES LEBENS empfangen zu haben vor dem HERRN erscheint, dieses unmittelbar - auf uns nicht fassbare Art und Weise - durch Teilnahme an einer auf Erden gefeierten heiligen Eucharistie tun muss. Daher ist es in der Tat so, dass nur jene ewig verloren gehen und dem Feuer der Hölle anheimfallen, die dies bewusst wollen. Nur wer bis zuletzt - bis in die Sterbesekunde durchsetzt mit dem Gift des Vaters der Lüge, Satan - sämtliche GNADEN GOTTES und somit GOTT selbst bewusst zurückweist, nur der wird - aus freiem Willen - ohne GOTT bleiben...auf ewig ! Das dies nicht wenige sein werden, wissen wir nicht nur durch die Worte unseres HERRN ( Denken wir nur an das Gleichnis, in dem der Herr mahnt, dass bei Seiner Ankunft einer mitgenommen und einer zurückgelassen wird ! ) sondern auch durch zahlreiche Visionen von Heiligen ! Die BARMHERZIGKEIT CHRISTI aber steht solange vor der Gerechtigkeit des Vaters, solange diese nicht bewusst herausgefordert wird. Viele liebe Grüsse vom Verkünder

#8 Eminenz

    Heimat gefunden

  • Members
  • PIPPIPPIP
  • 612 Beiträge

Geschrieben 25 August 2008 - 02:32

Wohl gesprochen, trotz der Länge. :)

#9 Guest_Wiktoria_*

  • Guests

Geschrieben 25 August 2008 - 02:55

Ja danke Verkünder!

#10 MIA

    Heimat gefunden

  • Members
  • PIPPIPPIP
  • 1.098 Beiträge

Geschrieben 25 August 2008 - 04:03

Zitat

Ich habe gehört, das die Kinder die Ungetauft ( Abgetrieben, Todgeburt) nicht zur Anschaung Gottes können, sie sind zwar Glückselig, und vermissen nichts, da sie es nicht anders kennen. Erst durch die Taufe kommen die Kinder zur Anschaung Gottes. Da stellt sich mir als Laie die Frage was ist mit all denn Menschen die eine andere Religion haben, sie können auch in den Himmel kommen, aber werden sie dann Gott sehen?. Ich habe gelesen das es für die eine andere Seligkeit gibt. Weiß da einer mehr?
Das was du gelesen hast ist genau das, was früher der limbus infantium war, der Kinderlimbus. Es gab 2 Arten von Limbi:
  • Limbus der Väter (limbus patrum)
  • Kinderlimbus
Der Limbus der Väter war der Ort, wo die Menschen hinkamen bevor Jesus am Kreuz für uns gestorben ist und uns das ewige Leben schenkte. Wir wir wissen hat Jesus einige Seelen von diesem Ort befreit. Dieser Limbus existiert nicht mehr, da ja Jesus uns das Tor zum Himmel geöffnet hat. Der Kinderlimbus sollte ein Ort sein, wo Kinder hinkamen, die Ungetauft gestorben sind. Man dachte, dass Kinder, die keine Taufe empfangen haben, eben noch im Stande der Erbsünde sind. Dieser Limbus war nach damaliger Ansicht ein Ort, wo sie zwar Gott nicht schauen konnten aber trotzdem ohne Qualen und in Glückseligkeit ewig lebten. Doch wie kann man glückselig sein ohne Gott zu schauen? Die Menschen im Fegfeuer sind auch nicht glückselig, weil sie Gott noch nicht schauen dürfen und das ist ihr größter Schmerz. Hier ein Artikel der Tagesschau vom 21.04.2007: Nach jahrelanger Debatte Papst erklärt Vorhölle für überholt Nach jahrelanger Debatte hat der Vatikan die traditionelle katholische Vorstellung einer Vorhölle für ungetaufte tote Kinder offiziell für überholt erklärt. Der Ausschluss von unschuldigen Kindern aus dem Paradies widerspricht der besonderen Liebe Christus für die Kleinen, heißt es in dem Bericht der Internationalen Theologischen Kommission (ITK), der von Papst Benedikt XVI. gebilligt wurde. Der Papst habe sich unter anderem wegen der weltweit hohen Zahl der Abtreibungen zu diesem Schritt entschlossen. Zudem würden immer mehr Kinder nicht getauft. Der Papst hatte die Vorhölle bereits vor einem Jahr als nur eine theologische Hypothese bezeichnet und empfohlen, den Glauben daran abzulehnen. Die ITK hatte sich seit November 2005 mit dieser Frage befasst. Vor seiner Ernennung zum Papst war Joseph Ratzinger zwei Jahre lang deren Vorsitzender. Glückseligkeit - aber keine Gemeinschaft mit Gott Die aus dem Mittelalter stammende Überlieferung des Limbus infantium besagt, dass Kinder, die ungetauft gestorben sind, nicht in den Himmel kommen. Sie seien dann nämlich nicht von der Erbsünde befreit. Theologen lehrten lange Zeit, dass diese Kinder im so genannten Limbus einen ewigen Zustand natürlicher Glückseligkeit genießen - allerdings ohne Gemeinschaft mit Gott. Die Tradition wurde allerdings nie zur offiziellen Doktrin der katholischen Kirche. http://www.tagesscha...ldung38452.html Ich denke, dass ewige Glückseligkeit und Keine Gemeinschaft mit Gott nicht kompatibel sind. Für mich gibt es nur Glückseligkei mit Gott!! Deswegen halte ich die Entscheidung des Papstes auch für richtig. Ich denke auch Gott ist so barmherzig, dass er die kleinen Seelchen aufnimmt in sein Reich. Und guckt euch doch mal das Zeugnis von Gloria Polo an (wie Verkünder schon andeutete)!! Sie berichtet, dass Jesus JEDEN MENSCHEN (egal welche Glaube oder Unglaube) nocheinmal am Sterbetag die Chance gibt sich für Ihn zu entscheiden. Wenn der Mensch sich dann für Jesus entscheidet, nimmt Jesus ihn mit zu einer Kommunion, denn nur wer den Leib des Herrn empfängt, kann in das Himmelreich eingehen. Diese Seele kommt sicherlich nicht gleich in den Himmel sondern ins Fegfeuer aber die Seele ist gerettet!! Und wenn Gott zu den Menschen, die nicht an Glauben (obwohl sie vielleicht im Glauben auch erzogen wurden), einen anderen Glauben haben oder Atheisten sind, so barmherzig ist, wie wird Er erst barmherzig zu den kleinen Seelchen sein, die nicht die Möglichkeit hatten Ihn kennen und lieben zu lernen??

