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Krankensalbung/ letzte Ölung


15 Antworten in diesem Thema

#1 Maria Magdalena

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    Pater Pio,
    Hildegard von Bingen,
    Maria Magdalena,

Geschrieben 05 August 2008 - 01:45

Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Krankensalbung / letzte Ölung In der Krankheit erfährt der Mensch seine Ohnmacht Krankheit und Leiden gehören von jeher zu den schwersten Prüfung im Leben des Menschen. In der Krankheit erfährt der Mensch seine Ohnmacht, seine Grenzen und seine Endlichkeit. Das Mitleid Christi mit den Kranken und seine Heilung von Krankheiten jeder Art sind ein deutliches Zeichen dafür, dass Gott sich seines Volkes angenommen hat und dass das Reich Gottes ganz nahe ist. Besondere Liebe Jesu zu den Kranken Jesus hat die nicht nur die Macht zu heilen, sondern auch Sünden zu vergeben. Die besondere Liebe Jesu zu den Kranken bewog die Christen durch alle Jahrhunderte, sich derer anzunehmen, die körperlich oder seelisch leiden. Das Sakrament der Krankensalbung verleiht dem Christen, der die mit schwerer Krankheit oder mit Alter gegebenen Schwierigkeiten durchmacht, eine besondere Gnade. Die Feier des Sakramentes besteht im wesentlichen in der Salbung der Stirn und der Hände des Kranken.

#2 Guest_Blümchen_*

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Geschrieben 10 September 2008 - 06:28

Heil und Heilung Sakrament der Krankensalbung Was ist der Sinn dieses Sakramentes? Jeder Mensch ist in der Gemeinschaft der Kirche wichtig. Dabei macht es keinen Unterschied, ob der Mensch vor der Geburt lebt oder danach, ob er jung oder alt, ob er fit und gesund oder schwach und krank ist. Wir achten die Würde eines jeden Menschen letztlich nicht aus unserem eigenen Antrieb, sondern weil wir damit ein Gebot Gottes erfüllen und in der Nachfolge unseres Herrn Jesus Christus handeln. Jesus selbst schenkt Kranken immer wieder Heilung für den Körper und Heil für die ganze Person wie zum Beispiel einem gelähmten Menschen (Markus 2, 1 – 12). Gerade im leidenden und kranken Menschen können wir dem Herrn in besonderer Weise begegnen: „Ich war krank, und ihr habt mich besucht! (Matthäus 25, 36). Der Samariter, der dem verwundeten Menschen selbstlos hilft, ist das Vorbild für alle Christen im Umgang mit den Notleidenden und Hilfsbedürftigen (Lukas 10, 30 – 35). Die junge Kirche folgt diesem Auftrag und Vorbild; so heißt es im Jakobusbrief (5, 13): „Ist einer von euch bedrückt? Dann soll er beten. Ist einer fröhlich? Dann soll er ein Loblied singen. Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben. Diese Schriftstelle ist die biblische Grundlage für das Sakrament der Krankensalbung, mit dem die Kirche die ganze Person des Erkrankten Menschen stärken will. Dabei wird der vollständige Umfang des Lebens angesprochen, so wie er sich aus unserem Glauben erschließt: Heilung für den Körper in dieser Zeit, wenn es dem Willen Gottes entspricht; Ermutigung und Trost in der Krankheit, Zusage des Heils über alle menschliche Ohnmacht und Begrenztheit hinaus. Das Sakrament der Krankensalbung ersetzt nicht die Kunst des Arztes und die Zuwendung der Pflege. Aber die Krankensalbung stellt das alles in den Zusammenhang mit der Wirklichkeit des Glaubens: Ohne Gottes Hilfe sind selbst die brillianteste medizinische Technik und ihre gekonnte Anwendung vergeblich; mit Gott können wir mehr, als wir uns selbst zutrauen! Was ist dieses Sakrament nicht? Viele Menschen kennen den Begriff der „Letzten Ölung. Aus der Vergangenheit meinen sie, es sei die sakramentale Handlung für die Kranken, die sich in ihrer allerletzten Lebensphase, der Sterbestunde befinden. So wird nicht selten der Priester vom kranken Menschen als eine Art „Todesengel angesehen. Und aus Angst vor seelischer Belastung wird der Priester erst dann gerufen, wenn der Kranke bereits bewusstlos erscheint. Aber gerade das bedeutet das Sakrament der Krankensalbung nicht, das seine Bezeichnung und seinen Inhalt nach der Reform der Sakramente durch das II. Vatikanische Konzil (1962 – 1965) erhielt. Der Kranke wird nicht aus der Gemeinschaft der Menschen verabschiedet oder gar ausgegrenzt. Im Gegenteil: Ihm wird zugesagt, dass er in besonderer Weise in die Mitte der Gemeinschaft hineingenommen wird durch das heilsame Gebet, am Leben der Gemeinde Anteil hat und für sie wichtig ist auf ihrem Weg durch die Zeit und zu Gott. Dafür ist das Mitleben des kranken Menschen unverzichtbar, hat er doch durch sein Leiden sichtbaren Anteil am Kreuz Jesu Christi. Wie wird das Sakrament gespendet? Das Zeichen, in dem das Sakrament gespendet wird, ist die Salbung mit Krankenöl (oleum infirmorum). Salböl ist zu einen ein Zeichen von Würde. Im Alten Testament wird berichtet, dass der Prophet Samuel durch Übergießen mit Öl zum ersten König salbt (1 Samuel 10, 1). Bei der Spendung der Krankensalbung drückt dieses Zeichen aus, dass gerade der kranke Mensch nichts von seiner Würde verliert (siehe auch das persönliche Beispiel von Johannes Paul II.). Zum anderen ist Öl (Salbe) ein oft gebrauchtes Heilmittel. So drückt die Salbung mit Krankenöl auch das Vertrauen aus, dass Gott die Bemühungen der Ärztinnen und Ärzte, der Pflegerinnen und Pfleger bei der Heilung fördert und Heil schenkt. Hoffnung geschenkt zu bekommen, ist ein Lebensvollzug, den der Mensch bewusst erleben muss, um gestärkt weiter weiterleben zu können. Daher ist es wirklich nur im Notfall sinnvoll, einem bewusstlosen Kranken die Krankensalbung zu spenden. Indem der Priester die Stirn und die Hände des (der) Kranken mit geweihtem Öl salbt, betet er: „Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf! Die Spendung des Sakramentes ist ein Gottesdienst. So ist es sinnvoll, dass nicht nur der Priester und der Kranke, sondern auch seine Angehörigen, Ärzte oder Ärztinnen, Schwestern, Pfleger und andere Personen an der Feier des Sakramentes teilnehmen; denn sie repräsentieren die Kirche. Zeitpunkt für die Krankensalbung? Eine ernsthafte Erkrankung, eine bevorstehende Operation oder komplizierte Untersuchung, mit hohem Alter verbundene gesundheitliche Schwierigkeiten stellen den Anlass dar, um die Krankensalbung zu bitten. Vorausgehen sollte ein seelsorgliches Gespräch, in dem der erkrankte und geschwächte Mensch der Krankensalbung zustimmt. Dieses Sakrament kann immer wieder gespendet werden. So empfiehlt es sich, nicht nur bei körperlicher Gefährdung um die Sakramentenspendung zu bitten, sondern auch im Zustand seelischer Bedrückung, wie das zum Beispiel bei älteren Menschen der Fall ist, wenn die „dunkle Jahreszeit beginnt. Die Erfahrung lehrt, dass der Empfang der Krankensalbung wirklich seelisch wie körperlich aufrichtet und dem (der) Kranken Mut und Zuversicht verleiht. Wo dies möglich ist, kann zusammen mit der Krankensalbung auch die heilige Kommunion, das Sakrament der Eucharistie, empfangen werden. Der Empfang des Bußsakramentes ist nicht notwendig, da die Krankensalbung selbst bereits das Element der Sündenvergebung enthält.

