Geschrieben 29 April 2012 - 04:37
Erkennet, geliebte Söhne, die Güte eures Vaters. Durch reines Bekenntnis und wahre Nachlassung hat Er auch aus eigenem Antrieb aus dem Rachen des Teufels befreit. Alle Güter hat Er euch gegeben, mit denen ihr arbeiten sollt, damit ihr das himmlische Jerusalem in Besitz nehmet, das ihr durch Trug und Täuschung verloren habt. Nur durch Mühe und Schweiß kann dieses Erbe zurückerobert werden. Euch aber ist es durch eine kleine Vorschrift leicht gemacht, euren gerechten Anteil, die himmlische Seligkeit, wiederzugewinnen. Denn der Heilige Geist vertreibt, wie oben gesagt, in der Taufe die Macht des Teufels aus dem Menschen. Er heiligt ihn in der Wiedergeburt zu einem neuen Menschen und setzt ihn so in den Stand, die verlorenen Freuden wiederzuerlangen. Wer immer also nach Erlösung verlangt, der weigere sich dieser sündentilgenden Wiedergeburt nicht.
Denn Ich forderte von den männlichen Nachkommen Abrahams die Beschneidung eines einzigen Gliedes. In meinem Sohne aber verordnete Ich für Mann und Weib und für alle Völker die Beschneidung aller Glieder. Diese Beschneidung ist die Taufe. Sie erstand in der Taufe meines Sohnes, und sie wird bestehen bis zum Jüngsten Tage. Nach jenem Tage aber wird die von ihr gewirkte Heiligkeit bleiben in Ewigkeit, sie wird kein Ende nehmen. Wer daher im Bade der Taufe beschnitten ist, der wird in Wahrheit gerettet werden, wenn er dieses Bad durch gerechte Werke gläubig bewahrt ... Ich werde ihn nicht vernichten in Ewigkeit, wie Ich jenen vernichtete, der sich weigert, diesen Quell glaubensbereit in sich aufzunehmen. Denn so lehrt das Evangelium meines Sohnes: ,,Wer glaubt und sich taufen läßt, der wird gerettet werden, wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden" (Mk 16,16)
Scivias 2. Buch dritte Schau MUTTERSCHAFT AUS DEM GEISTE UND DEM WASSER
Keine einzige Seele, die Meine Barmherzigkeit anrief, ist enttäuscht oder beschämt worden. An einer Seele, die Meiner Güte vertraut, habe ich besonderes Wohlgefallen.(1541) Aus dem Tagebuch der Hl. Sr. Faustyna