#11 Guest_Wiktoria_*

  • Guests

Geschrieben 25 August 2008 - 04:24

Liebe Mia,

Zitat

Das was du gelesen hast ist genau das, was früher der limbus infantium war, der Kinderlimbus. Es gab 2 Arten von Limbi:
Stimmt, aber ich hab es in einem Buch von einer Seligen oder Heiligen gelesen...doch ich weiß nicht mehr in welchem Buch. Mag sein und ich hoffe es doch sehr das diese Kinder auch Gott schauen. Da der Papst den Schlüßel hat alles auf Erden zu binden oder zu lösen das wird dann auch im Himmel gelöst, so ist vielleicht auch der Limbus gelöst worden.

Zitat

Sie berichtet, dass Jesus JEDEN MENSCHEN (egal welche Glaube oder Unglaube) nocheinmal am Sterbetag die Chance gibt sich für Ihn zu entscheiden. Wenn der Mensch sich dann für Jesus entscheidet, nimmt Jesus ihn mit zu einer Kommunion, denn nur wer den Leib des Herrn empfängt, kann in das Himmelreich eingehen.
Sicher, hab ich auch nicht anders geschrieben,doch es gibt deswegen auch die Stufen im Himmel. Die Stufen der Seligkeit!. Liebe Grüße Wiktoria

#12 Guest_Verkünder_*

  • Guests

Geschrieben 26 August 2008 - 12:33

Liebe Forumsmitglieder Hier nun wie versprochen der genaue Wortlaut der Botschaft unseres HERRN an die heilige Brigitta von Schweden u.a. über die Heiden. Zuvor vielleicht noch einige Vorbemerkungen: Die heilige Brigitta lebte in einer turbulenten Zeit auch für die heilige Mutter Kirche. Das 14.Jahrhundert war geprägt von der „babylonischen Gefangenschaft der Kirche durch die Residenz der Päpste in Avignon. Der folgende Auszug müsste daher – um besser verstanden zu werden – in der Gesamtheit dieser visionären Botschaft über den „Zorn Gottes über die die ungehorsamen Menschen gesehen werden, für die jeweils einer symbolisch angesprochen wird…. Es sind das, - der Stellvertreter des HERRN auf Erden und alle Kleriker ( Vergessen wir nicht, dass zur damaligen Zeit leider auch auch schon unter den Geistlichen eine Verweltlichung festzustellen war, die das Gnadenleben in Gefahr bringen konnte. Der damalige Papst, Klemens VI weigerte sich auch lange – trotz der eindringlichen Botschaften des HERRN übermittelt durch die heilige Brigitta – nach Rom zurückzukehren, wo alleine der Sitz des Stellvertreters CHRISTI auf Erden zu sein hat…..) - die bösen Laien - die Juden - die Heiden - die Freunde des HERRN Hier wollen wir uns lediglich auf die einleitenden, wunderschönen Worte des HERRN in Seiner Botschaft über die Juden und Heiden beschränken. So lesen wir: „….Und von dir, du Jude, nehme ich alle Juden aus, die heimlich Christen sind und mir im Verborgenen mit aufrichtiger Liebe, rechtem Glauben und vollkommenen Tun dienen….. ….Und von dir, du Heide, nehme ich alle aus, die gern den Weg meiner Gebote wandeln würden, wenn sie wüssten, wie, und wenn sie unterwiesen würden, und die in ihrem Handeln so viel tun wie sie es wissen und können, diese sollen keineswegs mit euch gerichtet werden….. Erinnern wir uns nun daran, dass die heilige Mutter Kirche gerade dies auch lehrt, indem sie darauf verweist, dass jeder Mensch guten Willens das Heil erlangen kann. Viele liebe Grüsse vom Verkünder

#13 Guest_DieSamariterin_*

  • Guests

Geschrieben 07 September 2008 - 06:50

Lieber Verkünder, ich möchte etwas fragen zu einigen folgender Punkte: 1. a. Jedem Menschen wird soviel an Gnaden gegeben, dass es ihm möglich ist - auch als Nicht-Christ - die ewige Glückseligkeit zu erlangen. 1. b. Ist dies wirklich kathechetische Lehre? Das würde mich sehr freuen. Es zeigt die Güte der Kirche. 1. c. Wie ist das Ex ecclesia no salus est zu verstehen? So wie die folgenden Sätze von dir? 2. Jedem Menschen wird soviel an Gnaden gegeben, dass es ihm möglich ist - auch als Nicht-Christ - die ewige Glückseligkeit zu erlangen....Freilich ist es auch unumstößlicher Wille Gottes, dass niemand zum Vater findet ausser durch den Mensch gewordenen eingeborenen Sohn, JESUS CHRISTUS, d.h. niemand findet zum Vater ohne den LEIB CHRISTI empfangen zu haben....Wir wissen z.B. aus dem Zeugnis von Dr. Gloria Polo, dass eine jede gerettete Seele, die noch ohne das BROT DES LEBENS empfangen zu haben vor dem HERRN erscheint, dieses unmittelbar - auf uns nicht fassbare Art und Weise - durch Teilnahme an einer auf Erden gefeierten heiligen Eucharistie tun muss Ich habe solche Sehnsucht nach Gott. da wo Gott ist, will ich sein. Aber wie erkennt man richtig, ob man wirklich Gott liebt und die Motivation zur Konversion wirklich rein ist? 3. Denn die irdische Treue im Glauben an die alleinige Wahrheit zeitigt nicht nur die Krone der Glückseligkeit in der ewigen Anschauung Gottes Wie lebe ich die Treue zum Glauben? Ich danke dir für deinen Text, DieSamariterin