#3 Guest_Blümchen_*

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Geschrieben 10 September 2008 - 07:03

Erfahrungen und Fragen eines Christen in der Krankheit Ein persönliches Zeugnis Ich bin krank. Meine Welt wird kleiner, beschränkt sich auf das Schlafzimmer, auf das Krankenzimmer. Sie endet oft schon an der Tür des Raumes oder auf dem Besuchergang. »Draußen« nimmt das Leben seinen Lauf - an mir vorbei. Ich fühle mich isoliert, abgeschnitten von den Menschen und Dingen, die mir viel bedeuten. Mein Lebensrhythmus ändert sich, ich kann nicht mehr frei darüber entscheiden, was ich gerne tun möchte. Versorgung und Behandlung bestimmen weitgehend meinen Tagesablauf. Ich erlebe meinen Körper plötzlich anders, achte ängstlich darauf, was in mir vorgeht, mit mir geschieht, ich fühle mich bedroht. Es fällt mir schwer, mich in meiner Schwäche anzunehmen. Kraftlos, hilflos bin ich angewiesen auf die Zuwendung und den Dienst anderer Menschen. Vielleicht tut es mir zunächst noch gut, nichts mehr leisten zu müssen und alles - mich selbst - in andere Hände zu legen. Doch allmählich spüre ich den inneren Widerstand gegen diese erzwungene Untätigkeit. Wie werden die anderen, meine Familienangehörigen, meine Freunde, meine Berufskollegen ohne mich fertig? Ich habe Angst, austauschbar, ersetzbar zu werden. Es bedrückt mich die Sorge um meinen eigenen Platz im Leben. Was nützt es mir, wenn man zu mir sagt: Vielen Menschen geht es genauso, manche sind noch viel schlimmer dran. Ich erlebe die Krankheit auf meine eigene, persönliche Weise und suche -vielleicht verzweifelt - nach meinem eigenen Weg. Damit fertig zu werden. In den Stunden der Nacht und im scheinbar endlosen Warten auf Besuch tauchen auf einmal Fragen auf, die ich in dieser Härte noch nicht kennengelernt habe: Welchen Grund und welchen Sinn hat mein Leben? Wovon lebe ich eigentlich? Was und wer kann mir jetzt noch Halt geben? Manchmal fange ich an nachzugrübeln: Ob Gott mich wohl für meine bisherige Lebensgestaltung strafen will? Wenn nicht, was für einen Sinn hat mein Kranksein und warum trifft es dann gerade mich? Wie kann Gott das zulassen? Ich habe das Gefühl, mit meinen Fragen alleingelassen zu sein, ich sehne mich nach einem Menschen, mit dem ich darüber sprechen kann. Allein werde ich damit nicht fertig. Jemand sagt, ich solle meine Krankheit als Chance begreifen, sie könne eine Wandlung meines Lebens bewirken und mich zu innerem Wachstum fuhren. Dagegen wehre ich mich: denn ich möchte durch nichts, schon gar nicht durch eine Krankheit, gezwungen werden, mich und meinen Lebensstil zu ändern. Vielleicht kann ich später einmal diese persönliche Krise als sinnvoll für mein Leben erkennen, vielleicht erweist sich rückblickend meine scheinbar verlorene Zeit des Krankseins als heilsame Zeit. Aber jetzt - jetzt bedrückt mich zunächst das Auftauchen der Frage nach dem Warum und nach dem Sinn. Es ist, als ob ich dadurch eingestehen mußte, wie ohnmächtig ich gegenüber dem Verlauf meines Lebens bin. Gleichzeitig zeigen mir diese Fragen, daß ich mich nicht einfach mit meinem Schicksal abfinden will, sondern mich dagegen auflehne. Hinter der Frage nach dem Sinn des Leids steht für mich also das Ringen um seine Bewältigung. Manche Menschen wünschen mir viel Geduld und meinen, ich solle alles tapfer ertragen. Ich denke mir, die können leicht reden, und fühle mich unverstanden, alleingelassen mit allem, was mich bedrängt und bedrückt. Mir fällt ein, daß Geduld und das klaglose Annehmen von Leid oft als christliche Tugenden gepriesen werden. Stimmt das wirklich? Es gibt doch in der Heiligen Schrift genügend Erzählungen, in denen