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Taufe


16 Antworten in diesem Thema

#1 Maria Magdalena

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Geschrieben 05 August 2008 - 01:25

[align=center]Eingefügtes Bild[/align]


Das Sakrament der Taufe ist das Sakrament des Glaubens, des Vertrauens, der Geborgenheit und Führung. Es schenkt ein verlässliches Fundament für das Leben.
Die Taufformel „Ich taufe Dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes bringt das in verdichteter Weise zum Ausdruck.

Der Name Gottes bürgt für sein Mitgehen, seine Nähe und Liebe, er ist das Fundament eines Lebens aus dem Vertrauen.

Der Name Jesus Christus schenkt eine konkrete Beziehung und Berufung, er lädt ein zu einer Lebensgestaltung als Christin und Christ.

Der Name des Heiligen Geistes öffnet das Tor zur Gemeinschaft des Glaubens, zur Gemeinschaft der Kirche, mit ihren Riten und sakramentalen Vollzügen, mit ihrem Wertesystem und ihrer Lebensdeutung vom Evangelium her.
( Quelle Bistum München-Freising)

#2 MIA

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Geschrieben 06 August 2008 - 09:59

In der Taufe nimmt Gott dich an als sein kind. Und du darfst sicher sein: Gott hat dich ganz fest lieb. Er lässt dich nie allein.

(Irmgard Erath)

Zu meiner Taufe habe ich eine Karte mit diesen Versen bekommen und ich denke sie dagen genau aus was die Taufe bedeutet!

#3 Guest_DieSamariterin_*

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Geschrieben 15 Februar 2009 - 08:41

Guten Abend,

die evangelische Taufe ist ja anerkannt. Dennoch wollte ich mal fragen, viele Pastoren glauben gar nicht wirklich. Da kenne ich, weil ich ja in der ev. Kirche war viele Beispiele, die ich nun nicht hier sagen will.

Aber, wenn ein Pastor nicht wirklich glaubt, wie soll dann eine Taufe gültig sein.

Oder ist es bei der Taufe egal und es reichen nur die Worte Ich taufe dich auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes?

Es grüßt
DieSamariterin

#4 MIA

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Geschrieben 16 Februar 2009 - 01:29

Also ich bin mir nicht 100%ig sicher, vielleicht fragst du lieber nochmal bei deinem Priester nach und erzählst ihm das alles.
Aber theoretisch ist deine Taufe gültig, weil (auch wenn der Pastor nicht glaubt) er ja trotzdem die Worte sagt: Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

#5 Guest_admin_*

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Geschrieben 16 Februar 2009 - 02:00

Wenn der Priester/Pastor, bei der Taufe, selber daran nicht glaubt, so ist sie trotzdem gültig,
denn der Täufling, wusste in diesem Moment nichts von dem Zustand des Zweifels des Taufspenders.

Das gleiche ist, wenn der Priester die hl. Eucharestie feiert, und nicht daran glaubt - der Kommunionempfänger, empfängt den Leib des Herrn. (mal in der Kürze ausgedrückt)

#6 Guest_DieSamariterin_*

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Geschrieben 24 Februar 2009 - 07:36

Vielen Dank für eure Antworten,

da bin ich froh, dass ich dann ja gültig getauft sein muss wenn der Pastor die Intention einer Taufhandlung hatte.

Meine Eltern sind auch ungläubig gewesen. Nur aus Tradition wegen der Verwandten wurde ich getauft. Habe auch keine Taufurkunde bekommen von meinen Eltern.

Da ich mir ja schon seit Längerem Gedanken über eine Konversion mache, habe ich schon mal die Papiere besorgt.
Leider hat die Evangelische Kirche nur bestätigt, dass ich getauft wurde, jedoch meinen Taufspruch kenne ich nicht. Das haben die nicht geschrieben. Würde mich mal interessieren. Aber so ist es mit einer ungläubigen Familie.

Liebe Grüße
DieSamariterin

#7 Guest_Erwin_*

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Geschrieben 28 Juni 2009 - 06:44

Hallo Mitchristen ! Im Gegensatz zu den Protestanten bzw. Evangelikalen halte ich die Kindertaufe für absolut wichtig. Für mich ist die Taufe des entscheidende Gegenstück der Gnade zur Erbsünde. Wie seht Ihr das ?

#8 MIA

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Geschrieben 29 Juni 2009 - 02:35

Die Taufe ist für mich unendlich wichtig, denn bei der Taufe bist du voll und ganz Gottes Kind.

#9 Maria Magdalena

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Geschrieben 29 Juni 2009 - 03:07

Zitat

Hallo Mitchristen !