#14 MIA

    Heimat gefunden

  • Members
  • PIPPIPPIP
  • 1.098 Beiträge

Geschrieben 08 September 2008 - 08:06

Zitat

1. a. Jedem Menschen wird soviel an Gnaden gegeben, dass es ihm möglich ist - auch als Nicht-Christ - die ewige Glückseligkeit zu erlangen. 1. b. Ist dies wirklich kathechetische Lehre? Das würde mich sehr freuen. Es zeigt die Güte der Kirche.
Lassen wir mal den Katechismus sprechen: 1257 Der Herr selbst sagt, daß die Taufe heilsnotwendig ist [Vgl. Joh 3,5.]. Darum hat er seinen Jüngern den Auftrag gegeben, das Evangelium zu verkünden und alle Völker zu taufen 1258 Die Kirche ist von jeher der festen Überzeugung, daß Menschen, die wegen des Glaubens den Tod erleiden, ohne vorher die Taufe empfangen zu haben, durch ihren Tod für und mit Christus getauft werden. Diese Bluttaufe sowie das Verlangen nach der Tauft bringen die Wirkungen der Taufe hervor, ohne selbst Sakrament zu sein. 1260 „Da Christus ... für alle gestorben ist und da es in Wahrheit nur eine letzte Berufung des Menschen gibt, nämlich die göttliche, müssen wir festhalten, daß der Heilige Geist allen die Möglichkeit anbietet, sich mit diesem österlichen Geheimnis in einer Gott bekannten Weise zu verbinden (GS 22) [Vgl. LG 16; AG 7.]. Jeder Mensch, der ohne das Evangelium Christi und seine Kirche zu kennen nach der Wahrheit sucht und den Willen Gottes tut, soweit er ihn kennt, kann gerettet werden. Man darf annehmen, daß solche Menschen ausdrücklich die Tauft gewünscht hätten, falls ihnen deren Notwendigkeit bewußt gewesen wäre.

Zitat

Aber wie erkennt man richtig, ob man wirklich Gott liebt und die Motivation zur Konversion wirklich rein ist?
Das musste ich mich vor meiner Erwachsenen Taufe auch fragen. Wenn du Jesus liebst und die katholische als die wahre Kirche ansiehst und auch sie liebst, dann bist du bereit. Und deine Sehnsucht, die du beschreibst, diese Sehnsucht hatte ich auch ... vor allem endlich den Leib Christi zu empfangen!! Du musst dir auch bewusst werden, dass Zweifel am Glauben auch von Satan kommt, der dich ja von dem wahren Weg abbringen will. So kommt wahrscheinlich bei jedem Christen mal Zweifel an seinem Glauben auf aber davon nicht beeindrucken lassen!!

#15 Guest_Verkünder_*

  • Guests

Geschrieben 08 September 2008 - 01:56

Liebe Samariterin Vielen Dank für Deine tiefsinnigen Fragen ! Mia hat sie eigentlich schon sehr schön beantwortet ! Vielleicht noch einige Erläuterungen: Die Worte unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS, dass ausser durch IHN niemand zum Vater findet…. Joh. 14;6 Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand findet zum Vater ausser durch mich ….sind synonym mit der Unabdingbarkeit der Zugehörigkeit zu Seinem mystischen Leib, der heiligen Mutter Kirche, denn alleine ihr ist durch die geweihten Priester die Macht gegeben, in jeder heiligen Eucharistie den HERRN durch die heilige Wandlung in der heiligen Hostie mit Leib und Blut gegenwärtig werden zu lassen ! Wir wissen auch aus dem Munde des HERRN, dass ER das lebendige Brot ist, das vom Himmel gekommen ist und dass der Empfang Seines hochheiligen Leibes unabdingbar ist für die Erlangung des Heils; ohne dieses Brot des Lebens hat der Mensch das Leben nicht in sich. ! Joh. 6; 51-54 In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot ißt, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt. Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht eßt und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Die Barmherzigkeit Gottes ist unauslotbar ! Daher lässt sie auch alle Menschen guten Willens – also auch Nicht-Christen – in der Sterbestunde auf uns unfassbare geistige Art und Weise diesen hochheiligen Leib des HERRN empfangen, denn ohne diesen hochheiligen Leib – ohne die Anrufung der BARMHERZIGKEIT CHRISTI - findet niemand zum Vater in der Einheit des Heiligen Geistes….also niemand zur Anteilhabe am Göttlichen Leben. Alleine GOTT sieht in die Tiefen der Herzen und kennt die Sehnsucht der Menschen guten Willens nach der Wahrheit und alleine ER weiss die Wege, um auch diese Seelen in Sein Reich zu führen. Daher auch mein Hinweis auf diese wunderschöne Stelle der Offenbarungen des HERRN an die heilige Brigitta von Schweden: „Und von Dir du Heide….nehme ich alle aus, die gern den Weg meiner Gebote wandeln würden, wenn sie wüssten, wie, und wenn sie unterwiesen würden, und die in ihrem Handeln so viel tun wie sie es wissen und können, diese sollen keineswegs mit euch gerichtet werden….. Betreffend Deiner Frage nach dem Wie des Lebens der Glaubenstreue noch kurz folgendes; Treue im Glauben, liebe Samariterin, beginnt für Suchende gerade dort, wo Du jetzt bist ! In der glühenden Sehnsucht alleine der alleinigen Wahrheit JESUS CHRISTUS nahe zu sein und IHM alleine zu dienen. Diese Sehnsucht versetzt das HERZ in den Zustand der unabdingbaren Demut ( verbunden mit der Einsicht der eigenen Unwürdigkeit !), um diesen Glauben Wurzeln fassen zu lassen. Diese „Wurzeln sind das Fundament, auf dem SEIN mystischer Leib, die heilige römisch katholische Kirche, aufgebaut worden ist; das Fundament der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche; das Fundament der lebendigen Schrift in der Einheit mit der lebendigen Tradition, sprich die reine Lehre der heiligen Mutter Kirche ! Treue im Glauben heisst die Gnaden des Heiligen Geistes auf fruchtbaren Boden fallen zu lassen, sprich auf ein demütiges, stets reuebereites Herz und somit standhaft zu bleiben im Bekennen der alleinigen Wahrheit JESUS CHRISTUS und Seines mystischen Leibes, der römisch katholischen Kirche. Bei den der heiligen Mutter Kirche noch nicht Angehörenden versetzt der Heilige Geist ihr Herz und ihre Seele vorderhand in den Zusatand einer sehnsüchtig erwünschten Zugehörigkeit zur heiligen Mutter Kirche. Ist dem so, so lebt ein solcher Mensch die Treue im Glauben durch das Gewährenlassen des heiligen Willens Gottes, der dann Schritt für Schritt die Seele an sich zieht und sie zur gegebenen Zeit in den mystischen Leib CHRISTI eingliedert ! GOTT kennt die Seinen und achtet auf jede ihrer für IHN bekundeten Liebes-Herzensregungen als Antwort auf Seine Gnaden, um sie so mit noch mehr Gnaden zu beschenken, die letztendlich im Eintauchen in Seine Geborgenheit – der heiligen Mutter Kirche – münden werden! Viele liebe Grüsse vom Verkünder