deutlich, ja drastisch geschildert wird, wie Menschen ihr Leid zum Ausdruck bringen. Ein großer Teil der Psalmen sind Klagepsalmen voller Leidenschaft und Verzweiflung: »Kraftlos bin ich und ganz zerschlagen, ich schreie in der Qual meines Herzens. All mein Sehnen, Herr, liegt offen vor dir, mein Seufzen ist dir nicht verborgen« (Ps 38, 9 f). Mir fällt ein, daß auch der sogenannte Dulder Hiob im Alten Testament alles andere als still-gefügig war. Er begehrt auf gegen sein Schicksal, hadert mit seinem Gott, er klagt und erhebt Anklage: »Zum Ekel ist mein Leben mir geworden, ich lasse meiner Klage freien Lauf, reden will ich in meiner Seele Bitternis« (Hiob 10,1). Und sogar Jesus, so berichten die Evangelien, hat in seiner Todesstunde mit den Worten des Psalmisten seine Verlassenheit hinausgeschrieen: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen« (Mk 15, 34)? An wen wende ich mich in meiner Not, bei wem kann ich mich aussprechen, von wem fühle ich mich verstanden und angenommen? Wage ich es, mich und meine Klage auch vor Gott, vor diesen Gott Hiobs und den Gott Jesu Christi zu tragen? Die Aussagen der Heiligen Schrift sind mir ein Zeugnis dafür, daß dieser Gott ein lebendiger Gott ist, ein Gott, der von sich sagt: »Ich bin für euch da« (vgl. Ex 3,14), ein Gott, den Jesus Vater nennt. Aber ich spüre, wie schwer es mir fällt, gerade in meiner Situation des Krankseins, in meiner Einsamkeit und Verlassenheit, in meiner Enttäuschung und Auflehnung diesen Gott als Vater anzusprechen. Wenn ich es dennoch versuche, zögernd, gleichsam vorsichtig mich an ihn herantastend, dann hoffe ich zu erfahren, was es heißt: Gott hört mein Rufen, ist nahe meinem Flehen. In der Person Jesu Christi, der am eigenen Leib Unverständnis, Verrat, Verlassenheit, Schmerzen und sogar den Tod erfahren hat, begegnet mir diese Zuwendung Gottes in besonderer Weise. Deshalb kann ich mich ihm anvertrauen und seinem Wort glauben, wenn er sagt: »Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele« (Mt 11, 28f). In jedem Menschen, der mir in meinem Kranksein nahe bleibt, mich anhört und annimmt und mir dadurch wieder Vertrauen und Hoffnung schenkt, kann auch etwas von dieser Liebe Gottes sichtbar und erfahrbar werden. Diese menschliche Anteilnahme erlebe ich als befreiend und ermutigend, die Nähe des anderen ist mir wichtiger als aufmunternde Worte und geistreiche Erklärungen; denn ich spüre dahinter die Antwort Gottes auf meine Fragen. So entsteht eine Atmosphäre der Geborgenheit, die der Psalm 139 mit den Worten umschreibt: »Du umschließt mich von allen Seiten und legst deine Hand auf mich« (Ps 139, 5). So kann ich auch meine ungelösten Fragen leichter ertragen, ich brauche nicht zu resignieren oder bitter zu werden; denn ich weiß mich hineinge-genommen und getragen in der Hand des mit-lei-denden und mit-gehenden Gottes. In einer solchen Haltung des Vertrauens und der Geborgenheit, in die ich langsam hineinwachsen kann, wird die Frage nach dem Sinn der Krankheit nicht mehr so bedrückend für mich sein. Auch wenn ich nicht - noch nicht - begreifen kann, wozu dies alles gut ist, ich darf meine Hoffnung auf diesen Gott setzen, von dem ich glaube, daß er alles zum Guten wenden wird. Ich habe einmal folgende Zeilen gelesen, die mir in meiner Krankheit sehr wichtig wurden: »Gott ist nicht ein Freund der Krankheit, so daß er das Leid als eine Art Erziehungsmittel einsetzt, sondern ein Freund der Kranken. Er steht auf der Seite des Lebens. Jesus gibt den kranken Menschen, denen er begegnet, keine Sinndeutung ihres Leids, sondern er heilt sie, damit die Werke Gottes an ihnen offenbar werden« (vgl. Joh 9, 3).