Im Gegensatz zu den Protestanten bzw. Evangelikalen halte ich die Kindertaufe für absolut wichtig.
Für mich ist die Taufe des entscheidende Gegenstück der Gnade zur Erbsünde.
Wie seht Ihr das ?

Lieber Erwin,

Wenn Du mit Protestanten die ev.-luth. Christen meinen solltest,
so solltest Du wissen, dass auch bei ihnen die Kleinkindstaufe
üblich ist.

#10 Guest_Erwin_*

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Geschrieben 29 Juni 2009 - 03:50

Liebe Maria Magdalena !

Mit Kindertaufe meinte ich eigentlich die Säuglingstaufe,
und diese wird von den Evangelikalen bzw. Protestanten abgelehnt mit dem Hinweis, der Mensch müsse sich selbst entscheiden, also ausreichend Verstand haben.
Ich weiß das, weil ich lange Zeit in einem freikirchlichen Forum geschrieben hatte
Was meinst Du dazu ?

#11 Maria Magdalena

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Geschrieben 29 Juni 2009 - 07:03

Lieber Erwin,
Nur zum Verständnis einmal ganz kurz.
Vater war ev.- luth. Diakon; auch ich war ev.-luth, habe aber ,vom Herrn,
von Anfang an eine katholische Seele bekommen, und sehe deshalb vieles in der ev.- luth. Kirche nur noch dem Zeitgeist gehorchend !

Was nun die ev.- luth. Kirche angeht.
So scheint es, sich wirklich eingebürger zu haben, dass Säuglinge recht spät getauft werden, was nicht richtig ist.
Denn auch als mein Sohn getauft werden sollte ( zu der Zeit war ich noch ev.-luth.) gab es Probleme gegen des Termins und so wurde er im November
dazwischen geschoben.
Aber ich denke mal ganz leise, dass gerade in evangelikalische und protestantischen Kreisen die eigentliche Bedeutung der Taufe verloren gegangen ist. Denn weshalb sonst kommt man auf die Idee seinem Säugling
diese reiche Gnade , Befreiung aus der Erbsünde und die, durch die Eltern und Paten erbetene, Aufnahme in die Gotteskindschaft, vorzuenthalten ?

#12 MIA

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Geschrieben 29 Juni 2009 - 08:39

Also ich selbst habe die Taufe als Erwachsener erlebt ... klar war es schön dieses besondere Ereignis mitzubekommen aber ich denke die Säuglingstaufe ist sehr wichtig. Die Meinung, das man den Kindern etwas Gutes, wenn man sie selbst entscheiden lässt, ob sie zu einer Kirche dazugehörne wollen oder nicht und sie somit nicht taufen lässt, kann ich nicht nachvollziehen.

Die Taufe ist so wichtig, denn sie tilgt die Erbsünde und man wird zum richtigen Kind Gottes.

Irgendwo hab ich mal die Ansicht gelesen (ich glaube das war das Zeugnis von gloria Polo), dass das Nichttaufen der Kinder genauso ist als würde man ihnen die Nahrung verweigern. Irgendwie hat sie Recht ...

#13 Guest_Erwin_*

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Geschrieben 30 Juni 2009 - 07:44

Hallo Maria Magdalena und Mia !

Kann Euch völlig Recht geben: die Kindertaufe ist sehr wichtig, da sie Gegenpol zur Erbsünde ist: durch sie wird der Mensch Kind Gottes, durch sie wird die Erbsünde aufgehoben, allerdings bleibt die Konkupiszenz erhalten.

#14 Maria Magdalena

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Geschrieben 30 Juni 2009 - 10:27

Zitat

Hallo Maria Magdalena und Mia ! Kann Euch völlig Recht geben: die Kindertaufe ist sehr wichtig, da sie Gegenpol zur Erbsünde ist: durch sie wird der Mensch Kind Gottes, durch sie wird die Erbsünde aufgehoben, allerdings bleibt die Konkupiszenz erhalten.
Lieber Erwin, damit hast Du Recht, aber dafür dürfen wir im Sakrament der Beicht und einer wirkichen Reue umkehren .

#15 Clara

    Pilger

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Geschrieben 26 August 2011 - 01:11

Liebe Schwester und Brüder,

ich finde die Kindstaufe auch sehr wichtig. Ich denke, dass es das Beste ist, was liebende Eltern einen Kind mitgeben können. Theologisch bin ich nicht ausgebildet, daher umschreibe ich es mal ganz einfach, so wie ich es empfinde: man wird von Anfang an Gott zugesprochen, welche Wege das Leben auch nehmen mag, man gehört zu Gott, man gehört zur Heiligen Gemeinschaft. Ohne die Taufe würden mich meine Wege wahrscheinlich nicht immer wieder zu Christen führen, in die Kirche oder zu den Heiligen dieser Tage, obwohl mein Leben immer von Hoch und Tiefs (Sünde) geprägt war.