#16 Guest_DieSamariterin_*

  • Guests

Geschrieben 08 September 2008 - 04:41

Liebe Mia, lieber Verkünder, danke, dass ihr auf meine Fragen ao ausführlich geantwortet habt. Es ist nicht so einfach, da die falschen Lehren ja ausgerottet werden müssen, in einem selbst meine ich natürlich. Es ist so wie die Landnahme der Israeliten. Da hatte Gott ihnen befohlen, wirklich alles auszurotten, was Götzendienst usw. betrifft, wenn die Israeliten das Land einnehmen. So ist es auch mit dem Denken. Wenn die Wahrheit mein Denken und vor allem, noch wichiger, das Herz einnimmt, muss alles andere raus. Ich habe bei der Freikirche gelernt (da bin ich nie eingetreten), dass man Kirche und Jesus Christus trennen muss, weil man sonst Gefahr läuft, vom Glauben abzufallen, wenn es Probleme in der Kirche gibt. Die haben auch gesagt, ich muss nicht in eine Kirche eintreten, wenn ich mich bekehre. Sonst hätte ich mich nie zu Jesus Christus bekehrt. Weil ich immer eine sog. Kirchendistanzierte war, weil ich kein Vertrauen habe. Dagegen: Die Katholische Kirche sieht es als sehr wichtig an, sich in sie eingliedern zu lassen, weil es Sein mystischer Leib ist, so man zur höchsten Anschauung Gottes kommen möchte. Diese verschiedenen Lehren prallen nun aufeinander und führen zu einem inneren Konflikt. Doch, wenn Jesus Christus will, dass ich die alte Lehre fahren lassen soll und die RKK die Wahrheit spricht, dann ist es ja sehr wichtig, dass ich meine Auffassung revidiere und dafür bete. Wenn Er es will, will ich es auch. Verkünder schreibt: Bei den der heiligen Mutter Kirche noch nicht Angehörenden versetzt der Heilige Geist ihr Herz und ihre Seele vorderhand in den Zusatand einer sehnsüchtig erwünschten Zugehörigkeit zur heiligen Mutter Kirche. Ist dem so, so lebt ein solcher Mensch die Treue im Glauben durch das Gewährenlassen des heiligen Willens Gottes, der dann Schritt für Schritt die Seele an sich zieht und sie zur gegebenen Zeit in den mystischen Leib CHRISTI eingliedert ! Gestern traf ich eine Frau, die zur Evangelischen Kirche konvertieren will und ihr Sohn will ganz austreten. Es gibt einige, die die Katholische Kirche verlassen. Da war ich sehr traurig. An solchen Sachen sehe ich schon, dass ich vielleicht einen Funken Liebe zur Kirche habe. Die Kirche und ihre Mitglieder versuchen wirklich, die Menschen zu Gott zu führen. :-) Ich versuche mit der Hilfe unseres HERRN treu im Gebet zu leben, die Heilige Messe zu besuchen und zur eucharistischen Anbetung zu gehen, das Wichtigste, Liebe zu üben gegenüber dem Nächsten (sonst hat alles keinen Sinn). Danke für Eure Hilfe, DieSamariterin

#17 Eminenz

    Heimat gefunden

  • Members
  • PIPPIPPIP
  • 612 Beiträge

Geschrieben 08 September 2008 - 05:43

Liebe Samariterin, ein paar Worte, warum die (kath.) Kirche existiert und warum sie wichtig ist: Jesus sagt in Matth.16,18-20 „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ein gewaltiger Satz und ein Satz mit großer Wirkung, denn er gilt bis heute als Grundstein und Wesensmerkmal unserer Kirche. Petrus sagt vorher: Math 16, 16: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Darauf Jesus: Selig bist du, Simon Barjona (Petrus ist der Beiname, den Simon Barjona bekam, abgeleitet vom griechischen Wort petra = der Fels); denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Weil Gott dem Petrus die Messiaserkenntnis schenkt, wird Petrus zum Grundstein, auf dem die Kirche steht. Nur deshalb, weil er beschenkt wurde, kann er Fels sein. Ein weiteres Zeichen für die Vollmacht setzt Jesus hinzu: Mt 16,19 „Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. Er sagt das so messerscharf, dass man gar nicht mehr zweifeln kann. alles, was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles was du auf Erden lösen wirst, wird auch im Himmel gelöst sein. Worauf will ich hinaus? Nun Johannes schreibt es noch eindeutiger (20,23): Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. Wir benötigen das Sakrament der Beichte, um uns mit Gott zu versöhnen. Dieses Sakrament bietet der Menschheit auschließlich (!!!) die katholische Kirche. Vorraussetzung für eine (gute) Beichte ist somit auch die Vergebung den Mitmenschen gegenüber. (Dem Lehrer der einen unfair behandelt hat, dem Vater, der einen geschlagen hat, etc) wie auch wir vergeben unseren Schuldigern beten wir ständig. Das nur am Rande. Petrus – und seine Nachfolger (die Päpste) – tragen darüber hinaus die Verantwortung dafür, dass die Menschen mit der Lehre Christi bekannt werden und dass sie sich angezogen fühlen von der Frohen Botschaft, die Christus gelehrt und vorgelebt hat. (und damit ist die gesamte Lehre gemeint, nicht nur dass, was Einzelne für gut befunden haben, die Bibel als Ganzes ist die frohe Botschaft!) Diese Verantwortung aber muss und kann Petrus nicht alleine tragen. Jesus spricht immer zu mehreren. IHR seid das Volk Israel, IHR .. etc. Aus dieser Gemeinschaft ensteht die Kirche, bzw. ist damit gemeint. Wenn es die Kirche nicht gäbe (als Institution) würde jeder seinem eigenen Glauben nachrennen. Nein! Jesus gab uns Richtlinien und Gebote an die man sich halten MUSS, sofern man ihm folgen will. Um diese von Generation zu Generation weitergeben zu können und zu bewahren, bedarf es der Kirche. Darüber hinaus können wir nur durch GEMEINSAMES Gebet, den Nachstellungen des Teufels entgegnen. Gemeinsam sind wir stark, ist keine dahergesagte Phrase wenn es ums Tauziehen geht. Nein! Es ist besonders auf den Glauben anwendbar. Wenn wir alleine in der Welt umherstreifen, hat der Wolf es leicht, den Einzelnen zu reißen, in der Gruppe hat er es aber sehr schwer. Nach MIAs Anmerkung: Sakrament der Eucharistie: Joh. 6, 54: Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. Ebenfalls NUR möglich durch die katholische Kirche. (das Abendmahl bei Protestanten wird nicht von einem Priester mit den entsprechenden Gnaden bereitet, deswegen kann es nicht Christi Leib und Blut sein)