#4 Eminenz

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Geschrieben 11 September 2008 - 07:50

In Ergänzung: (Mt 11, 28-30) Jesus sagt: (zu dir) Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht. Eingefügtes Bild

#5 Guest_Hemma_*

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Geschrieben 11 September 2008 - 04:13

Meine Lieben! Die Erfahrungen, die wir durch Krankheit machen, sind scheinbar verschieden. Ich fühle mich in solchen Situationen besonders mit dem leidenden Christus verbunden. Dann gibt es keine Betriebsamkeit, keine Ablenkungen, ich werde mir meiner irdischen Hinfälligkeit bewußt und - nachdem man ja von der Umwelt nicht unbedingt Verständnis erwarten kann - ich wende mich dem Herrn zu. Das Einzige, was mich oft traurig macht ist, in solchen Situationen keine längeren Gebete sprechen zu können, sondern nur Stoßgebete. Aber ich versuche mit dem Herzen bei Gott zu sein. Wenn uns der Herr in Krankheit und Leid seine Nähe nicht spüren läßt, so ist das wohl eine schwere Prüfung, und - wie es Verkünder schon an anderer Stelle anführte - die dunkle Nacht der Seele (nach d.hl.Johannes v.Kreuz) durch welche wir wohl alle durch müssen. Allen Kranken und Leidenden hier wünsche ich Vertrauen in die göttliche Vorsehung und Hilfe durch das Gebet! Lb.Grüße, Hemma

#6 Guest_Blümchen_*

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Geschrieben 11 September 2008 - 08:08

Grüß Gott! Dieses Zeugnis habe ich selbst nur gefunden, aber weil ich es für sehr inspirierend halte und es eben zum Thema Krankensalbung passt, wollte ich es hier vorstellen! Es zeigt die Kraft die im Glauben und in der Liebe Gottes steckt! Diese persöhnliche Erfahrung soll nun eine Inspiration für Andere sein! Ich weiß sie hat schon viele bewegt, sie sollte so stehen bleiben und wir sollten Gott dafür danken! Gottes Segen wünscht von Herzen Blümchen

#7 Guest_Hemma_*

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Geschrieben 16 September 2008 - 04:55