In Liebe und in Verbundenheit durch Christus unseren Herren
Clara

#16 Caeleste Desiderium

    In der Liebe Gottes

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Geschrieben 29 April 2012 - 04:37

Erkennet, geliebte Söhne, die Güte eures Vaters. Durch reines Bekenntnis und wahre Nachlassung hat Er auch aus eigenem Antrieb aus dem Rachen des Teufels befreit. Alle Güter hat Er euch gegeben, mit denen ihr arbeiten sollt, damit ihr das himmlische Jerusalem in Besitz nehmet, das ihr durch Trug und Täuschung verloren habt. Nur durch Mühe und Schweiß kann dieses Erbe zurückerobert werden. Euch aber ist es durch eine kleine Vorschrift leicht gemacht, euren gerechten Anteil, die himmlische Seligkeit, wiederzugewinnen. Denn der Heilige Geist vertreibt, wie oben gesagt, in der Taufe die Macht des Teufels aus dem Menschen. Er heiligt ihn in der Wiedergeburt zu einem neuen Menschen und setzt ihn so in den Stand, die verlorenen Freuden wiederzuerlangen. Wer immer also nach Erlösung verlangt, der weigere sich dieser sündentilgenden Wiedergeburt nicht.
Denn Ich forderte von den männlichen Nachkommen Abrahams die Beschneidung eines einzigen Gliedes. In meinem Sohne aber verordnete Ich für Mann und Weib und für alle Völker die Beschneidung aller Glieder. Diese Beschneidung ist die Taufe. Sie erstand in der Taufe meines Sohnes, und sie wird bestehen bis zum Jüngsten Tage. Nach jenem Tage aber wird die von ihr gewirkte Heiligkeit bleiben in Ewigkeit, sie wird kein Ende nehmen. Wer daher im Bade der Taufe beschnitten ist, der wird in Wahrheit gerettet werden, wenn er dieses Bad durch gerechte Werke gläubig bewahrt ... Ich werde ihn nicht vernichten in Ewigkeit, wie Ich jenen vernichtete, der sich weigert, diesen Quell glaubensbereit in sich aufzunehmen. Denn so lehrt das Evangelium meines Sohnes: ,,Wer glaubt und sich taufen läßt, der wird gerettet werden, wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden" (Mk 16,16)

Scivias 2. Buch dritte Schau MUTTERSCHAFT AUS DEM GEISTE UND DEM WASSER
Keine einzige Seele, die Meine Barmherzigkeit anrief, ist enttäuscht oder beschämt worden. An einer Seele, die Meiner Güte vertraut, habe ich besonderes Wohlgefallen.(1541) Aus dem Tagebuch der Hl. Sr. Faustyna

#17 Caeleste Desiderium

    In der Liebe Gottes

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Geschrieben 29 April 2012 - 07:20

Die Hl. Mutter Kirche empfängt jeden Menschen in sich, um ihn zu gebären. Der Mensch wird nach der Taufe neugeboren.
Sooft die Taufweihe mit dem Chrisma in der Heiligung des Heiligen Geistes vollzogen wird, damit ein Mensch durch die wahre Beschneidung des Geistes und des Wassers erneurt werde, tut die selige Mutter Kirche gleichsam einen tiefen Atemzug - ihr Atem ist der Heilige Geist - , und so wird der Mensch zu dem höchsten Seligmacher, der das Haupt aller ist, emporgezogen, wird Glied Christi, da er unter Anrufung der heiligen Dreieinigkeit gleichwie durch den Mund der seligen Mutter zum Heile geboren wird.
Aber sie, die Mutter, erleidet dabei nicht den geringsten Schaden. In Ewigkeit bliebt sie Jungfrau, denn sie ist dem Blute des wahren Lammes entsprossen, Ihm als Braut vereint, der ohne Verletzung aus der ganz reinen, ganz unberührten Jungfrau geboren ward. Wie diese wird auch seine Braut unversehrt bleiben. Ihre Jungfräulichkeit ist der Katholische Glaube. Kein Schisma kann ihre Reinheit trüben. Zwar werden immer wieder gottlose Menschen sie hart bedrängen, aber dann wird sie sich unter den mächtigen Schutz ihres Bräutigams stellen, wie eine Jungfrau, die durch die List des Teufels und die Einflüsterungen der Menschen von den fleischlichen Begierden angefochten wird.

Keine einzige Seele, die Meine Barmherzigkeit anrief, ist enttäuscht oder beschämt worden. An einer Seele, die Meiner Güte vertraut, habe ich besonderes Wohlgefallen.(1541) Aus dem Tagebuch der Hl. Sr. Faustyna





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