#18 Guest_DieSamariterin_*

  • Guests

Geschrieben 10 September 2008 - 06:00

Werte Eminenz, die Kirche ist ja dann wirklich sehr sehr wichtig! In dem von dir gesagten Sinn ist wohl auch das Ex ecclesia no salus est zu verstehen. Wenn dass alles so ist, muss ich wirklich Konsequenzen ziehen. Ich muss dies alles gesagte im Verstand und im Herzen auf mich wirken lassen. Zum Thema Vergebung habe ich noch eine Frage. Aber damit wir nicht vom Thema Taufe abkommen, stelle ich sie in einem anderen Threat. lG DieSamariterin

#19 Eminenz

    Heimat gefunden

  • Members
  • PIPPIPPIP
  • 612 Beiträge

Geschrieben 10 September 2008 - 07:38

Zitat

Ich muss dies alles gesagte im Verstand und im Herzen auf mich wirken lassen. Zum Thema Vergebung habe ich noch eine Frage. Aber damit wir nicht vom Thema Taufe abkommen, stelle ich sie in einem anderen Threat.
Bete täglich einen Rosenkranz für die Bekehrung der Sünder, du wirst dich wundern wie mächtig dieses Gebet ist.

#20 Guest_DieSamariterin_*

  • Guests

Geschrieben 17 September 2008 - 03:47

Lieber Verkünder, du schreibst: Bete täglich einen Rosenkranz für die Bekehrung der Sünder, du wirst dich wundern wie mächtig dieses Gebet ist. Ich werde gerne den Rosenkranz beten für die Bekehrung der Sünder, zu denen ich ja auch zähle. Welches Gesetz ist nicht so wichtig, oder sollte ich ein bestimmtes Gesätz bevorzugen? Leider schaffe ich es nicht jeden Tag. Ich hoffe das ist nicht so dramatisch. Vielen Dank für diesen Ratschlag. Liebe Freunde, die obigen Texte lese ich bestimmt noch öfters, weil da so viel drin steht, was für mich (ihr wisst ja schon gut Bescheid) wichtig ist lG DieSamariterin

#21 MIA

    Heimat gefunden

  • Members
  • PIPPIPPIP
  • 1.098 Beiträge

Geschrieben 18 September 2008 - 09:31

Liebe Samariterin, ich weiß wir schwer es ist einen ganzen Heiligen Rosenkranz zu beten ... ich selbst muss zu geben, dass ich ihn nur Mittwochs und Freitags (an meinen Fastentagen ) bete. Dazu betrachte ich gern die einzelnen Geheimnisse. Es gibt zum Beispiel eine Rosenkranz-Meditation CD, die die einzelnen Geheimnisse erklärt. Oder man liest die entsprechenden Bibelverse. Ich finde, dass man dabei sich viel besser in die Geheimnisse vertiefen kann und das das beten nicht nur ein automatisches runtersprechen ist ;) An den anderen Tagen der Woche bete ich den Liebesflammenrosenkranz. Der ist etwas kürzer aber wunderschön!! Sicherlich wirs sich Maria über jedes Gesätzchen, welches du schaffst zu beten, freuen aber noch schöner wäre es, wenn du den ganzen Rosenkranz betest. Mit dem Heiligen Rosenkranz sind auch 15 Verheißungen verbunden: 1. Diejenigen, welche meinen Rosenkranz beharrlich beten, erlangen eine besondere Gnade. 2. Ich verspreche jenen, die andächtig den Psalter meines Rosenkranzes beten, große Gnaden und meinen besonderen Schutz. 3. Der Rosenkranz ist ein mächtiger Schild gegen den höllischen Feind; er vernichtet das Laster, verhindert die Sünde und rottet die Irrlehre aus. 4. Der Rosenkranz bewirkt das Wiederaufblühen der Tugend und Werke der Gottseligkeit. Durch ihn wird den Seelen die Fülle der göttlichen Erbarmungen zuteil; indem sie sich von der eitlen Anhänglichkeit an die Güter dieser Welt losschälen, werden sie erfüllt von dem Verlangen nach den ewigen Gütern; viele Seelen werden durch den heiligen Rosenkranz gerettet. 5. Die Seele, welche in rechter Weise durch meinen Rosenkranz ihre Zuflucht zu mir nimmt, geht nicht verloren. 6. Alle diejenigen, welche andächtig den Rosenkranz beten, und dabei die Geheimnisse betrachten, werden vom Unglücke nicht niedergebeugt und vor dem unvorhergesehenen Tode bewahrt bleiben. Sind sie in Sünden, so werden sie die Gnade der Bekehrung erlangen; die Gnade der Beharrlichkeit aber, wenn sie gerecht sind, und sie werden würdig befunden werden des ewigen Lebens. 7. Die Gläubigen, welche eine wahre Andacht zu meinem Rosenkranz haben, werden nicht ohne Empfang der heiligen Sakramente sterben. 8. Ich will, daß jene, die meinen Rosenkranz andächtig beten, während ihres Lebens und im Augenblicke ihres Todes der Fülle göttlicher Erleuchtungen und Gnaden teilhaftig werden sowie der Verdienste der Heiligen Gottes. 9. Jeden Tag befreie ich aus dem Fegfeuer die Seelen, welche in ihrem Leben die Andacht des heiligen Rosenkranzes beharrlich gepflegt haben. 10. Denen, die wahrhaft andächtig meinen Rosenkranz beten, wird im Himmel eine besondere Glorie zuteil werden. 11. Alles, was man mich vermittels des hl. Rosenkranzes bittet, wird man erhalten. 12. Diejenigen, welche an der Verbreitung meines Rosenkranzes arbeiten, werden in all ihren Nöten meine Hilfe erfahren. 13. Ich habe von meinem göttlichen Sohne die Gnade erlangt, daß alle, welche der Bruderschaft vom heiligen Rosenkranze einverleibt sind, die glückseligen Bewohner des Himmels zu ihren Brüdern und Schwestern haben, während ihres Lebens und in der Stunde ihres Todes. 14. Diejenigen, welche meinen Rosenkranz beten, sind meine bevorzugten Kinder und Brüder Jesu Christi, meines eingeborenen Sohnes. 15. Die Andacht zum hl. Rosenkranz ist ein besonderes Merkmal der Auserwählung. Es wäre schon schön, wenn du jeden Tag einen Rosenkranz betest und wenn es eben nur der Barmherzigkeitsrosenkranz ist, den du locker in 15 Minuten gebetest hast. Ich denke 15 Minuten Zeit kannst du für den Herrn einräumen, denn Er hat IMMER für dich Zeit!! Es ist wichtig das wor viel beten, denn wie sollen Menschen gerettet werden, wenn wir nicht für sie beten und opfern??