15.09.2008 22:12:50 Papst Benedikt spendete Krankensalbung (radiovatikan.de) Papst Benedikt hat an diesem Montag einen Gottesdienst mit Kranken gefeiert. Auf dem Vorplatz der Rosenkranzbasilika im Wallfahrtsbezirk von Lourdes erinnerte der Papst an die Würde, „die auch ein Kranker niemals verliert. Zehn Kranken spendete der Papst während der Meßfeier das Sakrament der Krankensalbung. 50.000 Menschen füllen den so genannten Heiligen Bezirk von Lourdes; die Kamera gleitet über Krücken, Rollstühle, verhärmte Gesichter. Vor der Basilika Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz feiert Benedikt die Messe im goldenen Meßgewand, das in der Sonne blitzt. Dem Gast aus dem Vatikan ist immer wieder Rührung anzusehen; es ist eine Feier ohne große Paukenschläge, stattdessen mit vielen stillen Momenten. Behutsam forschend macht sich der Papst in seiner Predigt auf die Suche nach dem Lächeln Mariens. Als die kleine Bernadette Soubirous vor 150 Jahren die weiße Dame, die ihr erscheint, fragt, wer sie ist, da antwortet diese zunächst nicht, das heißt: Sie antwortet nur mit einem Lächeln. Eine Episode, an die „Benedetto die Kranken erinnert. „Das Lächeln Mariens zu suchen, ist keine Frage eines frommen oder altmodischen Sentimentalismus; es ist vielmehr der Ausdruck einer lebendigen und tief menschlichen Beziehung... Der Wunsch, dieses Lächeln der Jungfrau zu betrachten, heißt nicht, sich von einer unkontrollierten Einbildung gängeln zu lassen... Jedes Beten des Magnifikat macht uns zu Zeugen ihres Lächelns. In Marias Lächeln, so der Papst eindringlich, „spiegelt sich unsere Würde als Kinder Gottes wider, jene Würde, die auch ein Kranker niemals verliert. Dieses Lächeln sei „Widerschein der Zärtlichkeit Gottes und Quelle der Hoffnung. „Wir wissen leider: Lang ertragenes Leiden zerbricht auch das best gesicherte Gleichgewicht eines Lebens ... und läßt einen sogar manchmal am Sinn und Wert des Lebens zweifeln. Es gibt Kämpfe, die der Mensch allein, ohne Hilfe der göttlichen Gnade, nicht bestehen kann. ... Ich möchte denen, die leiden, und denen, die zu kämpfen haben und versucht sind, dem Leben den Rücken zu kehren, voll Demut sagen: Wendet euch Maria zu! Im Lächeln der Jungfrau findet sich geheimnisvoll verborgen die Kraft, um den Kampf gegen die Krankheit und für das Leben weiterzuführen. Bei ihr findet man ebenso die Gnade, ohne Angst und Bitterkeit den Abschied von dieser Welt in der von Gott gewollten Stunde anzunehmen. Das ist kein flammender Appell gegen Euthanasie, wie sie etwa in Belgien oder den Niederlanden legal ist – stattdessen ein verhaltenes Werben dafür, sich ins Leiden Jesu am Kreuz mit hineinnehmen zu lassen. Christus bleibe „nicht außerhalb des Leidens, das der Kranke erduldet; er lindert es, indem er in dem von der Krankheit heimgesuchten Menschen Wohnung nimmt, um das Leid mit ihm zu tragen und zu leben. Die Gegenwart Christi durchbricht die Isolierung, die der Schmerz hervorruft. Zehn Kranken, die mit Rollstuhl oder an Krücken zu ihm kommen, spendet Benedikt das Sakrament der Krankensalbung. Dabei grüßt er jedes Mal auch herzlich die Helfer, die die Kranken begleiten – sie seien „die dienenden Arme der Kirche, so hat er es in seiner Predigt formuliert. Auch eine der Fürbitten beschäftigt sich mit allen, die in Lourdes das ganze Jahr über Rollstühle schieben oder behinderte Pilger ins Wasser der wundersamen Quelle tauchen. Am Schluß der Messe wird „Ave Maria, Hilfe der Christen gesungen – Benedikt, der in seiner Predigt so sensibel nach dem Lächeln Mariens gesucht hat, hört mit einem bewegten Lächeln zu. aus www.stjosef.at

#8 Guest_Hemma_*

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Geschrieben 22 September 2008 - 01:20

Aus der Regel des hl.Franzikus: (Fragm.1) 71 Ich bitte jeden kranken Bruder, er möge dem Schöpfer für alles Dank sagen und so zu sein verlangen, wie Gott ihn will, sei es gesund, sei es krank. Denn alle, die der Herr zum ewigen Leben vorherbestimmt hat (vgl.Apg.13,48), die unterweist er durch die Stacheln von Schlägen und Krankheiten und durch den Geist der Zerknirschung, wie es heißt: Die ich liebe (Offb.3,19) und so weiter. 72 Deshalb bitte ich alle meine kranken Brüder, sie möchten doch in ihren Krankheiten nicht zornig und nicht aufgebracht werden gegen Gott oder gegen die Brüder und nicht sehr ungestüm Arzneien verlangen und nicht zu sehr begehren, das Fleisch zu befreien, das bals sterben wird und ein dem Tod verfallener Feind der Seele ist.