#22 Guest_DieSamariterin_*

  • Guests

Geschrieben 18 September 2008 - 08:07

Liebe MIA, danke für die Ermutigung. :-) Seitdem ich Kontakt zur RKK habe bete ich viel mehr. Dafür bin ich sehr dankbar. Es ist wichtig das wor viel beten, denn wie sollen Menschen gerettet werden, wenn wir nicht für sie beten und opfern? JA, so ist es. Ich möchte so gerne eine hingegebenere Haltung einnehmen. Also um der Freude Gottes und Mariens willen beten und nicht zum Ego-Zweck. Bei den wundervollen Verheißungen habe ich manchmal Angst, dass ich super egoistische Person meine Motive nicht verbessern kann. Ich weiß nicht wie ich mich ausdrücken soll. Die Reihenfolge sollte so sein: 1. Gottes Freude 2. Zur Freude Seiner Diener 3. Dank 4. Fürbitte und als letztes erst für sich selber. Bei mir ist es eher umgekehrt aber ich vertraue, dass Gott mich wandelt. Gott ist mit uns angefangen mit der Taufe. Ohne, dass wir irgendetwas getan haben. Einfach aus Gnade. Er wird auch alles vollenden. O, Herr schenke mir ein reines Herz, DieSamariterin

#23 Eminenz

    Heimat gefunden

  • Members
  • PIPPIPPIP
  • 612 Beiträge

Geschrieben 19 September 2008 - 07:21

Zitat

O, Herr schenke mir ein reines Herz,
Wenn du dich taufen lässt, hast du unmittelbar ein so reines Herz, wie ein neugeborener Säugling. Ohne die Sakramente kannst du den Stand der Gnade nicht erreichen (oder du bist besonders begnadet)

#24 MIA

    Heimat gefunden

  • Members
  • PIPPIPPIP
  • 1.098 Beiträge

Geschrieben 19 September 2008 - 08:19

Zitat

Also um der Freude Gottes und Mariens willen beten und nicht zum Ego-Zweck. Bei den wundervollen Verheißungen habe ich manchmal Angst, dass ich super egoistische Person meine Motive nicht verbessern kann. Ich weiß nicht wie ich mich ausdrücken soll. Die Reihenfolge sollte so sein: 1. Gottes Freude 2. Zur Freude Seiner Diener 3. Dank 4. Fürbitte und als letztes erst für sich selber.
:D Ich weiß was du meinst!! Aber es wichtig das du auch für dich selbst betest aber immer in der Haltung Mariens Mir geschehe nach deinem Wort. Genauso ist es wichtig für andere Menschen zu beten. Weißt du, wenn du beispielsweise in irgendeinem Anliegen für dich beten willst, dann verallgemeinere das doch auch gleich: Bsp eine Frau will für ihr ungeborenes Kind beten, damit sie quasi schneller erhört wird, kann sie auch für alle anderen ungeborenen Kinder beten!! Hilfreich ist es auch wenn du zusammen mit Maria betest, so dass sie dein Gebet vervollkommnet und es durch ihr unbeflecktes Herz dem himmlischen Vater aufopfert. Auch ist es ratsam sich quasi einen Himmlischen Gebetskreis anzuschaffen :) Das heißt du suchst dir einige Heilige und Selige aus die du sympatisch findest oder dessen Leben du faszinierend findest. Darunter kann/soll natürlich auch dein Namenspatron sein. Ich hab für jeden Heiligen beispielsweise einen Gebetsauftrag :) Also zum Beispiel bete ich mit dem Heiligen Franziskus für die Prieser- und Ordensleute. Mit dem Heiligen Joseph für die Familien und Kinder usw. Unter Das ökomenische Heiligenlexikon kannst du ja mal einige Biographien von Heiligen und Seligen anschauen. Ich habe auch mal gelesen, dass man sich auch Heilige zum beten suchen soll, die als Kinder gestorben sind. Denn Kinder erfreuen den Herrn und er hört immer erst auf die Kinder!! Zum Beispiel hab ich dafür die Heilige Philomena.

#25 Guest_DieSamariterin_*

  • Guests

Geschrieben 20 September 2008 - 09:17

Lieber Eminenz, Zitat: Wenn du dich taufen lässt, hast du unmittelbar ein so reines Herz, wie ein neugeborener Säugling. Ohne die Sakramente kannst du den Stand der Gnade nicht erreichen. Ja, wenn das so ist, muss ich was ändern. Es wäre sooo schrecklich, wenn ich nicht zur Anschauung Gottes käme. Das ist doch der Sinn meines Lebens, so ich prädestiniert bin.) Ich bin evangelisch getauft. Für den Fall, das ich konveriere habe ich mir schon mal die Papiere besorgt (Austrittsurkunde und Taufbescheinigung - miene Eltern hatten mir keine Urkunde gegeben). Leider weiß ich meinen Taufspruch nicht. Den hat die Kirche mir nicht mit übermittelt. Liebe MIA, das ist so schön, welche Hinweise du mir gibst. Allein das mit der Verallgemeinerung ist gut, das geht dann weg vom Ego. Das kann ich sofort umsetzen. Über die Heiligen werde ich mich ausch besser noch informieren. Ich habe schon Heilige, die ich sehr gerne mag :-) Darf ich noch eine Frage stellen, obwohl das Thema hier Taufe ist: Du schreibst: immer in der Haltung Mariens Mir geschehe nach deinem Wort. Ich bin so egoistisch, dass ich das nicht richtig beten kann. Wenn ich um Gesunheit für mich ode andere bete zum Beispiel. Das Problem habe ich auch nur bei diessem Thema (Gesunheit). (O, Schande, aber es ist so. Ich bin eine schlechte Christin und wäre eine noch schlechtere Katholikin. Ich habe keine spirituellen Qualitäten außer einen Hauch Ehrlichkeit. Deswegen schreibe ich so offen.) Gottes Wille kann doch nicht Krankheit sein?! In dem Punkt bin ich katholisch nicht auf der Höhe. Das weiß ich. Mea culpa. krankheit und Leiden kommen doch nicht von Gott sondern von S.? Was kann ich da nur tun? Ich bete solange schon um Heilung und es passiert nicht wirklich was. Das geht vielen so. Aber das Problem bei mir ist, dass ich Zweifel bekomme, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Wenn mein Körper leidet, leidet meine Seele. DieSamariterin