#9 Guest_Hemma_*

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Geschrieben 22 September 2008 - 01:24

Aus der Regel des hl.Franzikus: (Fragm.1) 71 Ich bitte jeden kranken Bruder, er möge dem Schöpfer für alles Dank sagen und so zu sein verlangen, wie Gott ihn will, sei es gesund, sei es krank. Denn alle, die der Herr zum ewigen Leben vorherbestimmt hat (vgl.Apg.13,48), die unterweist er durch die Stacheln von Schlägen und Krankheiten und durch den Geist der Zerknirschung, wie es heißt: Die ich liebe (Offb.3,19) und so weiter. 72 Deshalb bitte ich alle meine kranken Brüder, sie möchten doch in ihren Krankheiten nicht zornig und nicht aufgebracht werden gegen Gott oder gegen die Brüder und nicht sehr ungestüm Arzneien verlangen und nicht zu sehr begehren, das Fleisch zu befreien, das bals sterben wird und ein dem Tod verfallener Feind der Seele ist.

#10 Guest_Hemma_*

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Geschrieben 22 September 2008 - 01:26

Aus der Regel des hl.Franzikus: (Fragm.1) 71 Ich bitte jeden kranken Bruder, er möge dem Schöpfer für alles Dank sagen und so zu sein verlangen, wie Gott ihn will, sei es gesund, sei es krank. Denn alle, die der Herr zum ewigen Leben vorherbestimmt hat (vgl.Apg.13,48), die unterweist er durch die Stacheln von Schlägen und Krankheiten und durch den Geist der Zerknirschung, wie es heißt: Die ich liebe (Offb.3,19) und so weiter. 72 Deshalb bitte ich alle meine kranken Brüder, sie möchten doch in ihren Krankheiten nicht zornig und nicht aufgebracht werden gegen Gott oder gegen die Brüder und nicht sehr ungestüm Arzneien verlangen und nicht zu sehr begehren, das Fleisch zu befreien, das bals sterben wird und ein dem Tod verfallener Feind der Seele ist.

#11 Guest_Hemma_*

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Geschrieben 22 September 2008 - 01:28

Aus der Regel des hl.Franzikus: (Fragm.1) 71 Ich bitte jeden kranken Bruder, er möge dem Schöpfer für alles Dank sagen und so zu sein verlangen, wie Gott ihn will, sei es gesund, sei es krank. Denn alle, die der Herr zum ewigen Leben vorherbestimmt hat (vgl.Apg.13,48), die unterweist er durch die Stacheln von Schlägen und Krankheiten und durch den Geist der Zerknirschung, wie es heißt: Die ich liebe (Offb.3,19) und so weiter. 72 Deshalb bitte ich alle meine kranken Brüder, sie möchten doch in ihren Krankheiten nicht zornig und nicht aufgebracht werden gegen Gott oder gegen die Brüder und nicht sehr ungestüm Arzneien verlangen und nicht zu sehr begehren, das Fleisch zu befreien, das bals sterben wird und ein dem Tod verfallener Feind der Seele ist.

#12 Guest_Hemma_*

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Geschrieben 22 September 2008 - 01:31

[align=center]Aus der Regel des heiligen Franziskus (Fragm.1)[/align][align=center] [/align] [align=center]Eingefügtes Bild[/align]71 Ich bitte jeden kranken Bruder, er möge dem Schöpfer für alles Dank sagen und so zu sein verlangen, wie Gott ihn will, sei es gesund, sei es krank. Denn alle, die der Herr zum ewigen Leben vorherbestimmt hat (vgl.Apg.13,48), die unterweist er durch die Stacheln von Schlägen und Krankheiten und durch den Geist der Zerknirschung, wie es heißt: Die ich liebe (Offb.3,19) und so weiter. 72 Deshalb bitte ich alle meine kranken Brüder, sie möchten doch in ihren Krankheiten nicht zornig und nicht aufgebracht werden gegen Gott oder gegen die Brüder und nicht sehr ungestüm Arzneien verlangen und nicht zu sehr begehren, das Fleisch zu befreien, das bald sterben wird und ein dem Tod verfallener Feind der Seele ist.

#13 MIA

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Geschrieben 22 September 2008 - 12:35

Zitat

Ich bitte jeden kranken Bruder, er möge dem Schöpfer für alles Dank sagen und so zu sein verlangen, wie Gott ihn will, sei es gesund, sei es krank.
OOHHH Eingefügtes Bild der Heilige Franziskus hat das ja wunderbar formuliert.

#14 Guest_DieSamariterin_*

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Geschrieben 24 September 2008 - 08:17

Hut ab, ihr habt ein hohes Bewußtsein. Ja, wenn man es so macht wie oben geschrieben, kann man Gott wirklich um Seiner selbst willen lieben. DieSamariterin

#15 Guest_Hemma_*

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Geschrieben 21 Oktober 2008 - 11:32

Krankensalbung Vor einigen Jahren wurde eine junge Frau nach einem Suizidversuch in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Diese Tochter einer um ihr Kind sehr bemühten Apothekerfamilie zitterte am ganzen Körper und ließ sich nicht beruhigen. Sie betonte immer wieder, sie müsse in der kommenden Nacht sterben, darum wolle sie noch eine gute Beichte ablegen. Der Seelsorger des Krankenhauses wurde verständigt. Auch ihm sagte die Frau ständig, dass sie sterben müsse. Das Zittern hörte nicht auf. Der Pater, ein Mitbruder aus dem Franziskanerorden, der dieses Erlebnis erzählte, sagte der Frau, dass sie keineswegs sterben müsse. Sie ließ sich aber davon nicht abbringen. Erst als er ihr nach der Beichte anbot, das Sakrament der Krankensalbung zu spenden, und die Worte gesprochen wurden: Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf, kam plötzlich eine große Ruhe über die Frau, das Zittern hörte auf, und mit aufgehelltem Gesicht sagte sie: Muss ich wirklich nicht sterben? - Nein, keineswegs. Jesus hat uns doch diese Hilfe gegeben. Die Frau erlebte dann eine ruhige Nacht mit gutem Schlaf, konnte - gewiss auch nach ärztlicher Bemühung - nach einer Woche entlassen werden und kann heute wieder ihren Dienst versehen. Jede Angst vor der Krankensalbung ist ungerechtfertigt. Sie ist kein bloßes Sakrament der Sterbenden, sosehr der Sterbende auch diese Hilfe braucht. Der Priester betet auch: Wir bitten dich, Herr, unser Erlöser, hilf diesem Kranken. Nimm von ihm alle seelischen und körperlichen Schmerzen. In deinem Erbarmen richte ihn auf und mache ihn gesund an Leib und Seele, dass er sich wiederum seiner Aufgabe widmen kann. aus Geistliche Miniaturen v.P.Dr.Siegfried Staudinger

#16 Guest_Erwin_*

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Geschrieben 30 Juni 2009 - 06:24