#26 Maria Magdalena

    Heimat gefunden

  • Moderators
  • 3.130 Beiträge
  • Stadt/BundeslandMecklenburg- Vorpommern
  • meine besonderen Heiligen:Die allerseeligste Jungfrau und Gottesmutter Maria, ;
    Die selige Schwester Maria Euthymia,
    Franziskus von Assisi,
    Pater Pio,
    Hildegard von Bingen,
    Maria Magdalena,

Geschrieben 21 September 2008 - 06:28

Liebe Samariterin, Du hast folgendes geschrieben: Was kann ich da nur tun? Ich bete solange schon um Heilung und es passiert nicht wirklich was. Das geht vielen so. Aber das Problem bei mir ist, dass ich Zweifel bekomme, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Wenn mein Körper leidet, leidet meine Seele. Vielleicht liegt gerade, um es vorsichtig zu sagen,auch etwas die Tiefe des Glaubens,weil man trotz Leidens des Körpers in der Seele ruhig sein kann. Denn der Herr ist doch eigendlich bei einem und trägt das Leid mit, so wird man von Ihm, doch schon in Liebe getragen und wer dies weiß, hat nicht mehr gar so viel Angst in der Seele. Sondern kann sich tatsächlich in diese wahre Liebe fallen lassen. Gut, Du kannst nun denken Na, die ist gut, die weiß ja garnicht, was ich alles zu leiden habe! und Du hast bestimmt Recht;ich weiß es nicht. Aber ich weiß von Menschen, die Leiden ausgesetzt sind, die man wirklich niemanden wünscht, die aber trotzdem eine innere Ruhe aus ihrem Gottvertrauen haben, dass ich mich oft beschämt fühle, weil wir so kleingläubig sind. Pax et bonum

#27 Guest_Hemma_*

  • Guests

Geschrieben 21 September 2008 - 09:18

Lieber Samariterin! Wenn wir um Heilung unterer körperlichen Leiden bitten und sie uns nicht gewährt wird, so können wír nur um die Gnade bitten, diese im Geiste der Shne tragen zu können, wie es Verkünder schreibt:

Zitat



#28 Guest_Hemma_*

  • Guests

Geschrieben 21 September 2008 - 09:27

Liebe Samariterin! Wenn uns die Heilung körprlicher Gebrechen nicht zuteil wird, so können wir nur uim die Gnade bitten, diese im Geiste der Sühne tragen zu lernen, wie es Verkünder geschrieben hat:

Zitat

Somit, liebe Samariterin, sind gerade von anderen Menschen getragene Sühneleiden für viele Seelen die einzige Rettung, denn nur so kann das KOSTBARSTE BLUT CHRISTI vielen Verblendeten doch noch zum Heile gereichen, die in ihrer Verstocktheit ihren freien Willen lange gegen ihre eigene Erlösung richten !
Mir hilft es auch sehr, in Heiligenbiographien zu lesen. Liebe Grüße,Hemma

#29 Eminenz

    Heimat gefunden

  • Members
  • PIPPIPPIP
  • 612 Beiträge

Geschrieben 22 September 2008 - 09:43

Zitat

Lieber Eminenz, Zitat: Wenn du dich taufen lässt, hast du unmittelbar ein so reines Herz, wie ein neugeborener Säugling. Ohne die Sakramente kannst du den Stand der Gnade nicht erreichen. Ja, wenn das so ist, muss ich was ändern. Es wäre sooo schrecklich, wenn ich nicht zur Anschauung Gottes käme. Das ist doch der Sinn meines Lebens, so ich prädestiniert bin.)
Aller Anfang ist schwer. Wichtig ist nur, dass dir das auch bewusst wird. So steht in der Schrift, dass wir nur durch Jesus Christus zum Vater gelangen. Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. (Joh. 14; 6) Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden (Joh. 10; 9) Gemeint sind hier die Hinweise auf die Sakramente, vor allem das der Eucharistie. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag (Joh. 6; 54) Das ist das Elementare unseres Glaubens, den wir mit keiner anderen Religion dieser Welt gemein haben. Selbstverständlich bedarf einer Vorbereitung in Form von Taufe, Kommunion, Firmung, um am Tisch des Herrn sitzen zu dürfen. (und natürlich regelmäßige aufrichtige und reumütige Beichte)

Zitat

Ich bin evangelisch getauft. Für den Fall, das ich konveriere habe ich mir schon mal die Papiere besorgt (Austrittsurkunde und Taufbescheinigung - miene Eltern hatten mir keine Urkunde gegeben). Leider weiß ich meinen Taufspruch nicht. Den hat die Kirche mir nicht mit übermittelt.
Die Taufe durch die evang. Kirche wird ja bekanntlich mittlerweile anerkannt. Du kannst natürlich fragen, ob es dir möglich ist eine vollwertige Taufe zu erlangen. Aber diesbezüglich bitte den Priester fragen.

Zitat

Darf ich noch eine Frage stellen, obwohl das Thema hier Taufe ist: Deswegen schreibe ich so offen.) Gottes Wille kann doch nicht Krankheit sein?! In dem Punkt bin ich katholisch nicht auf der Höhe. Das weiß ich. krankheit und Leiden kommen doch nicht von Gott sondern von S.?
Nein. Auch Krankheiten und Leiden können von Gott gewollt sein. Sie dienen als Prüfung für uns, ob wir seiner Gnade würdig sind. Doch wie kann das sein? Schau dir Jesus an, wie er hat leiden müssen. Viele Heiligen mussten Leiden, denk an diese die die Wundmale tragen. Es ist kein Fluch, eher eine Gnade, leiden zu dürfen, denn dieses Leiden kann man aufopfern z.B. für die Sünden der Welt. Das ist das sog. Kreuz, dass jeder einzelne von uns zu tragen hat. Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein. (Lk, 14; 27) Darüber hinaus gibt es dann auch sog. Sühneseelen (Pater Pio, Johannes Paul II., uvm) nehmen demütig das Leiden an und opfern es zum Wohle der ganzen Menschheit auf. Aber auch Satan kann Leid schicken, um einzureden wo ist denn dein Gott?. Denk an die Versuchungen in der Wüste. Genauso gut wie Satan auch heilen kann. Er hat die Macht über diese Welt, dazu ein kleiner Artikel: Satan ist der Fürst dieser Welt! Satan ist für alles Leid verantwortlich, was auf dieser Welt geschieht. Ob Naturkatastrophen, Völkermord, Verfolgung Andersdenkender, Unglücke, Unfälle, usw. Deshalb ist es auch immer ein Zeichen, dass sie Gott nicht kennen, wenn sich Bischöfe, Priester und Pfarrer mediengerecht hinstellen und nach einer Katastrophe Gott anklagen: Wie kann Gott das zulassen?” Die sollten sich besser bei ihrem Fürsten beklagen! Lesen Sie im Buch Hiob, was Satan ihm angetan hat, um ihn von Gott abzubringen. Nur weil Gott sagte: Denn es ist seinesgleichen nicht auf Erden, fromm und rechtschaffend, gottesfürchtig und meidet das Böse.” ( Hiob 1, 8 ) Gott kann dagegen nichts tun. Noch nicht. Gott kann nur sein Volk beschützen. So wie er letztlich Hiob’s Leben beschützt hat, um ihm dann doppelt soviel, wie er gehabt hatte” zu geben (Hiob 42, 10-17). Gottes Volk sind die Lebenden, die die Gebote Gottes halten und den Glauben Jesu haben, wie in Offenbarung 14, 12 geschrieben steht. Die Lebenden sind die Heiligen, nicht die Toten. Sie sind es, die für den Glauben kämpfen, der ihnen ein für allemal überliefert ist (siehe Judas 3). Lukas 4, 5.6: Und der Teufel führte ihn (Jesus) hoch hinauf und zeigte ihm alle Reiche der Welt in einem Augenblick und sprach zu ihm: Alle diese Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, wem ich will. Satan ist die Macht über diese Erde und über diese Menschen gegeben. Durch den Sündenfall, dem Abfall von Gott. Und deshalb sagte Satan auch zu Jesus, dass er seine Macht gibt, wem er will.

Zitat

Was kann ich da nur tun? Ich bete solange schon um Heilung und es passiert nicht wirklich was. Das geht vielen so. Aber das Problem bei mir ist, dass ich Zweifel bekomme, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Wenn mein Körper leidet, leidet meine Seele.
Je mehr es dich wegzieht von einer Kirche, vom Glauben und vom Beten, desto mehr bist du in der richtigen Richtung unterwegs. Denn dann arbeitet jemand gegen dich, der zieht und zerrt, denn er will, dass du den breiten Weg beschreitest. Der Volksmund sagt dazu: Der innere Schweinehund.

#30 MIA

    Heimat gefunden

  • Members
  • PIPPIPPIP
  • 1.098 Beiträge

Geschrieben 22 September 2008 - 10:17

Zitat

Gottes Wille kann doch nicht Krankheit sein?! In dem Punkt bin ich katholisch nicht auf der Höhe. Das weiß ich. Mea culpa. krankheit und Leiden kommen doch nicht von Gott sondern von S.?
Manchmal will der Herr dir durch eine Krankheit sagen, dass du was falsch machst. Er gibt dir durch die Krankheit Zeit zum Nachsinnen und du erkennst, dass du dich ändern musst. Meine Oma hatte einen Herzinfakt. Durch das Ereignis bin ich zum Gebet gekommen und schließlich zum Glauben an Gott. Manchmal ist es eben auch so, dass wir eine Krankheit annehmen sollen und aufopfern sollen und somit Sühne leisten sollen. Gestern hab ich das Ende von dem Film über Papst Johannes Paul II gesehen. Wie hat er doch gelitten. Und schließlich nach einer OP am Hals konnte er nicht einmal richtig zu den Gläubigen spreche. Er saß da im Rollstuhl und blickte auf die Gläubigen und konnte nur ein paar Laute rausbringen und er musste so weinen, weil er nicht zu Ihnen sprechen konnte. Wie schrecklich war das doch für ihn. Welcher Schmerz. Und trotzdem sah er seine Leiden nicht als Fluch ... Es ist so, dass viele Menschen solange es ihnen gut geht nicht auf Gott achten aber wenn es ihnen mal schlecht geht sagen sie: Warum bestraft mich Gott? Eine Krankheit ist jedoch keine Strafe, sondern ein Geschenk. Wir sollten körperliche Leiden auch einmal betrachten als ein Mitfühlen mit Jesu Leiden. Wir sind also quasi vereint mit Jesu Leiden. So können wir uns einmal bewusst machen was Er für eine Last zu tragen hatte. Im Augenblick mag eine Krankheit, körperliches Leiden ein Fluch sein aber wir können sicherlich auch etwas positives darin sehen und vielleicht sogar unser Leben ändern.

Zitat

Du schreibst: immer in der Haltung Mariens Mir geschehe nach deinem Wort. Ich bin so egoistisch, dass ich das nicht richtig beten kann. Wenn ich um Gesunheit für mich ode andere bete zum Beispiel.
Du kennst doch das Vater Unser. So wie das Vater Unser soll jedes Gebet von uns sein. DEIN WILLE GESCHEHE!! DU kannst so beten: Ich bitte dich Vater um ... aber nur dein Wille soll geschehen. oder Herr du siehst in mein Herz und kennst all meine Leiden und Bitten, wenn es deinem Willen gefällt, so bitte nimm dich meiner an. Maria hat sich ganz Gott hingegeben und alles so getan wie Er es von ihr wollte und so solle wir es auch tun. Lass einfach Gottes Willen an dir geschehen. Frag Ihn ob du dies oder jenes tun sollst und Er wird dich leiten. Bitte Maria um Hilfe und bete auch zu deinem Schutzengel damit er dich leitet. Ich bete immer: Engel Gottes leite, führe immer mich an deine Hand, damit ich nicht verliere den Weg ins himmlische Vaterland. Lehre mich auf Jesu schauen, seine Worte recht verstehen, seiner Gnade fest vertrauen, seine Heiligen Wege gehn. Schütze mich vor jeder Sünde und mein Herz erhalte rein, dass der Herr es würdig finde eine Wohnung ihm zu sein. Schutzgeist in dem letzen Streite, in dem Kampfe mit dem Tod, weiche nicht von mir und leite meine Seele hin zu Gott. Maria bitte ich immer um einen Herzensaustausch mit ihrem Unbefleckten Herzen und ich Weihe mich jeden Tag ihr damit sie mir hilft den Willen Gottes zu tun. Lass sich von Maria leiten, begib dich in Ihre Hände, denn sie wird dich mit Sicherheit zu Jesus führen.





Besucher die dieses Thema lesen: 1

Mitglieder: 0, Gäste: 1, unsichtbare Mitglieder: 0