Gottes auffallendes Eingreifen in unserer Zeit - Drei besondere Erlebnisse mit Sterbenden - Vortrag mit Michael Stabel ( aus K-TV ) Meist berichtete Beinahe-Todeserlebnisse: Tunnel - übernatürliches Licht - Glückseligkeitsgefühl - Erlebnisse mit Engeln und verstorbenen Verwandten. - möchten meistens nicht mehr zurück. Diese Sterbenden zeigen lt. Pfr.Stabel einen sanften Tod, auch nach außen hin. Es gibt aber auch gegenteilige Berichte: Curd Jürgens: berichtete von furchterregenden Erlebnissen. Pfarrer Stabel, Krankenhausseelsorger, berichtet darüber in 3 Einzelfällen: allen 3 gemeinsam war, daß diese Sterbenden die Krankensalbung ablehnten und den Pfarrer sogar hinauswarfen. { Einschub Krankensalbung: Mit Daumen wird das HL. Öl auf Stirn und Hände, den Wundmalen Christi, gezeichnet. Folgender Hintergrund: Gesundung des Körpers und Sündenvergebung. Allerdings mit der Grundhaltung: Wenn Gott das physische Leid, dessen Ursache in der ( Ur-Erb )-Sünde und somit beim Widersacher Gottes zu erklären ist, zulassen will ( Dein Wille geschehe , vgl. Ijob ), dann möge Er dem Kranken die Kraft geben, sein Kreuz im Leid zu ertragen. Kontext zu Simon von Zyrene, Ijob und Elija. HL. Jakobus: Jak 5,11 Wer geduldig alles ertragen hat, den preisen wir glücklich. Ihr habt von der Ausdauer des Ijob gehört und das Ende gesehen, das der Herr herbeigeführt hat. Denn der Herr ist voll Erbarmen und Mitleid. - Jak 5,14 Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Jak 5,15 Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben. Jak 5,16 Darum bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheiligt werdet. Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten. Jak 5,17 Elija war ein Mensch wie wir; er betete inständig, es solle nicht regnen, und es regnete drei Jahre und sechs Monate nicht auf der Erde.-}. Die 3 Einzelfälle lehnten die Krankensalbung ab. Dennoch besprengte sie der Pfarrer mit Weihwasser, um es Gott in der letzten Sterbesekunde zu überlassen, ihre Seelen noch zu retten, wenn es Sein Wille ist.- Als nun ihr Sterben nahte und die Todesstunde gekommen war, hatten 2 Sterbende furchtbare Visionen von wilden Tieren, eine 3. Sterbende die Vision eines Kindes mit grellen glühenden Augen. Alle 3 starben mit einem entsetzlichen Todesschrei.- Die Kirche sieht nun vor, dáß bis zu 3 Stunden nach dem physischen Tod noch die Krankensalbung möglich ist und empfiehlt den Priestern das Sakrament noch bis 3 Stunden nach dem Tod zu spenden. Die Kirche sieht dies als Übergang in das andere Leben an, wo die Seele noch nicht ganz vom Leib getrennt ist: Sub Conditione: „Si vivis ... ( so noch Leben in dir ist ).--- Der Seelsorger berichtet weiter aus seinem Dienst: Ein priesterlicher Kollege von ihm war am Vortag nicht zu einer nächtlichen von der Nachtschwester angemeldeten Krankensalbung erschienen mit dem Argument, der Betreffende sei ohnehin schon tot und es seien keine Angehörigen anwesend.-Dies führte zu einem Streitgespräch mit Pfr. Stabel, der aber seinem Kollegen sonst das beste Zeugnis über dessen allgemeinen priesterlichen Dienst ausstellte. - In der nächsten Nacht geschah dann etwas scheinbar Unglaubliches: Dieselbe Situation wie eben geschildert, Stabel ging zu dem Verstorbenen, der bereits vor 2 Stunden medizinisch für tot erklärt wurde, und schon für den Abtransport vorbereitet war: gefaltete Hände, Kinn nach oben gebunden usw. Als nun der Pfarrer mit der Krankensalbung begann - im Sinne von : Sub Conditione: „Si vivis ... - und in dem Moment, als er das Kreuzzeichen auf die Stirn machte, öffnete der Verstorbene plötzlich die Augen. Er lebte dann noch 4 Wochen im Koma, konnte aber nichts berichten. Stabel deutete dies im Nachhinein als Zeichen Gottes für die Bestätigung der Kirche ( Sub Conditione: „Si vivis ... ) und für den evangelischen Rat des Gehorsams. Ein weiteres Zeichen: Jesu` Wirken in der Kommunion: 1.-2. September Nachtdienst: Frau mit Magenkrebs im Endstadium - Aorta perforiert - starke Blutung in den Bauchraum - Blut aus dem Mund - 3 l Blutverlust - Überbrückung mit Bluttransfusionen bis die Verwandten kommen, um anwesend zu sein in der Sterbestunde - Pfr. Stabel erinnerte sich an 2 Fakten: °HL. Don Bosco, der dem Sterbenden Dominikus Savio die Kommunion auf die Lippen legte. ( Anmerkung: Dominikus Savio * 2. April 1842 in Riva presso Chieri bei Turin in Italien † 9. März 1857 in Mondonio dAsti, dem heutigen Mondonio San Domenico Savio bei Turin in Italien, 1954 heiliggesprochen ,lebte seit 1854 im Oratorium von Turin als sehr begabter Lieblingsschüler Don Boscos mit leidenschaftlichem Drang nach christlicher Vollkommenheit und strengem Bußgeist.Dominikus Reliquien ruhen in der Maria-Hilf-Basilika in Turin. )- °Bild der blutflüssigen Frau: Lk 8,46 Jesus erwiderte: Es hat mich jemand berührt; denn ich fühlte, wie eine Kraft von mir ausströmte. - Jesus meint tatsächlich berühren, also den Willen, Ihn zu berühren, und nicht das allgemeine Anstoßen von Leuten in der Menge, denn das waren viele, denn es war ein großes Gedränge.- In Erinnerung an diese 2 Situationen legte Stabel der sterbenden Frau während der Krankensalbung die Burse... (Die Burse ist ein taschenförmiger Behälter zur Aufbewahrung des Korporales: dieses ist: Es ist das Tuch, das zur Gabenbereitung auf dem Altar ausgebreitet wird und auf dem dann Kelch und Hostienschale abgestellt werden. ) ...und die Kommunion auf den Bauch und segnete sie und das Unfassbare geschah: Die Blutung stoppte augenblicklich, die todkranke Frau lebte noch 2 Jahre. Was könnte der Sinn dieses Wunders gewesen sein ? Die gesamte Familie hat sich daraufhin bekehrt. Pfarrer Stabel erlebte dies auch noch ein 2. Mal in ähnlicher Weise. Im Segen für die Todesstunde besonders um Fürbitte angefleht: Jesus, Maria und Josef, HL. Lukas, Erzengel Raphael und Michael, HL. Elisabet und Hl.Vinzenz (Ich will euch trösten und euer Leid zu meinem machen! ) , die HLL. Cosmas und Damianus.





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